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Nachricht vom 13.11.2016    

Betreuung im Krankheitsfall und Umgang mit Vermögen regeln

Ein aufschlussreicher Vortrag zu den Möglichkeiten, Bevollmächtigungen zu Vermögens- und persönlichen Angelegenheiten sowie Betreuung im Krankheitsfall auszusprechen, erwartete rund 35 interessierte Zuhörer im Kleiderladen „MittenDRIN“ in Bad Marienberg.

Uwe Sauer vom Betreuungsverein für Jugend- und Erwachsenenhilfe Westerwald erläutert die Vorsorgevollmacht. Fotos: Sabine Hammann-Gonschorek

Bad Marienberg. Auf Einladung der Evangelischen Kirchengemeinde Bad Marienberg und des Diakonischen Werks im Westerwaldkreises, als Betreiber des Ladens, informierte der Sozialpädagoge Uwe Sauer vom Betreuungsverein für Jugend und Erwachsenenhilfe Westerwald umfassend über Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht. Er empfahl, sich über mögliche Optionen bei eigener Krankheit Gedanken zu machen und wies auf die Wichtigkeit hin, den eigenen Willen rechtzeitig schriftlich festzulegen. Besonders wichtig sei es, eine Person des Vertrauens auszuwählen, die bereit ist, die übernommene Aufgabe im Betreuungsfall verantwortlich anzugehen. Er stellte eine umfangreiche Vorsorgevollmacht vor, in der Vermögen, Wohnsitznahme, ärztliche Maßnahmen und Betreuung geregelt werden und veranschaulichte seine Schilderungen mit zahlreichen Beispielen aus der Praxis.

Sauer empfahl die Vorsorgevollmacht im Zentralen Vorsorgeregister registrieren und bei der Betreuungsbehörde der Kreisverwaltung beglaubigen zu lassen, um die Rechtmäßigkeit des dargelegten eigenen Willens nachweisen zu können. Im Anschluss erläuterte Uwe Sauer ein Formular zur Patientenverfügung, indem einzelne Verfügungen zu medizinischen Maßnahmen, die eigene Haltung zur Organspende und Angaben zum Aufenthaltsort und persönlichem Beistand abgebildet werden können.



Die interessierten Besucher nutzen die Gelegenheit zu zahlreichen Fragen. Der Betreuungsverein für Jugend- und Erwachsenenhilfe Westerwald arbeitet auf der Grundlage des Betreuungsrechtes von 1992. Die Vereinsmitarbeiter führen selbst rechtliche Betreuungen und begleiten ehrenamtliche Betreuer bei fachlichen Fragen. Die Beratung zu den Themen Vorsorgevollmacht, Patientenverfügung und rechtliche Betreuung ist ein weiteres Angebot des Vereines. (shg)


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