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Nachricht vom 21.11.2016    

Ruandahilfe Hachenburg investiert 38.586 Euro in neue Klassenräume

Bildung ist die wichtigste Voraussetzung, um der Armut zu entkommen und die Chance auf ein besseres Leben zu haben: Gebildete Kinder sind selbstbewusster, werden weniger leicht ausgebeutet und können sich besser vor Krankheiten schützen. Der Hachenburger Verein Ruandahilfe Hachenburg setzt sich schon seit dem Jahr 2005 für eine bessere Schul- und Berufsausbildung im rheinland-pfälzischen Partnerland Ruanda ein und gilt als eine der aktivsten Hilfsorganisationen in der Partnerschaft beider Länder.

Die Wasserzisterne sichert die Versorgung mit Nutzwasser. Fotos: privat

Hachenburg. Die Schule „Groupe Scolaire Janja“ wurde im Jahre 1954 von der katholischen Kirche erbaut und befindet sich im Süden Ruandas im Distrikt Gisagara in einer ländlichen Gegend circa 15 Kilometer abseits der nächsten asphaltieren Straße. Zurzeit lernen 1.527 Schüler/innen an dieser Schule, wovon 59 Waisen sind und 42 aus sehr ärmlichen Verhältnissen stammen. Dieser Anzahl von Schülern stehen 12 Lehrerinnen und 14 Lehrer zur Verfügung. Die Groupe Scolaire verfügt über 21 Klassenräume, wovon 12 in einem guten und 9 davon baufällig sind.

Es gibt insgesamt 16 Latrinen, die sich jedoch alle in einem schlechten Zustand befinden. Des Weiteren verfügt die Schule über nur eine Brauchwasserzisterne, was ebenfalls für die hohe Anzahl der Schüler unzureichend ist sowie über fließend Wasser, dank Anschluss an WASAC. Die Nutzung des durch WASAC zur Verfügung gestellten Wassers ist jedoch mit einem hohen Kostenaufwand verbunden. Fließenden Strom gibt es nicht. Für die über 1.300 SchülerInnen, die den Primarschulzweig der Schule besuchen, reichen die vorhandenen Klassenräume nicht aus. Vor allem in den Jahrgangsstufen 1 bis 3 bestehen die Klassen teilweise aus über 60 SchülerInnen. Durch die weiterhin steigenden Bevölkerungszahlen im Land ist zudem mit zunehmenden Schülerzahlen zu rechnen. Die baufälligen Gebäude bieten darüber hinaus eine nicht ausreichende Lernatmosphäre.



Um die Lernbedingungen an dieser Schule zu verbessern, investierte die Ruandahilfe Hachenburg in diesem Jahr 38.586 Euro in den Neubau und die Ausstattung von drei neuen Klassenräumen. Um eine Versorgung der Groupe Scolaire Janja mit Brauchwasser zu verbessern, wurde eine Zisterne à 10 Kubikmeter direkt am Klassenblock und eine zweite Zisterne an einem weiteren Gebäude errichtet. Zusätzlich wird dadurch verhindert, dass Regenwasser unkontrolliert von den Dachflächen abfließt und Schäden an umliegenden Alt- und Neubauten errichtet.

Seit dem Jahr 2005 setzt sich der Hachenburger Verein „Ruandahilfe Hachenburg“ mit vielfältigen Hilfsprojekten für eine bessere Schul- und Berufsausbildung, ein besseres Gesundheitswesen und in vielen weiteren sozialen Bereichen für die Menschen in Ruanda ein und zählt zu den aktivsten Vereinen in der Partnerschaft Rheinland-Pfalz / Ruanda. Weitere Informationen finden Sie im Internet unter: www.ruandahilfe-hachenburg.de.


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