Werbung

Nachricht vom 29.03.2017    

Auszubildende der Westerwald Bank eG pflanzten 1.000 Bäume

Auszubildende der Westerwald Bank eG pflanzten 1.000 Bäume im Forstrevier Kannenbäckerland und sorgen für Nachhaltigkeit. Der Azubi-Jahrgang aus dem Geschäftsgebiet der Genossenschaftsbank bekam großes Lob für die Pflanzaktion, die 800 Stieleichen und 200 Hainbuchen in die Erde brachten

Dr. Ralf Kölbach, Vorstand Westerwald Bank, die Auszubildenden Jahrgang 2016, Markus Kurtseifer, Vorstand Westerwald Bank, Forstwirt Julian Huhn, Revierleiter Detlev Nauen und Wilhelm Höser, Vorstandsprecher der Westerwald Bank. Foto: WW-Bank

Region. Es war ein idealer Tag, um genau das zu tun, was die zwölf Auszubildenden des neuen Jahrgangs 2016 aus dem gesamten Geschäftsgebiet der Westerwald Bank in einem Kooperationsprojekt mit Landesforsten Rheinland-Pfalz geleistet haben. Sie pflanzten exakt eintausend Bäume. Für jedes neue Mitglied einen.

Das alles unter Vorleistung, Anleitung und Nachbereitung durch Gebietsförster Johannes Jäger und dem Revierleiter im Forstrevier Kannenbäckerland Detlev Nauen sowie dem Forstwirt Julian Huhn. An ihrer Seite, Birgit Laatsch aus der Personalabteilung der Westerwald Bank und zuständig für die Betreuung der Azubis. Der Revierleiter bedankte sich nach getaner Arbeit herzlich bei dem fleißigen Nachwuchs: „Ihr wart alle hochmotiviert, sodass wir in Rekordzeit 800 Stieleichen und 200 Hainbuchen in die Erde bekamen.“

Die Azubis erwiderten das Lob: „Es war eine tolle Erfahrung. In gemeinsamer Teamarbeit haben wir etwas geschaffen und können jetzt sogar Eichen von Buchen unterscheiden. Es war mal etwas ganz anderes als das, was wir normalerweise in unserer Ausbildung sehen und erleben.“

„Das ist bereits das siebte Jahr, in dem wir diese Aktion durchführen“, freute sich Vorstandssprecher Wilhelm Höser. „In der Summe sind es mittlerweile 7588 Bäume, die wir in der Zeit gepflanzt haben. Sie stehen als Symbol für Nachhaltigkeit, einem unserer wichtigen genossenschaftlichen Werte.“ Sein Dank galt – auch im Namen seiner Vorstandskollegen Markus Kurtseifer und Dr. Ralf Kölbach, allen, die an der Aktion mitgewirkt haben.

Das Waldprojekt der Westerwald Bank im Forstamt Neuhäusel
Die circa 0,2 Hektar große Wiederaufforstungsfläche ist zunächst durch den Windwurf Xynthia 2010 entstanden. Anschließend vermehrte sich dort der Borkenkäfer, ließ die angrenzenden alten Fichten absterben und vergrößerte somit weiter die Kahlfläche. Seitdem wuchs dort lediglich eine dichte Brombeervegetation, die eine natürliche Baumverjüngung verhinderte. Die Brombeerranken wurden vor der Pflanzung abgemäht.




Stellenanzeigen | WesterwaldJobs

Gruppenleitung (m/w/d) in der Werkstatt

Lebenshilfe im Landkreis Altenkirchen GmbH
57632 Flammersfeld

Gruppenleitung (m/w/d) in der Landschaftspflege

Lebenshilfe im Landkreis Altenkirchen GmbH
57632 Flammersfeld

Examinierte Pflegekraft / Schulbegleitung

DRK-Kinderklinik Siegen gGmbH
57584 Scheuerfeld

Fachkraft für Arbeits- und Gesundheitsschutz (m/w/d)

Lebenshilfe im Landkreis Altenkirchen GmbH
57537 Mittelhof

SPS-Programmierer / Automatisierungstechniker (m/w/d)

Maschinenbau Böhmer GmbH
57520 Steinebach/Sieg

Mehr Westerwald Jobs entdecken    |    ⇒ Stellenanzeige schalten


Im Zuge des naturnahen Waldbaus soll mit der Baumpflanzaktion ein standortheimischer
Stieleichen-Hainbuchenwald entstehen. Die Stieleichen und Hainbuchen können mit ihren
Wurzeln tiefere Bodenschichten erschließen und sind somit weniger anfällig gegenüber Windwurf. Außerdem bietet die Stieleiche zahlreichen Tierarten Lebensraum wie keine andere Baumart. Viele Schmetterlingsarten, seltene Käfer und verschiedene Pilzarten finden hier ihre Heimat. Zum Schutz vor Wildverbiss und Fegeschäden wurde die Pflanzfläche mit einem Holzgatter eingezäunt. Insgesamt wurden 800 Stieleichen und 200 Hainbuchen gepflanzt.

Nach der Pflanzung müssen die jungen Bäume jährlich freigemäht werden. Ohne diese Kulturpflege würde die Begleitvegetation die jungen Stieleichen und Hainbuchen verdrängen. Haben sich die Bäume etabliert, wächst ein stabiler und strukturreicher Mischwald heran. Etwa 200 Jahre nach der Pflanzung werden dicke und alte Stieleichen, gemischt mit Hainbuche, auf diesem Waldstück stocken und Nutzholz liefern. Im Winter können sich Rehe, Hirsche und Wildschweine von den Eicheln und auch der Kernbeißer von den Früchten der Hainbuche ernähren. (PM)


Lokales: Hachenburg & Umgebung
Feedback: Hinweise an die Redaktion

WW-Kurier Newsletter: Immer bestens informiert

Täglich um 20 Uhr kostenlos die aktuellsten Nachrichten, Veranstaltungen und Stellenangebote der Region bequem ins Postfach.

Anmeldung zum WW-Kurier Newsletter


Mit unserem kostenlosen Newsletter erhalten Sie täglich einen Überblick über die aktuellen Nachrichten aus dem Westerwaldkreis.

» zur Anmeldung



Aktuelle Artikel aus Wirtschaft


EAM investiert kräftig in Netze, Windkraft und die Energiewende

ANZEIGE | Die EAM hat im Geschäftsjahr 2025 ein stabiles Ergebnis erzielt und ihre Rolle als Energiepartner ...

Teilqualifizierung im Fokus: TQ Talk & Lunch in Koblenz

Am 16. Juni 2026 lädt die IHK Koblenz zu einem Austausch über Teilqualifizierung ein. Das Event bietet ...

Altenkirchen: Unterhaltsame Einblicke in das Thema Erben und Verschenken

In Altenkirchen fand ein besonderer Abend statt, der Information und Unterhaltung rund um das Thema Erben ...

DAK-Mitarbeiter spenden über 2.000 Euro an First Responder Weltersburg

Die Mitarbeitenden der DAK-Gesundheit haben eine Spende gesammelt. Durch den Verzicht auf Centbeträge ...

Westerwälder Naturtalente: Neue Ausgabe mit digitaler Erweiterung

Die Ausbildungsinitiative "Westerwälder Naturtalente" präsentiert ihre sechste Auflage mit einem erweiterten ...

Versteigerung in Moschheim am 13. Juni 2026: erstmals auch ein Wohnhaus

ANZEIGE | Bei der öffentlichen Versteigerung von Philippi-Auktionen am 13. Juni 2026 in Moschheim kommen ...

Weitere Artikel


Runder Tisch Rhein-Westerwald präsentiert Broschüren

Gleich drei in der Öffentlichkeit eher gemiedene Themen greifen die Broschüren des Runden Tisches Rhein-Westerwald ...

Abwechslungsreich geht es durch ein erlebnisreiches Jahr

Der druckfrische Umweltkompass für das Jahr 2017, herausgegeben von den drei Landkreisen Altenkirchen, ...

Neuauflage: „Kannenbäckerland und Umgebung entdecken”

Die touristische Kooperation der Verbandsgemeinden Höhr-Grenzhausen und Ransbach-Baumbach hat nach ...

Mit 158 Stundenkilometer über B 414 bei Nister gebrettert

Am Dienstag, 28. März, in der Zeit von 14 bis 19 Uhr wurden in der Gemarkung Nister, Bundesstraße 414 ...

Bau-, Wald- und Umweltausschuss der Stadt Hachenburg

Zu Beginn der Sitzung des Bau-, Wald- und Umweltausschusses der Stadt Hachenburg am 16. März zeigte sich ...

Jahreshauptversammlung beim DRK Ortsverein Wirges

Am 24. März fand beim DRK Ortsverein Wirges e.V. die diesjährige Jahreshauptversammlung statt. Vorsitzender ...

Werbung