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Nachricht vom 11.03.2017    

Nachher will's keiner gewesen sein!

Seichte Unterhaltung und platte Späße sind nicht sein Ding. In seinem neuen Kabarettprogramm „Nachher will’s keiner gewesen sein!“ zeichnet Hubert Burghardt das Bild einer abgelenkten Gesellschaft, die in einem Overkill an vermeintlichen Informationen wohl den Überblick verloren hat.

Hubert Burghardt. Foto: Veranstalter

Höhr-Grenzhausen. Mit spitzfindigen Statements, hintergründigen Spielszenen und listigen Liedchen am Klavier skizziert Burghardt, dass die Gesellschaft durchaus nicht zwischen angeblicher Alternativlosigkeit und sogenannten Sachzwängen erstarren muss.
Inhaltlich dreht sich das Programm der „kabarettistischen Ein-Personen-Gesellschaft“ nicht nur um pharmazeutische Nahrungsmittel, Staatsbulimie und die Flexibilisierung von Toleranzgrenzen, sondern auch um totsichere Geschäftsideen, gewagte Steuerhilfe und verrückte Wortfindungsstörungen. Ganz nebenbei wird noch der Garten besungen, ein Shakespeare-Klassiker eingedampft und erklärt, warum Alkohol mitunter sehr hilfreich ist. Wie man sieht, geht es nicht nur um Detailfragen, sondern wie immer auch ums Große und Ganze.

Wo andere nur reden, wird Burghardts Bühnengeschehen immer wieder durch schräge Typen, originelle Szenen sowie ebenso luftige, wie tiefsinnige Lieder ergänzt.




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Am Sonntag, 26. März um 17 Uhr im Kulturzentrum "Zweite Heimat". Karten sind erhältlich unter 02624/7257 oder online unter www.juz-zweiteheimat.de und kosten im Vorverkauf: 14 Euro, an der Abendkasse: 16 Euro.


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