Werbung

Nachricht vom 13.11.2016    

Alice im Wunderland

Alice im Wunderland begeisterte bei der Premiere Groß und Klein mit einer farbenprächtigen Reise voller phantastischer Wunder. Am 11. November öffnete sich der Vorhang für „Alice im Wunderland“. Eine Welt voller Farben, Magie und Töne entführt von der ersten Minute an den Zuschauer in eine ihm völlig fremde Welt fernab vom Alltag.

Premierenfoto "Alice im Wunderland". Foto: privat

Westerburg. Die kleine und die große Alice, erfrischend gespielt von Isabella Thoma und Hanna Aßmann, nehmen den Zuschauer mit in ihren Traum bei der Suche nach der süßen Katze Dina, dargestellt vom Petermännchen-Neuling Sabine Pabel. Natürlich gefällt es der strengen Zofe Cecilia (Alex Thoma) überhaupt nicht, dass Alice während des täglichen Unterrichts träumt. Und wie sie träumt! In diesem Traum lernt nicht nur Alice merkwürdige und verrückte Figuren kennen. Auch der Zuschauer fühlt sich durch ein herrlich buntes Bühnenbild, gestaltet von Ute und Alex Thoma und unterstützt von Frederic Knoblauch, Georg Aselmeyer sowie Julian Groth mitten in Alice‘ Traumwelt versetzt. Dort begegnen ihm zuerst das sich immer in absoluter Eile befindende weiße Kaninchen, geflitzt von Marisa Lauszat. Der verschlossenen Holztür zum Wunderland haucht Thomas Triesch Leben ein. Vor dem Ertrinken im Tränenmeer wird Alice durch die Hilfe einer am Hundertmeterlauf der Tierolympiade teilnehmenden, bloß nicht hastenden Suppenschildkröte, verlangsamt durch Marie Kunz, sowie einen Hummer als Koch, dargestellt von Marian Kloft, gerettet.

Intellektuell wird es bei der weisen Raupe, die mit genialen Ratschlägen die Waldbewohner und die Zuschauer gleichermaßen erfreut wie belehrt. Kim Hilpisch als Raupe nimmt man diese Ratschläge unbedingt ab. Ihr zur Seite stehen eine über das ganze Gesicht lachende Katze, grinsend gespielt von Laura Knoblauch sowie eine überaus ängstliche Spinne (Lara Weller). Die Blumenkönigin (Jutta Hastrich) kann Alice endlich bei der Suche nach ihrer Katze Dina helfen. Bevor Alice diese findet, ist sie jedoch noch Gast bei der verrücktesten Teegesellschaft aller Zeiten. Der Märzhase (Ronja Wagner) und der Hutmacher (Daniel Kraft) benehmen sich von Minute zu Minute schräger und sorgen für Lachsalven beim Publikum. Mit der Schlafmaus, geschlafen von Antonia Wurster, möchte nach der Premiere sicher der eine oder andere gern mal tauschen. Dass es ein „Nichtweihnachtsfest“ gibt, glaubt nach dieser gelungenen Aufführung wahrscheinlich jeder Zuschauer.

Alle Figuren, denen Alice im Wunderland begegnet, helfen ihr auf der Suche nach Dina mit Taten und mit Ratschlägen. Sie sprechen aber auch eine immer wiederkehrende Warnung vor der Herzkönigin, dem Bösen aus, herausgestellt durch Sika Michel, die keinerlei Mitleid kennt. Selbst der Spielkartensoldat Nr. 7 (Michaela Zöller) erfährt bei seiner Arbeit am Hofe der Königin keinerlei Gnade.



Für Ton, Licht und andere Effekte auf der Reise durch das Wunderland sorgt wie immer Hartmut Michel. Für farbenprächtige und täuschend echte, äußerst kreative Masken aller Figuren sind Franziska und Martina Wurster, Nora Thoma und Laura Knoblauch verantwortlich. Ute Thoma, Isabell Jung und Swetlana Traudt nähten farbenfrohe und wunderschöne Kostüme. Hinter der Bühne achtet Saskia Wolf zuverlässig auf Struktur und Ordnung. Und für den Fall, dass es bei einer Aufführung mal einen Texthänger geben sollte, hält Holger Schulze das Textbuch in der Hand. Am Ende dieser Reise, die wundervoll und voller Liebe zum Detail von den beiden Regisseuren Ute und Alex Thoma in Szene gesetzt wurde, hat ganz sicher jeder kleine und große Zuschauer festgestellt, dass Träume etwas Wunderbares und so voller Realität sind.

Ob alles für Alice zu einem guten Ende führt und sie ihre Katze Dina wiederfindet, erfährt der Zuschauer bei den noch folgenden Aufführungen im Kleinen Haus in Rothenbach am Samstag, 19. November und Sonntag, 20. November; am Samstag, 3. Dezember, und Sonntag, 4. Dezember sowie am Samstag, 10. Dezember, und Sonntag, 11. Dezember. Alle Aufführungen beginnen immer um 17 Uhr. Karten können ab sofort im Zigarrenhaus Wengenroth in Westerburg oder in der Buchhandlung Reuffel in Montabaur erworben werden. Außerdem können Karten auch online auf www.petermaennchen-theater.de unter „Tickets“ oder telefonisch unter der Ticket-Hotline 0160/3402286 reserviert werden.

Weitere Informationen sind auf der Homepage www.petermaennchentheater.de oder auf der Facebookseite unter www.facebook.com/PetermaennchenTheater " zu finden. Einen Gutschein kann man ebenfalls über die Kartenhotline oder die Homepage sowie außerdem an der Abendkasse erwerben. Dieser ist drei Jahre gültig und gilt für alle Vorstellungen des Petermännchen-Theaters.


Jetzt Fan der WW-Kurier.de Lokalausgabe Westerburg auf Facebook werden!


Kommentare zu: Alice im Wunderland

Es sind leider keine Kommentare vorhanden

Anmeldung zum WW-Kurier Newsletter


Mit unserem kostenlosen Newsletter erhalten Sie täglich einen Überblick über die aktuellen Nachrichten aus dem Westerwaldkreis.

Beliebte Artikel beim WW-Kurier


Die Fuchskaute: Der höchste Punkt im Hohen Westerwald

Für alle, die gern mal hoch hinaus wollen, bietet sich ein Ausflug zur Fuchskaute an. Mit 657 Metern findet man hier den höchsten Punkt im Westerwald. Die Fuchskaute ist kein normaler Berg, sondern wer den Ausblick dort genießt, steht auf einem erloschenen Vulkan und einem 40 Hektar großen Areal.


Corona im Westerwaldkreis: Acht Neuinfektionen, Inzidenz stabil

Das Gesundheitsamt Montabaur meldet am Freitag, 23. Juli, acht neu festgestellte Corona-Fälle seit Mittwoch. Der Westerwaldkreis verzeichnet damit aktuell laut Gesundheitsamt 26 aktiv Infizierte.


Westerwaldwetter am Wochenende – Warnung vor Gewittern

Der Freitag (23. Juli) zeigt sich noch sonnig-sommerlich. Doch das ändert sich über das Wochenende. Teilweise gibt es zwar zwischendurch am Samstag, 24. und Sonntag, 25. Juli, durchaus viel Sonne, aber insgesamt zeigt sich das Wetter wechselhaft. In der Samstagnacht muss auch mit Gewittern in der Region gerechnet werden.


Region, Artikel vom 23.07.2021

Holz-Transporter verliert Ladung

Holz-Transporter verliert Ladung

Am Donnerstagnachmittag, dem 22. Juli, kam es auf der B49 zwischen Montabaur und Neuhäusel zu einem Unfall, bei dem ein Holz-Transporter seine komplette Ladung verloren hatte. Dies sorgte für erhebliche Verkehrsbeeinträchtigungen im Feierabendverkehr.


Trotz Corona: Kirmesgesellschaft Hachenburg präsentiert gut durchdachte Alternative

Wie schon im vergangenen Jahr lässt auch 2021 die Corona-Pandemie eine breit aufgestellte Kirmes nicht zu. Unter strengen Auflagen darf die Kirmesgesellschaft Hachenburg e.V. immerhin einen Konzertabend und einen der beliebten Frühschoppen im Burggarten durchführen.




Aktuelle Artikel aus der Kultur


„Leben im Gebhardshainer Land im Wandel der Zeit“ – Konrad Schwan bringt Buch raus

Kausen. Ein Buch „Leben im Gebhardshainer Land im Wandel der Zeit“ hat Konrad Schwan herausgegeben. Auf etwa 140 Seiten beschreibt ...

Mit Kunst und Kunsthandwerk: "Ausstellung im Hof" in Herschbach

Herschbach (Oberwesterwald). Im Jahr 2020, ist die „Ausstellung im Hof“ leider wegen Corona ausgefallen. Der Veranstalter ...

Benefiz-Konzerte am Wiesensee und im Stöffel-Park

Wiesensee / Enspel. Das eigentlich als Finale geplante Klappstuhl-Konzert mit Mirko Santocono, findet schon als Eröffnung ...

Altenkirchen: Festival of Emotion sorgt bald für unvergessliche Live-Momente

Altenkirchen. Diese Gruppen werden für einen Abend sorgen, der noch lange nachwirken wird bei den Besuchern:

Sina Nossa ...

Buchtipp: „Wunderland meiner Phantasie“ von Tina Hüsch

Dierdorf/Bad Marienberg. Um Glücksmomente zu erleben, muss man nicht nach Las Vegas oder an den Ballermann fliegen, sondern ...

Reinhold Beckmann und Band bald auf der Glockenspitze in Altenkirchen

Altenkirchen. Reinhold Beckmann punktet mit tief verwurzelter Musikalität, er kann Herz wie feine Ironie, und weiß nicht ...

Weitere Artikel


SG Marienhausen schickt Elbert II ohne Punkte nach Hause

Marienhausen/Großmaischeid. In der 6. Minute ging zunächst der Gast mit 0:1 in Führung. Aber bereits zwei Minuten später ...

Marienhausen II gewinnt erneut zweistellig

Marienrachdorf. Los ging es in der 4. Minute mit einem Heber von Tobias Müller über den Torwart zum 0:1. In der 20. Minute ...

Ruhiges Weihnachtsfest? – Nicht mit Oberraden!

Oberraden. Über Jahrzehnte hinweg hat sich der Tanzabend zu einer der größten Partys im nördlichen Rheinland-Pfalz entwickelt ...

Regionale Klimatour übertraf alle Erwartungen

Neuwied. „Unser Plan war schon ziemlich anspruchsvoll, neun Tage in Folge weitgehend CO2-frei Klimaprojekte am Mittelrhein ...

Autobahnabfahrt Montabaur / ICE Bahnhof wird in Kürze fertiggestellt

Montabaur. In der Zeit von August bis November 2016 werden die beiden Knotenpunkte A 3 / K 82 / ICE-Parkplatz-Zufahrt und ...

Viel Arbeit für die Verkehrspolizei

Hachenburg. Eine 28-jährige Fahrzeugführerin parkte in der Zeit von Donnerstag, dem 10. November, 17 Uhr bis Freitag, 11. ...

Werbung