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Nachricht vom 24.03.2016    

Gemeinsam für den Erhalt unserer Lebensgrundlagen

Neuer Vorstand des BUND Westerwald präsentiert sich aktiv und geschlossen. „Dreifelder Erklärung“:BUND will Lebensgrundlagen von Pflanzen, Tieren und Menschen nachhaltig schützen und stärken. Ziel: lebenswerte Zukunft künftiger Generationen.

Roger Best (Mitte) mit BUND-Mitgliedern am Dreifelder Weiher. Foto: BUND.

Dreifelden. „Wahrscheinlich lag es an der Vorfrühlingssonne und der klaren Luft bei der naturkundlichen Exkursion am Dreifelder Weiher, die von unserem Nabu-Freund Roger Best sehr kompetent geleitet wurde. Jedenfalls übertrug sich die Aufbruchsstimmung auch auf die anschließende Jahresmitgliederversammlung des BUND Westerwald im „Haus am See“. Der harmonische Verlauf und unsere bemerkenswerten Ergebnisse können sich jedenfalls sehen lassen“, so BUND-Regionalbeauftragter Egbert Bialk, der mit seinem Team aus dem Regionalbüro Koblenz die beiden sehr gut besuchten Treffen organisiert hatte.

In der einstimmig beschlossenen „Dreifelder Erklärung“ sprachen sich die Mitglieder dafür aus, dass der Bund für Umwelt und Naturschutz Westerwald (BUND Westerwald) vereint ist „im gemeinsamen Ziel, die natürlichen Lebensgrundlagen von Pflanzen, Tieren und Menschen nachhaltig zu schützen und zu stärken.

Seine Sorgen gelten insbesondere auch einer lebenswerten Zukunft künftiger Generationen. Der Erhalt der begrenzten Ressourcen und der Biodiversität als Ganzes und die notwendigen Energiewende-Maßnahmen zur Begrenzung einer weiteren Erwärmung des Klimas und radioaktiver Gefahren sind darum vordringlich. Sie sind grundsätzlich auch keine Gegensätze. Im Einzelfall setzt der BUND sich für eine fachlich fundierte Prüfung und verantwortliche Abwägung ein.

Ein besonderes Anliegen ist es auch, einen humanen Umgang und offenen Diskurs untereinander zu pflegen und mit differenzierten Argumenten für den Umwelt-, Natur- und Klimaschutz zu werben.

Umwelt- und Naturschutz schließt den Menschenschutz ein.“ Dabei machte die Versammlung auch deutlich, dass sich der BUND als Verband als Teil einer demokratischen und politischen Zivilgesellschaft begreift und sich klar und aktiv von menschenverachtenden oder rassistischen Angriffen auf Schwache distanziert.

Vorbei sind die internen Konflikte. Stattdessen möchte der BUND Westerwald den Umwelt- und Klima-, Natur- und Tierschutz künftig mit einer breiten Aktivengruppe fördern. Statt einer zentralistischen Organisationsstruktur werden viele seiner Mitglieder - mit Unterstützung des Regionalbüros Koblenz und des Landesverbandes – Teilbereiche verantwortlich und untereinander abgestimmt bearbeiten. Hierfür wurden als erweiterter Vorstand gewählt:

- Ralf Kneisle (Finanzen, Mitglieder, Ansprechpartner für Höhr-Grenzhausen/Ransbach-Baumbach)
- Dirk Spilling (Streuobst, Gewässerschutz, Ansprechpartner für VG Wirges, teils Montabaur)
- Monika Arnold (Tierschutz, Artenschutz, teils Landwirtschaft, Ansprechpartnerin VG Wallmerod)
- Bruno Schneider (Umweltbeirat, Energie, weiterer Ansprechpartner VG Wallmerod)
- Marvin Schnell (Energiewende/Klimaschutz, Ansprechpartner VG Bad Marienberg)
- Karl-Heinz Groß (Organisation von Exkursionen, Verkehr, kommunale Ver-/Entsorgung)
- Peter Pflaum (Energiewende, weitere Themen)
- Markus Mann (E-Mobilität)
- Michael Carl (Unterstützung Verkehr, Presse, Energie, Ansprechpartner VG MT-West - Augst)
- Michael Musil (Kommunalpolitik Bereich Montabaur, naturschutzfachliche Stellungnahmen)
- Carsten Frenzel (Wald, Ansprechpartner Bereich Westerburg)
- Manfred Müller (Demokratie, Kohle- und Atomausstieg/Energiewende, Ansprechpartner VG Selters)
- Rudi Hehl (Landwirtschaft, ökologisches Bauen)
- Ingrid Peters (Landwirtschaft, weitere Themen)

Der engere Vorstand besteht nun aus einem gleichberechtigten Sprecherrat, der mit großer Mehrheit bestätigt wurde. Verantwortlich sind hier Ralf Kneisle aus Hilgert, Monika Arnold aus Dreikirchen und Marvin Schnell aus Langenbach bei Kirburg. Bereits während der Versammlung wurden zahlreiche Vorhaben deutlich, die der BUND angehen möchte, vom Gewässerschutz, über Landwirtschaft, Umweltpädagogik, Verkehr bis hin zum Klimaschutz und der Energiewende. Auch Exkursionen und Feste sollen dabei nicht zu kurz kommen und laden zum Mitmachen ein.

Weitere Informationen auf der Homepage westerwald.bund-rlp.de, im BUND-Regionalbüro, Telefon 0261-9734539, oder direkt bei einem der örtlichen Ansprechpartner.


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