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Nachricht vom 01.05.2016    

13 Apfelbäume für den Nachwuchs gepflanzt

Seit sechs Jahren pflanzt die Ortsgemeinde Stockum-Püschen Obstbäume für den Nachwuchs. Am vergangenen Wochenende war es wieder soweit und weitere 13 junge Bäume wurden an die jüngsten Dorfbewohner übergeben. Frisches Obst ist gesund und lecker – gerade für die Kinder.

Foto: Ulrike Preis

Stockum-Püschen. Der Meinung, das frisches Obst gesund und lecker ist, ist nicht nur Ortsbürgermeisterin Angelika Dillenberger, die die beispielhafte Obstbaumpflanzaktion im Herbst 2009 ins Rollen brachte. Neben der Zurverfügungstellung des Grundstücks spendierte die Kommune bisher rund 50 Obstbäume.

Tom Jakob Adam, Phil Baldus, Marie und Sofie Baumann, Elian Ferger, Leif Goldbach, Ellen Gourge, Melissa Hecken, Ida Held, Elias Noel Kurzenacker, Viktoria Müller, Mika Stimper und Fynn Sulies sind die 13 Kinder, die in Stockum-Püschen in den vergangenen zwei Jahren geboren wurden. Seit Samstagnachmittag sind die Kleinen stolze Besitzer eines eigenen Apfelbaumes, der hoffentlich bald Früchte trägt.

Doch zunächst mussten ihre Eltern, älteren Geschwister und Großeltern kräftig in die Hände spucken und die kleinen Bäume pflanzen. Ausgestattet mit Spaten, Schaufel und Schubkarre waren sie gekommen, um die ehrenvolle Aufgabe zu übernehmen, zu der sie Ortsbürgermeisterin Dillenberger eingeladen hatte, „Nutznießer der Bäume sind die Kinder und deren Familien“, sagte Dillenberger, die alle Anwesenden herzlich willkommen hieß. Mit der Obstbaum-Pflanzaktion möchte die Kommune ein Zeichen des Dankes und der Anerkennung bezüglich des Nachwuchses setzen.

Nicht immer ging das Setzen der kleinen Bäume reibungslos vonstatten. An so mancher Stelle erschwerten dicke Steine aus Ausheben des Loches. So ging es auch Stefanie und Jens Baldus, die sich dann aber neue Stelle suchten und schließlich den Apfelbaum für ihren kleinen Phil setzen und gießen konnten. „Eine super Aktion, die nicht jede Gemeinde macht“, lobten die Beiden. Für Sohn Mats (6) hatten sie vor sechs Jahren einen Kirschbaum gepflanzt. Das süße Steinobst ließ jedoch bis jetzt auf sich warten. „Hier gedeihen wohl die Apfelbäume am Besten“, gab Dillenberger zu bedenken.

So konnte sich im vergangenen Jahr Jule Adam (4) bereits über sieben eigene Äpfel freuen. Diesmal half sie ihren Eltern Diana und Marcel beim Pflanzen für Bruder Tom. Auf die erste Ernte in diesem Jahr hofft Dara Ferger (6). Da ihr erster Baum nicht angegangen war, wurde ein zweiter gepflanzt, der jetzt in Blüten steht. Für die Eltern Doris und Thorsten ist es wichtig, dass sie den Kindern vermitteln, künftig hierfür Verantwortung zu tragen und bei heißer Witterung ihre Bäume auch mal mit Wasser zu versorgen. Das werden sicher auch Marie und Sofie in den nächsten Jahren lernen. Jetzt brauchten die beiden 21 Monate alten Zwillingsschwestern die große Gießkanne noch nicht alleine zu schleppen. Hilfe boten neben den Eltern Lisa und René auch Oma und Opa.

Nach einer guten halben Stunde waren die Reihen auf der großen Wiese voll. „Beim nächsten Mal werden wir auf einer der Gemeindewiesen oberhalb der Götzenberghalle weitermachen“, war von der Ortschefin zu erfahren. Ihr Dank galt dem Ersten Beigeordneten Michael Kloft, den anwesenden Ratsmitgliedern und Gemeindearbeitern, die alle kräftig mit anpackten. In Kürze wird noch die große Holztafel, die von den Gemeindearbeitern angefertigt wurde, um die neuen Namensschilder ergänzt. Sie befindet sich direkt vor der Streuobstwiese und gibt einen Überblick, welches Bäumchen wo sitzt und informiert so über die beispielhafte Aktion. Ulrike Preis


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