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Nachricht vom 26.11.2016    

Feiern zur Erfindung des Fahrrades vor 200 Jahren

Im Jahr 2017 feiert eine der brillantesten Erfindungen des frühen 19. Jahrhunderts sein 200-jähriges Jubiläum: das Fahrrad. Die Laufmaschine, die als Urform des heutigen Fahrrades gilt, wurde vom deutschen Erfinder Karl Drais 1817 entwickelt und zum Patent angemeldet. Heute ist das Fahrrad als vielseitiges Fortbewegungsmittel ebenso wie als Sportgerät ein allgegenwärtiger Bestandteil unserer Gesellschaft.

Beim autofreien „Gelbachtag“ treffen sich immer am zweiten Julisonntag viele gut gelaunte Radler. Foto: Veranstalter

Montabaur. Gefeiert wird das Jubiläum auch im Westerwald: am Samstag, 22. April 2017 um 15 Uhr. Ort des zweirädrigen Treibens sind die Bürgerhalle und der Große Markt in der Montabäurer Innenstadt.


Zusammen laden die RSG Montabaur, die Equipe France und die Kleinkunstbühne Mons Tabor mit Unterstützung der Stadt Montabaur mit Hilfe von Sponsoren dazu ein.

Für die Festrede konnte Rudolf Scharping als Präsident des Bundes Deutscher Radfahrer (BDR) gewonnen werden. Den musikalischen Teil übernimmt das Duo Günter Gall & Konstantin Vassiliev mit ihrem Programm „Radlers Seligkeit – Lieder und Geschichten zu 200 Jahren Fahrrad“. Besonderes Interesse findet sicher die Vorführung einer Kunstradfahrgruppe. Dazu sollen alte und zeitgemäße Bikes gezeigt und in einer Gesprächsrunde kurze Statements zum Fahrrad und dessen Bedeutung für Sport, Touristik, Gesundheit und Mobilität zu hören sein. Falls sich jemand dafür findet, könnte auch ein Fahrradflohmarkt angeboten werden.

Erwünscht ist, dass (bei hoffentlich freundlichem Aprilwetter) möglichst viele Radler und Radlerinnen mit dem Fahrrad zu der Feier in die Kreisstadt kommen. Diese soll gegen 17.30 Uhr mit einem kleinen stärkenden Imbiss für die Heimfahrt enden.



Im Rahmen der Veranstaltung soll auch der politische und ökologische Dimension der wegweisenden Erfindung gewürdigt werden: Karl Drais legte den Grundstein für die moderne individuelle Mobilität in einer Zeit des Hungers und des Leidens aus der Not heraus. In Anbetracht des Klimawandels stehen wir heute erneut vor der Herausforderung, eine neue ökologischere Mobilität zu gestalten. Dabei spielt das Fahrrad weltweit eine Rolle. Auch der aktuelle gesellschaftliche Trend zu mehr Radverkehr und Entwicklungen wie die Elektrifizierung und Digitalisierung des Radelns tragen dazu bei, dass das Fahrrad auch im Westerwald in Zukunft eine noch größere Rolle spielen und ein neues Zeitalter der nachhaltigen Mobilität einläuten kann. Voraussetzung dafür sind natürlich mehr geeignete Radwege.

Die Initiatoren, Veranstalter und Unterstützer weisen darauf hin, dass das Programm der kleinen Jubiläumsaktion in Montabaur noch nicht endgültig fest steht und weitere Ideen (und Menschen die sie umsetzen) willkommen sind. Genauso wie natürlich Sponsoren, die etwas zum Gelingen der Feier beitragen wollen. Weitere Infos gerne unter uli@kleinkunst-mons-tabor.de.


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