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Nachricht vom 28.04.2016    

Westerwald trifft die Welt in Hannover

Der Innovationscluster Metall-Keramik-Kunststoff e.V. (IMKK) war zum 6. Mal mit einem Gemeinschaftsstand vom 25. bis 29. April auf der Hannover Messe (HMI) dabei. Was in den ersten beiden Jahren als Teil der rheinland-pfälzischen Landespräsenz im wissenschaftlichen Umfeld begann, ist heute eine eigenständige Präsentation mit sieben Betrieben inmitten der internationalen Leitmesse für industrielle Zulieferlösungen und Leichtbau „Industrial Supply“.

Aussteller aus dem Westerwald und deren Partner auf dem Ge-meinschaftsstand des IMKK e.V. auf der Hannover Messe 2016. Foto: WFG Westerwald.

Westerwald. Zum Team, das den Auftritt auf der Industrieschau realisierte, gehörten wie in den vergangenen Jahren die Mitarbeiter der Wirtschaftsförderungen der Landkreise Neuwied und Westerwaldkreis.

„Der IMKK ist in der Industrie angekommen“, erklärt Gudrun Hummerich, Zentrale Clustermanagerin, die Entwicklung des Gemeinschaftsstandes, die gewissermaßen auch den Werdegang des IMKK vom kreisübergreifenden EU-Förderprojekt zum in der Wirtschaft verankerten Verein widerspiegelt. „Das Angebot, sich in einem so internationalen und branchenübergreifenden Umfeld für ein überschaubares Budget zu präsentieren, ist eine tolle Chance für unsere Unternehmen. Einen Stand auf einer solchen Messe, können nur wenige Firmen aus dem Westerwald mit eigenen finanziellen und personellen Ressourcen realisieren“, begründet Katharina Schlag die Unterstützung auch dieses IMKK-Projekts durch die Wirtschaftsförderungsgesellschaft Westerwaldkreis mbH.

Dies bestätigen auch die Aussteller: „Wir gewinnen viele Kunden über Messen. Auf jeder Messe präsent zu sein, könnten wir als mittelgroßes Unternehmen mit zirka 120 Mitarbeitern organisatorisch und finanziell nicht leisten. Hier haben wir hervorragende Rahmenbedingungen und spannende Partner am Stand, die auch Kontakte zu uns bringen, die wir ansonsten vielleicht nicht bekommen hätten“, meint Carsten Ebening von der VWH Vor-richtungs- und Werkzeugbau GmbH aus Herschbach im Westerwaldkreis, die erstmalig an der HMI teilnimmt.

Ähnlich sieht es Dirk Steinbach von der Firma Dr. BOY GmbH & Co. KG, einem Kunststoffspritzguss-Maschinenhersteller aus dem Landkreis Neuwied. „Anders als bei branchenspezifischen Fachmessen stehen bei der HMI die Querschnittsfunktionen des Spritzgusses im Vordergrund – also beispielsweise Materialverbindungen von Kunststoff und Metall.“ Dr. Boy ist bereits zum dritten Mal Partner auf dem IMKK-Gemeinschaftsstand und hat in diesem Jahr dazu die beiden Firmen EMT Dosiertechnik und Emde Werkzeugbau mitgebracht.

Joachim Kozlowski von der KPF Verschleißschutz, Consulting & Handel UG repräsentiert auch den Verein Junge Technologien in der beruflichen Bildung e.V. (tibb)/HwK Koblenz mit einem eigenen Exponat und ist ebenfalls ein bekanntes Gesicht auf dem IMKK-Stand. Er hat mit HUSS Maschinenbau GmbH (Sachsen) und MKM Engineering GmbH (Rheinland-Pfalz) ebenfalls zwei seiner Technologiepartner von einer Teilnahme überzeugen können.

Ein weiterer Aussteller ist die Firma AKMA Technology GmbH aus dem Landkreis Altenkirchen. Für Geschäftsführer Werner Schweinsberg ist die Vernetzung im Mittelstand ein wichtiges Argument für die Teilnahme: „Die Welt wird immer mehr zum Dorf und da sind wir als Mittelständler gut beraten, offen zu sein und starke Partnerschaften zu Forschungsinstituten und anderen KMU aufzubauen. Dafür sind Plattformen wie der IMKK sehr gut geeignet.“

Die vertretenen Aussteller haben vor allem eines gemeinsam: Sie gehen den Herausforderungen aktiv entgegen und versuchen, durch ein enges Netzwerk sowie einen intensiven Austausch immer einen Schritt voraus zu sein. „Wir können viel voneinander lernen und Synergien nutzen – diese Chancen müssen wir dringend noch stärker wahrnehmen“, begründen sie übereinstimmend ihre Beteiligung. Unter dem Motto „Gemeinsam sind wir stärker“ hofft die gesamte Runde auf eine Wiederholung im nächsten Jahr.

Wirtschaftsförderungsgesellschaft Westerwaldkreis mbH (WFG):
Der Name verrät es schon - Hauptaufgabe ist es, die Wirtschaft im Westerwaldkreis zu fördern. Dabei handelt es sich nicht in erster Linie finanzielle Unterstützung. Die WFG ist "Lotse", Bindeglied, Berater und Netzwerker - also Ansprechpartner für die großen und kleinen Belange der regionalen Wirtschaft.

Der Schwerpunkt liegt, neben einer individuellen Beratung und Betreuung von Unternehmen und Existenzgründern, in der Stärkung des Wirtschaftsstandorts Westerwald und seiner Wettbewerbsfähigkeit durch intensive Vernetzung der regionalen Akteure, einer aktive Außendarstellung und die Festigung der Identifikation mit der Region – dem "Wir-Gefühl".

Weitere Informationen unter www.wfg-ww.de.


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