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Nachricht vom 23.06.2016    

Hornträger Afrikas genießen die Sonne im Zoo Neuwied

Sehnlich erwartet wurde die Sonne nicht nur von uns Menschen, sondern auch von dem ein oder anderen tierischen Bewohner des größten Zoos in Rheinland-Pfalz. Gerade afrikanische Huftiere fühlen sich bei Temperaturen über 25°C so richtig wohl. So auch die „Neulinge“ im Zoo Neuwied: Südliche Streifengnus und Sitatungas.

Sitatunga. Foto: Zoo Neuwied

Neuwied. Während die Streifengnus den meisten Zoobesuchern bekannt sind, sorgen die Sitatungas für den einen oder anderen Zungenbrecher. Gut zu wissen, dass man sie auch „Sumpfantilope“ nennen kann. Die langen, weit spreizbaren Klauen dieser schönen Tierart sind eine ideale Anpassung an das Sumpfland Westafrikas – und an das eigens angelegte Schlammbecken auf der Neuwieder Afrikawiese.

Drei Sitatungas sind im Frühsommer aus dem Gelsenkirchener Zoo ins Mittelrheintal umgezogen und leisten nun ihrer Artgenossin Gesellschaft, die schon länger in Neuwied zuhause ist. Ihren ersten Westerwälder Sommer erleben auch die beiden männlichen Südlichen Streifengnus. Die jungen Bullen stammen aus dem Opel-Zoo im Taunus sowie aus Landau in der Pfalz und beleben mit ihrer jugendlichen Agilität die afrikanische Huftiergesellschaft.




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Die Haltung afrikanischer Huftiere hat in Neuwied übrigens Tradition: Neben Steppenzebras und Wasserböcken lebten auch bereits Elenantilopen und Buntböcke auf der großen Wiese am Haupteingang. Bei den Buntböcken gelang in den 1980er Jahren gar der erste deutsche Zuchterfolg überhaupt.

Die Gnus und die Sumpfantilopen werden zwar in den nächsten Monaten nicht für Nachwuchs sorgen, vermitteln dem interessierten Beobachter jedoch einen kleinen Eindruck von der immensen Vielfalt der Pflanzenfresser Afrikas - und ganz nebenbei bereichern sie durch die Gemeinschaftshaltung das Leben der Strauße und Watussirinder, mit denen sie sich die Afrikawiese teilen.


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