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Nachricht vom 05.03.2016    

Sieben Personen aus brennendem Haus gerettet

Am Samstagabend, den 5. März kurz nach 20 Uhr wurde von der Rettungsleitstelle Großalarm ausgelöst. Bei Höhr-Grenzhausen war in einem Aussiedlerhof im Keller ein Brand ausgebrochen und laut Meldung mehrere Personen im Haus eingeschlossen.

Insgesamt sieben Personen war der Fluchtweg abgeschnitten. Fotos: Wolfgang Tischler

Höhr-Grenzhausen. Die Meldung klang bedrohlich, die die Rettungsleitstelle erreichte. Von dort wurde die Feuerwehr Höhr-Grenzhausen alarmiert. Ferner die SEG des Westerwaldes, der Orga-Leiter, der Leitende Notarzt und acht Rettungswagen. Sie alle eilten zum Einsatzort, der weiträumig abgesperrt wurde.

Vor Ort stellten die ersten eintreffenden Kräfte fest, dass im Kellergeschoss, wie sich später herausstellte, im Heizungskeller ein Brand ausgebrochen war. Dadurch gab es eine starke Rauchentwicklung, die den Fluchtweg von sieben Bewohnern abschnitt. Es wurden direkt Atemschutzträger der Feuerwehren Hillscheid und Hilgert nachalarmiert.

Durch gezielten Innenangriff, war der Brand im Keller schnell unter Kontrolle. Erschwerend war, dass in unmittelbarer Nähe zum Brandherd weiteres brennbares Material lagerte. Insgesamt waren sieben Personen eingeschlossen, die alle gerettet werden konnten. Sie wurden sofort notärztlich versorgt. Über die Schwere der Verletzungen liegen noch keine Angaben vor. Wie viele Personen ins Krankenhaus gebracht wurden, steht derzeit noch nicht fest.

Die Feuerwehren, die mit 30 Kräften vor Ort waren, setzten Lüfter ein und bekamen so die starke Verrauchung in den Griff. Ob das Haus zum Teil unbewohnbar ist, kann zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht beurteilt werden. Ebenso ist die Schadenshöhe noch unbekannt. Die Polizei ist vor Ort und wird noch am Abend die Ermittlungen zur Brandursache aufnehmen. Sobald uns weitere Informationen vorliegen, werden wir ergänzend berichten. (woti)


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