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Nachricht vom 02.03.2016    

Vorlesewettbewerb des Westerwaldkreises in Hachenburg

Jedes Jahr beteiligen sich mehr als 600.000 Kinder am bundesweiten Vorlesewettbewerb des Deutschen Buchhandels. Im vergangenen Herbst wurden in über 7100 Schulen die besten Vorleserinnen und Vorleser gekürt. Im Februar fanden nun bundesweit die Regionalentscheide in den Landkreisen und den kreisfreien Städten statt, bevor es in weiteren Etappen über Bezirks- und Länderebene zum Bundesfinale nach Berlin geht.

Sieger im Vorlesewettbewerb der Westerwälder Schulen. Foto: privat.

Hachenburg. Die Schulsieger aus dem Westerwaldkreis wurden auch in diesem Jahr wieder nach Hachenburg eingeladen, um ihre Lesekünste zu messen. 18 Sechstklässler, darunter 13 Mädchen und fünf Jungen, waren der Einladung der Stadtbücherei Hachenburg gefolgt, die die Veranstaltung im Großen Sitzungssaal der Verbandsgemeindeverwaltung Hachenburg ausrichtete. Zur Unterstützung der jungen Teilnehmer waren zahlreiche Eltern, Geschwister, Großeltern, Freunde und Lehrer mit angereist.

Tanja Wolf, Mitarbeiterin der Stadtbücherei Hachenburg, begrüßte das Publikum und die Teilnehmer, denen sie viel Erfolg wünschte. Wolf betonte den hohen Stellenwert des Wettbewerbes und lobte die Teilnehmer bereits zu Beginn der Veranstaltung: „Gewinner seid ihr alle schon, da ihr bereits Schulsieger seid.“. Auch der fünfköpfigen Jury dankte sie für ihr ehrenamtliches Engagement.

Im ersten Durchgang des Lesewettstreits stellten die jungen Leser jeweils ein von Ihnen ausgewähltes Buch vor und fesselten ihr Publikum durch gekonntes Vorlesen einer Textpassage. Im zweiten Abschnitt ging es darum, einen vollständig unbekannten Text zu lesen. Hierfür hatte das Team der Stadtbücherei den Roman „Der Galimat und ich“ von Paul Maar ausgewählt.




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Danach zog sich die fünfköpfige Jury - bestehend aus Rosel Dennebaum, Annette Schwab-Jung, Christel Seifner (alle Lehrer im Ruhestand), Kristina Latsch (Lehrerin der Realschule plus Hachenburg) und Annette Pagel (Buchhändlerin aus Hachenburg) zur Beratung zurück. Sie musste nun die Vorträge der Schüler bewerten. Keine leichte Aufgabe.

Als Sieger aus dem Lesewettstreit ging Julian Freisberg (Höhr-Grenzhausen) vom Gymnasium im Kannenbäckerland in Höhr-Grenzhausen hervor. Er überzeugte die Jury sowohl mit seinem Buchvortrag “Warrior Cats“ von Erin Hunter als auch mit dem Lesen des Fremdtextes. Palina Miriam Meffert aus Horhausen (Raiffeisen-Campus/ Priv. Gymnasium Dernbach) sowie Hannah Sigle aus Dreifelden (Konrad-Adenauer-Gymnasium Westerburg) wurden von der Jury auf die Plätze zwei und drei gewählt. Alle Teilnehmer des Lesewettstreits durften sich über Buchpreise und eine Urkunde freuen.


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