Werbung

Nachricht vom 27.08.2016    

ADAC-Eifelrundfahrt lenkte die Oldtimer in den Westerwald

Viel Lob für die Organisatoren der ADAC-Eifelrundfahrt, die eine Pause in der mittelalterlichen Stadt Hachenburg eingelegt hatten. Ideale Voraussetzungen sorgten auf dem „Alten Markt“ für einen Treffpunkt von Besitzern und Freunden klassischer Automobile aus vergangenen Jahrzehnten.

Genau richtig geparkt mit Unterlage. Fotos: Reinhard Panthel

Hachenburg. In den Sommermonaten sind Oldtimer auf den Straßen des Westerwaldes keine Seltenheit. Zahlreiche Veranstalter nutzen die Schönheiten der Region für Ausfahrten und sorgen damit für bleibende Eindrücke. Nicht alle Teilnehmer der Oldtimer-Rundfahrt, die den Vorschlägen des ADAC folgten, hatten jemals zuvor etwas von der Westerwälder Seenplatte, Hachenburg oder der Kroppacher Schweiz gehört. Aber nach diesem Stopp in Hachenburg hat sich das geändert. „Ein Wort des Lobes und Dankes für die Auswahl dieser Strecke!“, zeigte sich eine Teilnehmerin begeistert und dankte den Organisatoren, die den Wanderrastpunkt 5 (Hachenburg) bestens betreut hatten.

Genau zur Mittagszeit, in der sich zahlreiche Gäste in den Lokalen „rings um den Marktbrunnen“ versammeln, rollten die ersten chromblitzenden Edelkarossen auf dem Marktplatz ein. Viel bestaunt von Passanten und den Gästen, die extra zur angekündigten „Rast der ADAC-Eifelrundfahrt“ nach Hachenburg gekommen waren. In der Ausschreibung zu dieser ADAC-Eifelrundfahrt war von „Oldtimerwandern mit historischen Automobilen“ die Rede und so gestaltete sich auch das Treffen auf dem Marktplatz. Gut vorbereitet durch ADAC-Organisatoren, die für einen reibungslosen Ablauf sorgten. Damit kein Tropfen Öl den neugestalteten Markplatz verschmutzen konnte, hatten die Besitzer der Oldtimer ihre Unterlegedecken selbst mitgebracht. Solche rücksichtsvollen Oldiefreunde sind immer wieder willkommen.

„Reisen statt Rasen“, eine Vorgabe, die eingehalten wurde. So blieb genug Zeit um rechts und links der Fahrbahn auch die Schönheiten der Region zu erkennen. „Oldtimer Wandern“ – die Lust an der Langsamkeit. Start war am Donnerstag in Bad Neuenahr. Am Freitag startete die Rallye auf den attraktiven Streckenabschnitten durch die Regionen der Eifel und des Ahrtals. Nach einem Stopp am Rennsportmuseum in der Nachbarschaft des Nürburgrings ging es wieder zurück über Andernach nach Bad Neuenahr. Am Samstag gab es einen Haltepunkt an der Brücke von Remagen und von dort aus gelangten die Teilnehmer zur Mittagsrast nach Hachenburg. Danach wieder zurück zum letzten Treffpunkt Kloster Maria Laach und dem Ausgangspunkt in Bad Neuenahr. Unterwegs gab es kleine Prüfungsfragen zu beantworten, damit abends die Sieger bekannt gegeben werden konnten.



Auf die Frage: „Welches Auto war am schönsten?“ gibt es keine plausiblen Antworten, denn alle Fahrzeuge, die sich zu dieser erlebnisreichen Ausfahrt versammelt hatten, waren jeder für sich ein Unikat von bleibendem und wachsendem Wert. Liebevoll gepflegte Oldtimer, die man im täglichen Straßenverkehr so nie zu sehen bekommt. Nur um einige zu nennen: Bugatti, Rolls Royce, ein Opel-Kapitän Cabrio Baujahr 1939, Mercedes, Porsche, Jaguar, sogar ein DKW 1000 SP (Cabrio), eben alle Fabrikate, die einen großen Namen hatten und auch behalten. Eine Augenweide für Besitzer und Betrachter, die mit Freude die Gelegenheit nutzten, so schöne Autos in der Menge einmal so nah vor Augen zu haben. repa


Lokales: Hachenburg & Umgebung
Feedback: Hinweise an die Redaktion

WW-Kurier Newsletter: Immer bestens informiert

Täglich um 20 Uhr kostenlos die aktuellsten Nachrichten, Veranstaltungen und Stellenangebote der Region bequem ins Postfach.

Alle Bilder (für eine größere Ansicht klicken Sie bitte auf eines der Bilder):
       
       
     

Anmeldung zum WW-Kurier Newsletter


Mit unserem kostenlosen Newsletter erhalten Sie täglich einen Überblick über die aktuellen Nachrichten aus dem Westerwaldkreis.

» zur Anmeldung



Aktuelle Artikel aus Region


Unfall am Dernbacher Dreieck sorgt für Vollsperrung

Ein Verkehrsunfall auf der A48 führte am Donnerstagnachmittag (17. September) zu erheblichen Verkehrsbehinderungen. ...

80. Geburtstag mit besonderem Geschenk: 1.200 Euro für das Hospiz St. Thomas

Bernd Hummer feierte seinen 80. Geburtstag auf besondere Weise im STADL Wirges. Anstatt Geschenke zu ...

Koblenz: Tiramisu-Preis für besonderes Engagement in der Jugendhilfe verliehen

In Koblenz wurde am Mittwoch (16. September) der Tiramisu-Preis von "SOLWODI Deutschland" vergeben. Die ...

Der Mensch als Wettbewerbsvorteil: Dritte Zukunftswerkstatt der Initiative Region Koblenz-Mittelrhein e. V.

Der Mensch als Wettbewerbsvorteil: Dritte Zukunftswerkstatt der Initiative Region Koblenz-Mittelrhein ...

K 156 Ausbau zwischen Dreikirchen und Niedererbach beginnt

Zu Beginn der nächsten Woche, ab dem 28. September 2026, wird die Kreisstraße 156 zwischen Dreikirchen ...

75 Jahre Europahaus Marienberg: Gemeinsam Europa gestalten

Mit einem feierlichen Festakt und einem Tag der offenen Tür hat das Europahaus Marienberg am 11.und 12. ...

Weitere Artikel


„Frechblech“-Konzert in der Florinskirche Koblenz

Zu einem besonderen und kontrastreichen Konzert in der evangelischen Florinskirche laden Kreiskantor ...

Ende der Schulferien: Gib Acht - Schulanfänger!

Das Polizeipräsidium Koblenz mahnt die Verkehrsteilnehmer zu besonderer Vorsicht. Die Sommerferien neigen ...

„Bausünden der Vergangenheit“ werden erst jetzt sichtbar

Das gigantische Brückenbauwerk an der Schneidmühle, direkt an der L 281, hat seine Existenzberechtigung ...

Orgelkonzert mit Prof. Reinhard Jaud in Neunkirchen

Die Kirchengemeinde Neunkirchen veranstaltet am Sonntag, 18. September um 17 Uhr
im Rahmen des Internationalen ...

Großer Empfang für Olympiateilnehmer Kai Kazmirek

Am Freitag, den 26. August wurde dem Olympiavierten Kai Kazmirek in der Kundenhalle der Sparkasse Neuwied ...

Frau Hergott lässt den Pudel tanzen

So etwas gibt es wahrhaftig nicht alle Tage: Beim Begegnungscafé im Selterser „Haus der Kirche“ (Saynstraße ...

Werbung