Werbung

Nachricht vom 28.03.2017    

Blutspende hilft Leukämiepatienten

„Blutspender helfen Leukämiepatienten“ unter dieser Überschrift rufen der DRK-Blutspendedienst West sowie die Stefan-Morsch-Stiftung, Deutschlands älteste Stammzellspenderdatei, zur Blutspende und zur Typisierung auf. Am Montag, 3. April, will man gemeinsam mit dem DRK Ortsverein darauf aufmerksam machen, wie durch Blutspenden und Stammzellspenden das Leben von Krebspatienten gerettet werden kann. Von 15.30 bis 20 Uhr heißt es deswegen in der Berufsbildenden Schule, Hofwiesenstr.1, in Westerburg: „Lebensretter gesucht!“

Foto: Stefan-Morsch-Stiftung

Westerburg. Warum kooperiert die Stefan-Morsch-Stiftung mit dem DRK? Der überwiegende Teil der Empfänger von Bluttransfusionen sind heute Patienten mit bösartigen Erkrankungen: Kinder, Jugendliche und Erwachsene, die beispielsweise an Blutkrebs (Leukämie) erkrankt sind. Dies hängt neben der eigentlichen Erkrankung insbesondere mit der modernen Chemotherapie zusammen. Diese Chemotherapie führt in vielen Fällen zu einer vorübergehenden kompletten Unterdrückung der körpereigenen Blutbildung im Knochenmark (Aplasie). Daher sind Patienten in diesen kritischen Behandlungsphasen auf lebenswichtige Blutübertragungen angewiesen. Viele moderne und heilende Behandlungsverfahren, gerade im Kampf gegen Krebs, können nur durchgeführt werden, wenn für diese Patienten genügend Blut zur Verfügung steht. So helfen Blutspenden auch über die Wartezeit hinweg, die es dauert, um beispielsweise einen passenden Stammzellspender zu finden, wenn eine Transplantation erforderlich ist.

Jährlich erkranken allein in Deutschland rund 11 000 Menschen an Leukämie. Oft reichen Bestrahlung und Chemotherapie nicht aus, um den Blutkrebs zu besiegen. Dann ist die Transplantation von Knochenmark oder Blutstammzellen eines gesunden Spenders für die Patienten die letzte Hoffnung auf Heilung. Deshalb kann jeder Blutspender mit der Typisierung gleich zweimal zum Lebensretter werden. Unter dem Motto „1 mal Stechen, 2 mal Helfen“ bekommen Blutspender, die sich typisieren lassen wollen, einfach ein Röhrchen Blut (knapp einen Fingerhut voll) zusätzlich abgenommen. Dieses Röhrchen geht dann zur Analyse ins Labor der Stefan-Morsch-Stiftung. Die Gewebemerkmale werden dort registriert und anonymisiert an das deutsche Zentralregister der ZKRD in Ulm weitergegeben, wo sie für weltweite Suchanfragen zur Verfügung stehen.



Als Stammzellspender kann sich jeder gesunde Erwachsene ab 18 Jahre bis 40 Jahre kostenlos registrieren lassen. Mit dem Einverständnis der Eltern kann man sich bereits ab 16 Jahren typisieren lassen. Die Eltern sollten dann die Einverständniserklärung mit unterschreiben. Über die Ausschlusskriterien kann man sich im Vorfeld unter www.stefan-morsch-stiftung.de informieren. So muss man mindestens 50 Kilo wiegen, ähnlich wie bei der Blutspende.
Bei der Blutspende sind jedoch die Altersgrenzen anders. Denn hier muss man mindestens 18 Jahre alt sein. Neuspender dürfen nicht älter als 68 Jahre sein.

Für alle, die mehr über die Blutspendetermine mit Typisierungsaktion in Wohnortnähe wissen wollen, hat der DRK-Blutspendedienst West im Spender-Service-Center eine kostenlose Hotline geschaltet. Unter 0800 -11 949 11 werden montags bis freitags von 8 bis 18 Uhr alle Fragen beantwortet. Weitere Informationen erhält man auch im Internet unter www.blutspendedienst-west.de.

Informationen zur Stammzellspende und zum Thema Stammzellspende und Typisierung finden Interessierte unter www.stefan-morsch-stiftung.de. Oder über die gebührenfreie Hotline der Stefan-Morsch-Stiftung (0800/ 76 67 724). (PM Markus Frost)


Jetzt Fan der WW-Kurier.de Lokalausgabe Westerburg auf Facebook werden!


Kommentare zu: Blutspende hilft Leukämiepatienten

Es sind leider keine Kommentare vorhanden

Anmeldung zum WW-Kurier Newsletter


Mit unserem kostenlosen Newsletter erhalten Sie täglich einen Überblick über die aktuellen Nachrichten aus dem Westerwaldkreis.

Beliebte Artikel beim WW-Kurier


Wied: Schusswaffe bei alkoholisiertem Fahrer sichergstellt

Bei einer Verkehrskontrolle wurde in Wied ein 55-Jähriger Autofahrer gestoppt, der unter Einfluss von Alkohol stand. Auf der Rückbank seines Dacia lag eine zugriffsbereite Langwaffe. Auch Munition hatte der Mann dabei. Ein entsprechendes Strafverfahren wurde eingeleitet.


Schwerer Diebstahl in Müschenbach: Zeugen gesucht

Ein großes schweres Arbeitsgerät wurde in Müschenbach aus einer Lagerhalle gestohlen. Die Tatzeit konnte auf nur eine halbe Stunde eingegrenzt werden. Die Täter sind vermutlich gut vorbereitet gewesen und hatten ein entsprechend großes Fahrzeug dabei. Die Polizei bittet darum, verdächtige Beobachtungen zu melden.


Unter Alkoholeinwirkung durch den Straßengraben gefahren

Da hat sich ein 27-Jähriger keinen Gefallen getan, als er unter Alkoholeinfluss von der Straße abkam und auf einer Länge von rund 100 Metern durch den Straßengraben fuhr. Außer erheblichem Sachschaden an seinem Fahrzeug ist jetzt auch der Führerschein weg.


LKW-Fahrer fährt Schlangenlinien auf der Autobahn

Unter dem Einfluss von Alkohol fuhr ein Lkw-Fahrer auf der A 48 rechts gegen die Leitplanke und setzte seine Fahrt in Schlangenlinien fort. Eine Zeugin verständigte die Polizei.


Seelsorgerin Anne Nink in den Ruhestand verabschiedet

Die Pfarrei Sankt Peter Montabaur und Stelzenbachgemeinden verabschiedete Seelsorgerin und Gemeindereferentin Anne Nink mit einem Gotesdienst in den Ruhestand. Ihre Tätigkeit wurde in in emotional bewegenden Lobreden von vielen Seiten gewürdigt.




Aktuelle Artikel aus der Region


Ortsgemeinde Caan sperrt Parkplatz an der Grillhütte

Caan. „Als Konsequenz aus den Rodungsarbeiten in der Caaner Gemarkung bei der diesjährigen Holzernte sperrt die Gemeinde ...

Unter Alkoholeinwirkung durch den Straßengraben gefahren

Hahn. Am Freitag, dem 24. September, gegen 23.50 Uhr, kam es auf der Kreisstraße zwischen Hahn bei Bad Marienberg und Höhn-Schönberg ...

LKW-Fahrer fährt Schlangenlinien auf der Autobahn

Wirges. Bereits am Montag, 20. September um 22.30 Uhr befuhr ein polnischer 52-jähriger Lkw-Fahrer in Schlangenlinien die ...

Seelsorgerin Anne Nink in den Ruhestand verabschiedet

Gackenbach. „Wer der Erste sein will, soll der Letzte und der Diener aller sein.“ Unter dieser Aufforderung Jesu Christi ...

Wied: Schusswaffe bei alkoholisiertem Fahrer sichergstellt

Wied. Am Freitag, den 24. September gegen 23.55 Uhr konnte in der Rheinstraße in Wied durch Beamte der Polizei Hachenburg ...

Westerwaldwetter: Samstag Altweibersommer - Sonntag Gewitter

Region. Zwischen Mitte September und Anfang Oktober, wenn das Tageslicht schon spürbar weniger wird und der Herbst kalendarisch ...

Weitere Artikel


Projekt „Juniorwahl 2017“

Montabaur. Der heimische Bundestagsabgeordnete Andreas Nick ruft deshalb die Schulen seines Wahlkreises auf, sich an diesem ...

Jahreshauptversammlung beim DRK Ortsverein Wirges

Wirges. Bereitschaftsleiter Frederic Gielsdorf und JRK-Leiterin Carina Niedt berichteten über die verschiedenen Aktivitäten ...

Werwölfe im Jugendzentrum

Hachenburg. Nachdem jeder eine Karte mit seiner Rolle (Dorfbewohner, Werwolf, Seher, und so weiter) darauf erhalten hat, ...

Jahreshauptversammlung der Spvgg Saynbachtal Selters

Selters. Nach dem Totengedenken zu Ehren der verstorbenen Mitglieder erfolgten die Mitgliederehrungen für langjährige Treue ...

Landrat gibt Startschuss in Girkenroth

Girkenroth. „Ich freue mich sehr, dass wieder so viele Ortsgemeinden meinem Aufruf gefolgt sind und sich viele tüchtige Helferinnen ...

Hachenburger Brauerei startet "Hopfenbauer-Aktion"

Hachenburg. Hopfen (Humulus lupulus) ist eine sehr schöne, mehrjährige und schnellwüchsige Kletterpflanze. Sie eignet sich ...

Werbung