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Nachricht vom 04.12.2016    

Westerwälder Weihnacht und Heimat an jedem Stand spürbar

Mittelalterlicher Weihnachtsmarkt rund um die Burg in Rotenhain wirkte wie ein Magnet. Das Leben im Mittelalter wurde liebevoll demonstriert und sorgte für gute Unterhaltung bei Erwachsenen und den Kindern. Auf Schritt und Tritt war das Miteinander des örtlichen Vereins spürbar. Paradies für Erwachsene und Kinder zugleich.

Fotos: Reinhard Panthel

Rotenhain. Vereinsleben war schon immer ein Thema in Rotenhain und als die begeisterungsfähigen Bürger den Burgenverein gründeten, gab es zwar Skeptiker, aber die Mehrheit glaubte an das gemeinsame Ziel. Engagierte Frauen und Männer machten sich ans Werk und bauten eine richtige Burg, die fortan zentrale Begegnungsstätte und lohnendes Ziel zahlreicher Veranstaltungen sein sollte. Beim ersten Weihnachtsmarkt wurden die Besucherzahlen auf 250 Gäste geschätzt. Es kamen mehr als tausend Besucher. Und in diesem Jahr, bei strahlendem Sonnenschein und klirrender Kälte, wurde diese Zahl schnell übertroffen. Parkende Autos bis in die Ortsmitte zeigten den Weg zum Ort des Geschehens.

„Oberritter Pitter“ (Peter Benner) wurde seiner Aufgabe als Organisator gerecht. Auch die anderen Aktiven, die an diesem Tag ihren Dienst ehrenamtlich versahen, waren in ihren mittelalterlichen Gewändern nicht zu übersehen. Der Burgenverein hat mittlerweile 120 Mitglieder, die sich alle in den Dienst der guten Sache stellen. Zwei Jahre dauerte es, bis die überwiegend in Eigenleistung errichtete Burg 2011 eröffnet werden konnte. Rings um die Burg hatten sich die Stände versammelt und im Burginneren waren Aussteller zu sehen, die stilecht und mit Freude ihre Waren anboten. Kinder spielten am zugefrorenen Burggraben und freuten sich über das „eisige Vergnügen“.




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Auf der Brücke über den Wassergraben postierte sich „Junker Jörg“ (Jörg Podenski), der die Jugendarbeit im Burgenverein überwacht. Scherzhaft zeigte er auf das Brückenbauwerk über den unterhalb liegenden Wassergraben und scherzte mit Blick auf die Panne beim Bau der B 255: „Diese Brücke hat die nötige Breite“. Nicht nur einheimische Hersteller nutzen die Chance den Weihnachtsmarkt in Rotenhain zu beschicken. Besonders auffallend die wunderschönen handgefertigten Leuchten, die im Kindergarten Stockum-Püschen entstanden sind und von Daniela Jung und Melanie Helpser zum Kauf angeboten wurden. Marianne Lieber aus der Struthof-Brennerei in Unnau wartete mit alkoholhaltigen „Winterträumen“ zum Probieren auf und Marliese Fürst aus Alpenrod, die wegen ihrer kunstvollen Keramikarbeiten einen guten Ruf genießt, war natürlich mit von der Partie. Nach dem Erfolg in diesem Jahr wird es – so die Prognosen – auch im nächsten Jahr wieder einen historischen Weihnachtsmarkt an der Burg in Rotenhain geben. repa


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