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Nachricht vom 17.11.2016 - 11:49 Uhr    

Wer sind die rheinland-pfälzischen Sportler des Jahres 2016?

Wer sind die rheinland-pfälzischen Sportler des Jahres 2016? Der Landessportbund Rheinland-Pfalz (LSB) ruft alle Sportfans zur Abstimmung auf. Bis Sonntag, 8. Januar 2017 kann im Internet abgestimmt werden. Eine Jury hat Sportlerinnen, Sportler und Teams aus Rheinland-Pfalz vorgeschlagen.

Foto: LSB

Region. Der Landessportbund Rheinland-Pfalz (LSB) ruft alle Sportfans zur Abstimmung auf. Im Internet können unter der Adresse www.landessportlerwahl.de jeweils fünf Kandidaten in den Kategorien Sportlerinnen, Sportler und Teams mit einem bis maximal fünf Punkten bewertet werden. Von Dienstag, 15. November bis Sonntag, 8. Januar 2017 kann gewählt werden. Die Siegerehrung ist dann ebenfalls am Sonntag, 8. Januar und wird live in der SWR-Fernsehsendung " Flutlicht" ab 21.45 Uhr übertragen.

Die Jury, bestehend aus LSB-Vertretern sowie Sportjournalisten der rheinland-pfälzischen Tageszeitungen, Fernseh- und Rundfunkanstalten, hat folgende Kandidaten vorgeschlagen:

Sportlerinnen

Ricarda Funk (Kanuslalom/KSV Bad Kreuznach)

Die 24-Jährige verpasste in diesem Jahr zwar als Mitfavoritin die Olympiaqualifikation, gewann aber erstmals den Gesamt-Weltcup. Bei den Deutschen Meisterschaften in Hagen-Hohenlimburg verteidigte die die 1,70 Meter große und 53 Kilo leichte Sportsoldatin ihren Titel aus dem Vorjahr und wurde gleichzeitig Gesamtsiegerin im Deutschland-Cup.

Christin Hussong (Leichtathletik/LAZ Zweibrücken)

Bei den Olympischen Spielen wurde die 22-Jährige mit 57,70 Metern Zwölfte. Bei der DM im Kasseler Auestadion kurze Zeit vorher hatte sie es auf imposante 66,41 Meter gebracht und mit Weltjahresbestleistung ihren ersten nationalen Titel bei den Aktiven geholt. Der 1,86 Meter großen Athletin und Inhaberin des deutschen U23-Rekords gehört die Zukunft.

Jasmin Külbs (Judo/1. JC Zweibrücken)

Für die Judoka vom 1. JC Zweibrücken kam bei den Olympischen Spielen in Rio in der Klasse über 78 Kilo das Aus in Runde eins gegen die Russin Ksenia Chibisova. Nach gerade einmal fünf Minuten war der Traum für die 25-Jährige aus Böhl-Iggelheim ausgeträumt. Nach 2014 holte sie in diesem Jahr erneut Bronze bei den Europameisterschaften.

Lisa Ryzih (Leichtathletik/ABC Ludwigshafen)

Mit der Silbermedaille bei den Europameisterschaften in Amsterdam feierte die 28-Jährige 2016 einen der größten Erfolge ihrer Karriere. Die Form im Sommer 2016 und die vielen Erfahrungen, die sie seit den Spielen in London gesammelt hat, sprachen in Rio für die 1,79 Meter große Leichtathletin und Diplom-Psychologin. Am Ende reichte es zu Platz zehn.

Miriam Welte (Bahnradsport/1. FC Kaiserslautern)

Die Olympiasiegerin von London gewann bei den Spielen in Rio an der Seite ihrer kongenialen Partnerin Kristina Vogel die Bronzemedaille im Teamsprint der Bahnrad-Wettbewerbe. Im kleinen Finale gegen Australien retteten sie einen hauchdünnen Vorsprung über die Ziellinie. Auch bei der WM in diesem Jahr sicherte sich die 29 Jahre alte Welte mit Vogel Bronze.

Sportler

Kai Kazmirek (Leichtathletik, LG Rhein-Wied)

Kai Kazmirek (25) von der LG Rhein-Wied hat bei den Olympischen Spielen in Rio gleich drei neue Bestleistungen auf- und eine eingestellt. Nicht zuletzt steigerte der 1,90 Meter große Modellathlet sein bisheriges Rekordergebnis um stolze 109 auf nun 8.580 Punkte. Mit Platz vier kann der Polizeikommissar nach dem besten Zehnkampf seines Lebens gut leben.

Denis Kudla (Ringen, VfK 07 Schifferstadt)

Die Bronze-Medaille für den Greco-Spezialisten bei den Olympischen Spielen in Rio in der Kategorie bis 85 Kilo kam überraschend. Dabei beeindruckte der 21-Jährige im Kampf um Bronze gegen den favorisierten Ungarn Viktor Lörincz und beendete so ganz nebenbei eine lange Durststrecke: Es war die erste Olympiamedaille für Deutschland seit 2008.

Richard Schmidt (Rudern, RV Treviris Trier)

Nach Gold in London 2012 langte es für den Deutschlandachter mit Richard Schmidt, Aushängeschild des RV Treviris Trier, in Rio zu Olympia-Silber. Die ersten Gratulationen nahmen Schmidt und Co. noch mit einem eher gequälten Lächeln entgegen. Dabei können sie stolz sein auf ihre Leistung. Der 29-jährige Schmidt ist der Routinier im DRV-Paradeboot.

Boris Stein (Triathlon, RSG Montabaur)

Für den 32 Jahre alten Lehrer von der RSG Montabaur war das Jahr 2016 das bisher erfolgreichste seiner Karriere: Unter anderem wurde der 1,88 Meter große und 77 Kilogramm schwere Athlet, dessen Schwimmtrainer Christian Hein ist, Siebter bei der IRONMAN Weltmeisterschaft in Hawaii und Dritter bei der IRONMAN 70.3 EM in Wiesbaden.

Julian Weber (Leichtathletik, USC Mainz)

Das Eigengewächs des USC Mainz wurde 2016 Deutscher Vize-Meister und sicherte sich bei der Diamond League in Paris und beim ISTAF in Berlin jeweils den zweiten Platz. Auch die Olympia-Premiere des 1,90-Meter-Hünen konnte sich sehen lassen. Mit 81,36 Metern landete der 22-Jährige auf Rang neun. Der Einzug ins Finale war für den Mainzer bereits ein Erfolg.

Teams

1. MGC Mainz (Minigolf)

Nach einer über weite Strecken überragenden Vorstellung holte sich das MGC-Damenteam mit Steffi Blendermann, Alice Kobisch, Nicole Gundert-Greiffendorf und Anne Bollrich in Neutraubling erneut den Europacup. Viermal in Serie und zehnmal insgesamt heißt der EC-Sieger damit 1. MGC Mainz, eine stolze Bilanz der Mainzerinnen in der Champions League.

AV 03 Speyer (Gewichtheben)

Die starken Männer und Frauen aus der Pfalz verteidigten beim DM-Finale ihren Titel aus dem Vorjahr und gewannen mit 898:807 Kilopunkten gegen den Chemnitzer AC. Die Staffel um Jürgen Spieß, Almir Velagic, Tom Goegebuer, Max Platzer, Julia und Tom Schwarzbach ließ zu keiner Zeit des Wettkampfes Zweifel aufkommen, wer hier der Sieger sein würde.

BSG Emmelshausen (Sitzvolleyball)

Gleich drei Asse der BSG Emmelshausen trugen bei den Paralympics in Rio den Bundesadler auf der Brust. Für Kapitän Heiko Wiesenthal, Barbaros Sayilir, Christian Heintz und ihre Mitstreiter langte es am Ende zum sechsten Platz. Die Spiele am Zuckerhut waren eine tolle Erfahrung für die BSG-Sportler, die mit Emmelshausen amtierender Deutscher Meister sind.

Mainz Athletics (Baseball)

Die Baseballer der Mainz Athletics haben es geschafft. Das Team von Trainer Ulli Wermuth ist nach einem 5:2-Erfolg bei den Regensburg Legionären Deutscher Meister 2016. Die A's gewannen die Best-of-Five-Serie gegen die Legionäre 3:1 und setzten sich vollkommen verdient zum zweiten Mal in ihrer Vereinsgeschichte nach 2007 die Baseball-Krone auf.

Julia und Nadja Thürmer (Kunstradsport)

Die Kunstrad-Schwestern Julia und Nadja Thürmer vom RV Mainz-Finthen sicherten sich neben dem DM-Titel im Zweier-Kunstradfahren auch den Sieg bei den German Masters. Dabei waren die 27-jährige Julia und die zwei Jahre jüngere Nadja erneut eine Klasse für sich. Ihr großes Ziel: bei der Heim-WM Anfang Dezember in Stuttgart ihre Goldmedaille zu verteidigen.

Weitere Infos und Wahl (bis 8. Januar): www.landessportlerwahl.de



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