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Nachricht vom 13.03.2017    

Schenkelberg braucht ein Haus für die Dorfgemeinschaft

Nachdem die letzte Gaststätte geschlossen wurde, steht die Ortsgemeinde vor dem Dilemma, dass sie für einige Vereine und für kulturelle und das dörfliche Leben bestimmende Veranstaltungen keinen Raum mehr hat. Daher hat sich die Gemeinde hilfesuchend an den heimischen Landtagsabgeordneten Hendrik Hering gewandt.

Hendrik Hering beim Ortstermin in Schenkelberg. Fotos: privat

Schenkelberg. "Schenkelberg ist eine der wenigen Gemeinden in der Region, die kein Dorfgemeinschaftshaus haben. Das Aus der Gaststätte "Hotel Stadt Berlin" kann nicht durch einen anderen Versammlungsort kompensiert werden", erläuterte Ortsbürgermeisterin Carolin Bruns die Situation. Man habe zwar die Räumlichkeiten der Gaststätte angemietet, um die Not zu lindern, aber in Schenkelberg ist sich Jeder sicher, dass das nur eine Notlösung für den Übergang ist. Man hoffe auf die Unterstützung von Hendrik Hering, bei der Gewinnung von Landesmitteln für den Bau eines Dorfgemeinschaftshauses.

Daher hatte sich die Gemeinde auch besonders Mühe gegeben, dem Gast aus Hachenburg nachhaltig in Erinnerung zu bleiben. Nach dem Treffen am Friedhof, wo die Ortsbürgermeisterin dem Abgeordneten die geplante Örtlichkeit für den Neubau zeigte, begrüßte der Musikverein Schenkelberg Hendrik Hering vor dem Hotel Stadt Berlin unter anderem mit dem Westerwaldlied. "Jetzt bin ich seit 1996 in der Landespolitik, an eine solche Begrüßung in einem Ort kann ich mich nicht erinnern", sagte der Abgeordnete sichtlich beeindruckt.

Im voll besetzten Saal der eigentlich geschlossenen Gaststätte ging es im Anschluss um das geplante Projekt. Die Bürgermeisterin hatte zur Einwohnerversammlung geladen und das Ingenieurbüro Team Thran Padberg gebeten, den derzeitigen Stand der Planungen zu erläutern und der Versammlung vorzustellen. In der anschließenden Diskussion ging es neben Fragen der Finanzierbarkeit und der Kosten auch um die Möglichkeiten, die dem Land Rheinland-Pfalz zur Verfügung stehen, Schenkelberg finanziell unter die Arme zu greifen.




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"Es wäre nicht redlich, Ihnen hier und heute zu versprechen, dass Schenkelberg schnell viel Geld aus Mainz bekommen wird", sagte MdL Hering in der Diskussion, "aber ich rate der Gemeinde im Herbst einen Zuschuss aus dem Investitionsstock 2018 zu beantragen." Da er erkenne, dass das Projekt am Minimum ausgerichtet und ohne eine Spur von Luxus geplant werde und darüber hinaus auch die Notwendigkeit für die Gemeinde dringend geboten sei, sagte Hering zu, den Antrag der Gemeinde in Mainz zu unterstützen. Ob das schon für 2018 gelinge, vermochte der Abgeordnete allerdings derzeit noch nicht abzusehen. "Da setzen wir uns nach Antragstellung durch die Gemeinde im Herbst noch einmal zusammen", versprach er abschließend. (PM Thomas Mockenhaupt)



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