Werbung

Nachricht vom 29.10.2016    

Else fragt: Zeitumstellung – Sinn oder Unsinn

Seit 1980 stellen wir zweimal im Jahr die Uhren um. Jetzt ist es wieder soweit, in der Nacht am Sonntag, 30. Oktober endet die Sommerzeit, die Uhr wird um eine Stunde zurückgestellt. Könnte diesem Unsinn die EU-Kommission nicht mal einen Riegel vorschieben? Das wäre doch mal eine zeitgemäße sinnvolle Vorschrift, statt Gurken und Glühbirnen zu reglementieren.

Grafik. Rosemarie Moldrickx

Es ist mal wieder soweit, die ungeliebte Zeitumstellung droht uns allen am Sonntag, 30. Oktober, nachts um 3 Uhr. Dann drehen wir die Uhren zurück auf 2 Uhr, oder auch nicht. Die modernen Funkuhren erledigen das von selbst. Im Auto, je nach Typ und Modernität geschieht das per Hand, bei vielen anderen Zeitmessern ist das dann ebenfalls der Fall.

Über diesen Quatsch, der so völlig unsinnig ist kann man sich doch nur noch ärgern. Von wegen, länger schlafen. Die innere Uhr schreibt uns und allen anderen Lebewesen den Takt vor. Der Organismus ist daran gewöhnt und gerät zweimal im Jahr aus dem Gleichgewicht. Manchmal mit fatalen Folgen, denn viele Leute brauchen tagelang um die biologische Uhr wieder in Takt zu bringen. Der Blutdruck steigt, das Herzinfarktrisiko ist deutlich höher.

Sommerzeit – Winterzeit. Wer sich diesen Blödsinn ausgedacht hat, gehört posthum bestraft. Eine Krankenkasse hat eine Forsa-Studie in Auftrag gegeben, danach lehnen 75 Prozent der erwachsenen deutschen Bevölkerung die Zeitumstellung ab.

Die Sommerzeit wurde im Jahr 1980 eingeführt, man glaubte an den Unsinn der Energieeinsparung. Doch wie so oft, Bürokraten und Politiker können nicht rechnen und so ging diese Rechnung nicht auf. Denn wenn es im Sommer abends länger hell ist, wird angeblich weniger Strom für Beleuchtung verbraucht. Doch das hat ja einen gewaltigen Haken, denn wenn es im Herbst/Winter und Frühjahr morgens länger dunkel ist, muss man mit Licht arbeiten. Also muss ich die fünf Euro Stromkosten die ich im Sommer eingespart habe, spätestens jetzt wieder ausgeben. Die spannende Frage, was der Unsinn mit der zweimaligen Zeitumstellung kostet, etwa die Deutsche Bahn oder die Fluggesellschaften, die Energieversorger oder Unternehmen, die war leider nicht in komprimierter Form zu erhalten.




Stellenanzeigen | WesterwaldJobs

ERP Administrator (m/w/d)

D&M KG
56204 Hillscheid

Sachbearbeiter/in Infrastruktur, Umwelt und Bauen (m/w/d)

Verbandsgemeindeverwaltung Altenkirchen-Flammersfeld
57610 Altenkirchen

Hausmeister/-in (m/w/d)

Lebenshilfe im Landkreis Altenkirchen GmbH
57537 Mittelhof

Pädagogische Fachkräfte für Wohnstätte (m/w/d)

Lebenshilfe im Landkreis Altenkirchen GmbH
57632 Flammersfeld

Mehr Westerwald Jobs entdecken    |    ⇒ Stellenanzeige schalten


Vielleicht wäre das Desaster um die zweimalige Zeitumstellung eine dankbare Aufgabe für die EU-Reglementierer in Brüssel. Statt Vorschriften für Staubsauger, Bananen und Gurken oder Haartrockner zu entwerfen: eine neue Vorschrift für die Zeit. Eine Uhrzeit für Sommer und Winter, ohne zweimalige Umstellung in Europa – das wäre doch mal ein echter Durchbruch. Es gibt bereits Länder in Europa, die denken laut darüber nach den Unsinn abzuschaffen.

Übrigens ist nach Aussagen von Medizinern die Winterzeit, also die Normalzeit, für den Organismus weitaus gesünder als die Sommerzeit. Das glaubt auch Else.


Feedback: Hinweise an die Redaktion

WW-Kurier Newsletter: Immer bestens informiert

Täglich um 20 Uhr kostenlos die aktuellsten Nachrichten, Veranstaltungen und Stellenangebote der Region bequem ins Postfach.

Anmeldung zum WW-Kurier Newsletter


Mit unserem kostenlosen Newsletter erhalten Sie täglich einen Überblick über die aktuellen Nachrichten aus dem Westerwaldkreis.

» zur Anmeldung



Aktuelle Artikel aus Region


ADAC Mittelrhein e.V. kritisiert: Super E10 und Diesel teurer trotz Österreich-Modell

Am Donnerstag (2. April) beobachtete der ADAC Mittelrhein e.V., dass die Neuregelung der Kraftstoffpreise, ...

Unterwegs auf den Spuren des Bibers am 12. April 2026

Der Biber ist in den Westerwald zurückgekehrt. Durch die Art und Weise, wie er seine Umgebung gestaltet, ...

40 Fälle von Geflügelpest in Rheinland-Pfalz: Bevölkerung um Mithilfe gebeten

Seit Jahresbeginn wurden in Rheinland-Pfalz bereits zahlreiche Wildvögel positiv auf die Geflügelpest ...

Osterferien im Westerwald: Entdeckungsreise auf den Kleinen Wällern

Die Osterferien bieten die Gelegenheit, um mit der Familie die Natur zu genießen. Im Westerwald laden ...

Steinmetz Thomas Gerling gestaltet Stele für die Abtei Rommersdorf

Die Abtei Rommersdorf in Heimbach-Weis hat eine neue kunstvoll gestaltete Stele aus rotem Sandstein. ...

Holzbrücke auf dem Stegskopf wird erneuert - Bachquerung vorübergehend gesperrt

Auf der DBU-Naturerbefläche Stegskopf steht ein Austausch an: Eine alte Holzbrücke, die einst von der ...

Weitere Artikel


Gewinner erleben die Region Westerwald-Sieg hautnah

Der Hauptpreis des Gewinnspiels des Regionalmarketings auf der Kölner Immobilienmesse wurde jetzt an ...

Fünf Gründe für eine notariell beurkundete Vorsorgevollmacht

Jedermann kann durch Unfall, Krankheit oder Alter in die Situation kommen, wichtige Angelegenheiten nicht ...

Initiative für Alleinerziehende will Modellprojekt werden

Die Initiative für Alleinerziehende im Westerwald hatte drei betroffene Frauen eingeladen, in einer von ...

Verkehrsunfallflucht mit Sachschaden auf der B 414

Die Polizei sucht Zeugen eines Unfalls am 14. Oktober bei Lautzenbrücken, bei dem ein Stromkasten umgefahren ...

Weihnachten im Schuhkarton

Auch in diesem Jahr werden sich in Montabaur rund 30 Helferinnen und Helfer wieder für die gute Sache ...

André Steffens ist neuer Wehrführer in Eitelborn

Wechsel an der Spitze der Freiwilligen Feuerwehr in Eitelborn: André Steffens ist neuer Wehrführer, Lukas ...

Werbung