Werbung

Nachricht vom 31.05.2016    

Cuxhavener Wolf noch im Westerwald?

Offensichtlich hält der bei Dierdorf nachgewiesene Wolf sich noch im Westerwald auf. Am Sonntagmorgen, den 29. Mai fand eine Spaziergängerin bei Sessenbach einen aufgebrochenen Wildschweinkadaver. Wolfsexperte Willi Faber tippt auf eine Wolfsattacke. Eine DNA-Untersuchung wird Aufklärung bringen.

Der aufgefundene Wildschweinkadaver, der mit großer Sicherheit von einem Wolf gerissen wurde. Fotos: Wurde dem WW-Kurier freundlicher Weise durch die Ortsgemeinde Sessenbach zur Verfügung gestellt.

Sessenbach. In dem Wildgehege bei Dierdorf waren am 24. April acht Damwild-Tiere tot aufgefunden worden. In der Nacht zum 26. April wurde dort ein weiteres Tier tot aufgefunden. Es wurde nachgewiesen, dass dieses Wild von einem Wolf gerissen wurde. Weitere Untersuchungen ergaben, dass der Wolf von Cuxhaven in des Westerwald gewandert ist.

Jetzt wurde in Sessenbach ein Wildschweinkadaver gefunden, das mit großer Sicherheit von einem Wolf gerissen wurde. Von Giershofen nach Sessenbach (Verbandsgemeinde Ransbach-Baumbach) sind es Luftlinie nur gut fünf Kilometer. Zudem sind beide Orte durchgängig durch Wald vernetzt. Insofern könnte es der Wolf aus Cuxhaven sein. Auf einen Wolf deuten auch die Bisswunden am Hals hin. Ferner wurde der Brustkorb des Wildschweines aufgebrochen und die kompletten Eingeweide fehlen.




Stellenanzeigen | WesterwaldJobs

Sozialarbeiter/-in (m/w/d)

Lebenshilfe im Landkreis Altenkirchen GmbH
57537 Wissen

Gruppenleitung (m/w/d) in der Landschaftspflege

Lebenshilfe im Landkreis Altenkirchen GmbH
57632 Flammersfeld

Fachkraft Wohnstätte Einzelfallhilfe (m/w/d)

Lebenshilfe im Landkreis Altenkirchen GmbH
57632 Flammersfeld

Bildungsbegleitung (m/w/d)

Lebenshilfe im Landkreis Altenkirchen GmbH
57610 Altenkirchen

Mehr Westerwald Jobs entdecken    |    ⇒ Stellenanzeige schalten


Nach Einschätzung des Jagdpächters, so berichtet Ortsbürgermeister Rudi Hoppen, wurde das Wildschwein am frühen Morgen des 29. Mai gerissen. Der Jagdpächter ist sich relativ sicher, dass es ein Wolf war. Diese Einschätzung wird vom Wolfsbeauftragten Willi Faber geteilt. Der hat Proben genommen, die jetzt untersucht werden. So wird man in Kürze wissen, ob es ein Wolf und ob es der Wolf aus Cuxhaven war.

Ortsbürgermeister Rudi Hoppen und der Jagdpächter weisen darauf hin, dass sich Hunde im Wald nur unter konstanter Kontrolle der Hundeführer bewegen dürfen. Streunen kann unter diesen Umständen für die Tiere gefährlich werden. (woti)


Lokales: Ransbach-Baumbach & Umgebung
Feedback: Hinweise an die Redaktion

WW-Kurier Newsletter: Immer bestens informiert

Täglich um 20 Uhr kostenlos die aktuellsten Nachrichten, Veranstaltungen und Stellenangebote der Region bequem ins Postfach.

Alle Bilder (für eine größere Ansicht klicken Sie bitte auf eines der Bilder):
   

Anmeldung zum WW-Kurier Newsletter


Mit unserem kostenlosen Newsletter erhalten Sie täglich einen Überblick über die aktuellen Nachrichten aus dem Westerwaldkreis.

» zur Anmeldung



Aktuelle Artikel aus Region


Westerwaldkreis stärkt Katastrophenschutz und medizinische Versorgung

Der Kreistag des Westerwaldkreises hat wichtige Entscheidungen getroffen, um die Sicherheits- und Gesundheitsversorgung ...

Rollos vor dem Kühlregal: Wenn Supermarkt und Discounter die Hitze nicht mehr schaffen

Die Rekordtemperaturen in der vergangenen Woche haben Deutschland vor Herausforderungen gestellt. Selbst ...

Vorsicht bei aufblasbaren Sommerartikeln: Worauf Käufer achten sollten

Aufblasbare Sommerartikel aus PVC sind beliebt, bergen jedoch Risiken. Verbraucher sollten beim Kauf ...

Deutsche Meisterschaft im Handwerk: Sprungbrett für Nachwuchstalente

Die Deutsche Meisterschaft im Handwerk bietet Junghandwerkern eine Bühne, um ihr Können unter Beweis ...

Spatenstich bei Irmtraut für neuen Trinkwasser-Hochbehälter der Verbandsgemeindewerke Rennerod

In der Verbandsgemeinde Rennerod hat der Bau eines neuen Hochbehälters zur Sicherstellung der Trink- ...

Smartphone-Ablenkung im Straßenverkehr: ACE zieht Bilanz in Hachenburg

In Hachenburg fand ein Handy-Verkehrs-Check des Auto Club Europa (ACE) statt. Die Aktion ist Teil einer ...

Weitere Artikel


Bätzing-Lichtenthäler: 246.000 Euro für Sozialkaufhaus Montabaur

Das Land fördert die Sozialkaufhäuser Montabaur und Neuwied mit jeweils rund 123.000 Euro. Arbeits- und ...

Neue Kita-Plätze schaffen in Montabaur

Montabaur wächst. Und mit der Bevölkerung wächst auch der Bedarf an Betreuungsplätzen in Kindertagesstätten. ...

3,6 Prozent: Erfreulich niedrige Arbeitslosenquote in der Region

Schon seit Februar entspannt sich der regionale Arbeitsmarkt in gleichmäßigen Schritten. Diese Entwicklung ...

Patchworkfamilien und Erbschaften

Unter dem seit langem in der Umgangssprache als "Patchworkfamilien" bezeichneten Begriff sind ganz unterschiedliche ...

Unfall mit fünf beteiligten Fahrzeugen bei Herschbach

Am Dienstagmorgen, den 31. Mai kam es auf der Landstraße 305 zwischen den Abfahrten Herschbach und Rückeroth ...

Beach-Soccer Cup kam gut an

Der erste Beach-Soccer Cup für die D-Jugendteams aus drei Landkreisen kam bei Sportlern, Veranstaltern ...

Werbung