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Nachricht vom 03.07.2016    

„Die Bindweide“, ein Industriedenkmal mit neuem Leben

Vom neuen Aussichtsturm auf der Höhe oberhalb von der Gemeinde Malberg bietet sich ein Rundblick in Richtung Rhein, Sieg und Nistertal. Ein Grund für ein musikalisches Fest, das so schnell niemand vergisst.

Karl-Wilhelm Montanus aus Müschenbach gelang über diese kilometerweite Entfernung dieser Blick nach Malberg. Fotos: Reinhard Panthel und Karl-Wilhelm Montanus

Malberg. Der neu errichtete Aussichtsturm auf der Höhe zwischen Malberg und Steinebach an der Sieg lockt inzwischen auch viele Besucher an. Gleich daneben das Industriedenkmal in Form eines ehemaligen Förderturms, der an die Geschichte des „Bergbaus an der Bindweide“ erinnert. Viele Jahre lang fanden dort Beschäftige aus der Region über Jahrzehnte hinweg Arbeit und Brot. Der richtige Zeitpunkt, um mit einem Turmfest an die Vergangenheit zu erinnern. Dazu waren viele Musikanten eingeladen und alle kamen gern und boten beste Unterhaltung.

Die richtige Stimmung ist wichtig für das Gelingen einer musikalischen Großveranstaltung. Befreunde Musikkapellen aus der nahen und weiteren Umgehung ließen sich nicht zweimal bitten. Aber als Hauptanziehungspunkt war die Verpflichtung der Bauernkapelle Mindersdorf vom Bodensee die richtige Wahl. Als Höhepunkt des Drei-Tage-Festes trafen sie den Geschmack des Publikums und spielten in gekonnter Form und mit gewohntem Erfolg auf. Das hatte nicht nur musikalische Wirkung, sondern die Musikfreunde lösten bei den Fans aus dem Westerwald wahre Begeisterungsstürme aus. Und so mancher Gast passte sich dem Trachtenvorbild der Musikanten aus Baden-Württemberg an und somit gehörten Lodenjanker und Dirndl auch bei den Westerwäldern zum Alltagsbild.



Nicht nur die Zuhörer aus den Landkreisen Altenkirchen und Westerwaldkreis, sondern auch von weit her reisten die Musikfreunde an, um den Klängen der Mindersdorfer zu lauschen. Während der drei Festtage waren die Zelte des Musikgeschehens und der beleuchtete Aussichtsturm sogar aus der Nachbarschaft in Hachenburg zu sehen. Repa


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