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Nachricht vom 26.04.2016    

21 neue Seniorensicherheitsberater im nördlichen Rheinland-Pfalz

Mitarbeiter des Zentrums Polizeiliche Prävention (ZPP) im Polizeipräsidium Koblenz haben in dieser und der vergangenen Woche im Rahmen eines zweitägigen Seminars insgesamt 21 Seniorinnen und Senioren ausgebildet. Aus unserem Verbreitungsgebiet sind Menschen aus dem Westerwaldkreis und der Verbandsgemeinde Rengsdorf als neue ehrenamtliche Seniorensicherheitsberater dabei.

Die neuen Seniorensicherheitsberater mit Ausbildern. Foto: Polizei Koblenz.

Region. Sowohl die Mitarbeiter des ZPP Gabriele Theis, Ralf Thomas und Josef Rüth, als auch der Ansprechpartner für den Bezirksdienst Koblenz Nico Helbach und die Opferschutzbeauftrage des Polizeipräsidiums Koblenz, Michaela Gasber, konnten den Seminarteilnehmern eine Reihe abwechslungsreicher und informativer Inhalte rund um das Thema „Sicherheit im Alter“ vermitteln.

Seit 1998 finden im Polizeipräsidium Koblenz solche Seminare statt, die nicht nur von Senioren selbst, sondern auch von Personen besucht werden, die in der Seniorenbetreuung tätig sind. In der zweitägigen Schulung wird den Teilnehmern Sinn und Zweck einer solchen Ausbildung näher gebracht.

- Wo liegen die Ängste der Senioren?
- Wo und wann sind sie gefährdet?
- Bei welchen Straftaten sind Senioren besonders häufig betroffen?
- Wie kann man sich schützen?

Ältere Menschen als Kriminalitätsopfer, Verhalten in Notsituationen, Straßen- und Haustürkriminalität, Einbruchschutz für Haus und Wohnung sowie Werbung für Zivilcourage sind die Hauptthemen eines solchen Seminars.




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Die Multiplikatoren sollen im Anschluss an ihre Ausbildung das erlangte Wissen an die Seniorinnen und Senioren ihrer Kommunen weitergeben. Dies kann durch Gespräche mit Freunden, Nachbarn und Bekannten, aber auch durch Vorträge in Seniorenheimen, Vereinen und durch gezieltes Ansprechen bei beobachtetem Fehlverhalten anderer geschehen. Die Seniorensicherheitsberater erreichen die älteren Menschen oft viel eher als die Polizei, denn „sie sprechen die gleiche Sprache“.

Die Arbeit der neu ausgebildeten Berater wirkt sich positiv auf das Sicherheitsgefühl der Senioren, aber auch auf die Aufgaben der Polizei aus.

Haben auch Sie Interesse an einer Ausbildung zum Seniorensicherheitsberater oder Fragen zu diesem Thema?

Dann wenden Sie sich bitte an das Polizeipräsidium Koblenz, Zentrum Polizeiliche Prävention, Moselring 10-12, 56068 Koblenz. Telefon: 0261/103-2860, Fax: 0261/103-2870, E-Mail: beratungszentrum.koblenz@polizei.rlp.de. Homepage: http://www.polizei.rlp.de.


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