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Nachricht vom 07.08.2016    

Modellflieger boten Ausstellung und Kunstflüge

Rund 60 Modellflieger waren der Einladung des Flugsportvereins „Glück auf“ Ailertchen zum traditionellen „Tag der offenen Tür“ gefolgt. Sie präsentierten bei strahlendem Sonnenschein mit ihren farbenfrohen Nachbauten den zahlreichen Besuchern eine interessante und sehenswerte Show.

Impressionen vom Tag der offenen Tür auf dem Flugplatz Ailertchen. Fotos: Ulrike Preis

Ailertchen. Der große Rasenplatz, der für die Veranstaltung abgesteckt war, bot den stolzen Besitzern genügend Fläche, ihre Modellflugobjekte auszustellen. Zudem hatte jeder von ihnen die Gelegenheit, seine Kunstflüge vor großem Publikum zu zeigen. An den beiden Tagen fand zudem ein Bellanca-Treffen statt. Die zehn Kunstflug-Hochdecker bereicherten die umfangreiche Ausstellung.

Die Palette der Flugzeuge, die den ganzen Tag über von den Besuchern bestaunt wurden, war wieder bunt und vielfältig. Sie reichte vom Fesselflugmodell über Segler und Düsenjets bis hin zum Helikopter.

Von klein auf mit der Materie vertraut ist Leonard Bender vom MFC Herborn/Mademühlen. Der 15-Jährige zählte zu den beiden jüngsten Teilnehmern. Seine Extra 300 hat eine Spannweite von 3,20 Metern. Während des Flugs fiel dem Jugendlichen eine Beschädigung an seinem Flieger auf. Dank seiner guten Kenntnisse leitete er kurzentschlossen die Landung ein, um einen Absturz und somit größeren Schaden zu vermeiden.

Reichlich Beifall ernteten auch Lothar Kümper aus Kassel (mit seiner Swiss Train als Schlepper) und Steffen Achenbach aus Hohenahr (mit seiner Fox MDM 1 als Segler). „Die beiden müssen von unten die Höhe einschätzen, was nicht so leicht ist“, gab Modellfluglehrer Marc Zartmann zu bedenken. Der Vorsitzende der Abteilung Modellflug der Gastgeber fungierte auch diesmal als informativer Moderator und freute sich über die optimalen Witterungsverhältnisse.

Grüße von der Bundeskommission überbrachte Eberhard Heiduk. Der Neuwieder ist Referent des Landesmodellflugverbands im DAeC. „Ich bin jedes Jahr überrascht, dass der Verein mit seiner geringen Mitgliederzahl eine solche Veranstaltung stemmt“, lobte Heiduk das Engagement der Organisatoren und Helfer.



In den vergangenen Jahren hat sich das zweitägige Event zur größten Modellflug-Veranstaltung im nördlichen Rheinland-Pfalz entwickelt. Jedes Jahr wird der Tag der Modellflieger in Ailertchen beliebter und zieht immer mehr Freunde dieses Hobbys in die rund 600 Einwohner zählende Gemeinde im Westerwald.

Auch diesmal nahmen einige Gäste eine weitere Anreise in Kauf, schließlich traf man hier auf Gleichgesinnte, konnte Ideen austauschen und über das gemeinsame Hobby fachsimpeln. Wie von Marc Zartmann zu erfahren war, konnte er 58 Piloten begrüßen. Deren Alter reicht von 15 bis 65 Jahren.

Einer dieser Gastpiloten war Piet Versleyen aus Holland. Er präsentierte sein 18 Kilogramm schweres Gleitschirm-Modell, das er selbst entwickelt hat. Eine „butterweiche Landung“ legte Rüdiger Heupel aus Siegen hin. Sein „Schätzchen“ ist eine Sikorsky S38 mit einer Spannweite von 4,27 Metern. Heupel baute es nach einem Original. Das Besondere daran: als Vorlage diente ihm eine dreiteilige Ansicht.

Auch für die echten Motorflugzeuge richteten die Organisatoren ein „Zeitfenster“ ein. So hatten die Gäste die Möglichkeit, selbst einen Rundflug über den Westerwald zu unternehmen. Natürlich war für das leibliche Wohl wieder bestens gesorgt, so dass die Besucher gerne Platz nahmen und das Geschehen bei deftigen Köstlichkeiten oder Kaffee und Kuchen verfolgen konnten. (Ulrike Preis)


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