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Nachricht vom 20.12.2016    

„Aktionsbündnis ULTRANET“ erfuhr Neues aus dem Landtag

Nach dem Motto ,,Gemeinsam sind wir stark" hat sich am 15. Dezember in Urbar auf dem Klostergut Besselich das "Aktionsbündnis ULTRANET" gegründet mit dem Ziel, den Gleichstrom über eine mögliche Alternativroute zu führen, Erdkabel zu verwenden oder einen Mindestabstand zu Wohngebieten einzuhalten. (wir berichteten).

Symbolfoto WW-Kurier

Gackenbach. Die Stromtrasse über Eitelborn (dies betrifft auch die Gemeinden Gackenbach, Horbach, Hübingen, Neuhäusel, Simmern, Welschneudorf …) soll ausgebaut werden. Es sollen zu den bereits bestehenden 380.000 Volt zusätzliche 380.000 Volt in Form von Gleichstrom übertragen werden. Dieses Vorhaben ist ein Pilotprojekt. Gleichstrom und Wechselstrom hat noch nie jemand auf einem Mast betrieben.

Die Landtagsabgeordnete Dr. Anna Koebberling (SPD) hat eine kleine Anfrage an den Landtag gestellt. Hier ein Auszug des Antwortschreibens der Umweltministerin Ulrike Höfken (Ministerium für Umwelt, Energie, Ernährung und Forsten): "Die SSK geht allerdings davon aus, dass die Größe der maximal auftretenden magnetischen Flussdichten bei HGÜ-Leitungen nicht über den Variationsbereich des Erdmagnetfelds hinausgeht und erwartet daher keine gesundheitlichen Wirkungen. Die SSK geht hierbei weiterhin davon aus, dass dies auch für Hybridleitungen gilt"

Das Aktionsbündnis ULTRANET fragt: Reicht es aus, wenn die Strahlenschutzkomission davon ausgeht?

Allerdings sagt Frau Höfken zu: "Die Landesregierung wird das Genehmigungsverfahren kritisch begleiten und insbesondere im bebauten Bereich darauf drängen, dass die Erdverkabelung als zu präferierende Alternative realisiert wird".



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Kommentare zu: „Aktionsbündnis ULTRANET“ erfuhr Neues aus dem Landtag

1 Kommentar

Leider ist das Magnetfeld bei einer HGÜ-Trasse bei weitem nicht das größte Problem!
Problematisch sind die gleichstrombedingte Ladungswolke und die Ionisierung (Korona-Ionen)

#1 von Oliver Leuker , am 20.12.2016 um 23:35 Uhr

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