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Nachricht vom 09.05.2016    

Selbsthilfe: Gemeinsame Initiative zweier Bundesländer

Am 20. Mai treffen sich erstmals Vertreter der Selbsthilfegruppen des Saarlandes und aus Rheinland-Pfalz gemeinsam zu einem Kongress in der Coface-Arena in Mainz. Im Zentrum der Veranstaltung stehen inspirierende Workshops mit Blick auf die Zukunft der Selbsthilfe. Kostenfreie Anmeldung noch möglich.

Region. Zum Auftakt der Initiative „Wir sind Selbsthilfe“ haben die Projektleiter Carsten Müller-Meine und Vera Apel-Jösch über 3000 Selbsthilfegruppen aus Rheinland-Pfalz und dem Saarland zu einem ersten gemeinsamen Kongress nach Mainz eingeladen. Müller-Meine leitet die Selbsthilfe-Kontakt- und Informationsstelle in Trier, Apel-Jösch das Kompetenz-Zentrum Leichte Sprache in Westerburg.

Die Gesellschaft ist im Wandel, mit ihr die Selbsthilfe. Durch neue Formen und Wege in der Arbeit in und mit Selbsthilfegruppen soll die Zukunftsfähigkeit gesichert werden. In erster Linie soll sich Selbsthilfe zukünftig stärker interkulturell öffnen und den Generationenwechsel schaffen.

Am 20. Mai wird in Mainz die Idee der Initiative vorgestellt und in verschiedenen Kreativwerkstätten können Teilnehmer neue Formen und Wege für die Arbeit in der Selbsthilfe entdecken: Maren Böhle, Coach und Trainerin in Bad Homburg, wird den Teilnehmern Walt Disneys erfolgreiche Kreativtechnik vorstellen und zu einer spannenden Gruppenarbeit bitten: Dabei feilen Träumer, Kritiker und Realisten an einer Idee.

Hans Josef Schmitt, Personaltrainer und Coach bei Rondo in Trier, lädt zu einem World-Café ein. In seinem Workshop dreht sich alles um die Frage „Wo stehen wir und wohin wollen wir gehen?“. Beschreibbare Tischdecken und interaktive Arbeitstische gehören zu Schmitts Moderationsmethode und beflügeln garantiert die Fantasie der Mitmachenden.



Carmen Reths von WesensWert Coaching in Bad Vilbel lädt zu einem Achtsamkeitstraining ein. Diese Methode erfreut sich zunehmender Popularität und gilt als bewährtes Mittel der Vorbeugung gegen Depressionen und Burnout. In der Selbsthilfe arbeiten viele Ehrenamtliche. Sie sind oft mehrfach belastet, müssen einen Spagat im Spannungsfeld von Beruf, Erkrankung, Familie und Ehrenamt leisten. Dieser Workshop soll dazu beitragen, dass die Ehrenamtlichen in der Gruppenarbeit selbst gesund bleiben.

In Rheinland-Pfalz gibt es vier Selbsthilfe Kontakt- und Informationsstellen, für das Saarland ist die Anlaufstelle in Saarbrücken zuständig. Selbsthilfe Kontakt- und Informationsstellen sind für Menschen da, die nach einer Selbsthilfegruppe suchen oder eine gründen wollen. Und sie begleiten bereits bestehende Gruppen. Darüber hinaus organisieren sie Seminare oder Projekte und informieren die Öffentlichkeit über Selbsthilfe.

Interessenten können sich an der kostenfreien Veranstaltung (13.30 bis 19 Uhr) in Mainz „Wir sind Selbsthilfe“ noch bis zum 13. Mai unter kontakt@sekis-trier.de anmelden. Das Projekt ist eine Gemeinschaftsinitiative der Selbsthilfe-Kontaktstellen in Rheinland-Pfalz und im Saarland sowie der IKK Südwest (Innungskrankenkasse).


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Kommentare zu: Selbsthilfe: Gemeinsame Initiative zweier Bundesländer

1 Kommentar

Ich bin dabei als Inklusionsbotschafter ISL
http://www.isl-ev.de/index.php?option=com_content&view=article&id=1286:manfred-wolter-netzwerkt-fuer-inklusion&catid=168&Itemid=522&lang=de
#1 von Dipl.-Päd. Manfred Wolter, am 09.05.2016 um 18:07 Uhr

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