Werbung

Nachricht vom 18.02.2016    

Schonende Behandlungsmethode mit Gefäßlaser

Herz-Jesu-Krankenhaus Dernbach bietet neue Therapie, wenn das Gehen zur Qual wird. Ablagerungen in den Gefäßen sind meist die Ursache für Durchblutungsstörungen. Mögliche Folgen der Minderdurchblutung können den gesamten Körper betreffen, wie beispielsweise das Herz (Koronare Herzkrankheit, KHK), das Gehirn (Schlaganfall) oder Arme und Beine (Periphere Verschlusskrankheit, pAVK).

Wenn das gehen zur Qual wird – neue und minimal-invasive Behandlungsmethode im Herz-Jesu-Krankenhaus Dernbach bei verengten Gefäßen in Beinen und Armen. Foto. privat.

Dernbach. Neben der akuten Lebensgefahr verringern Gefäßablagerungen auch die Lebenserwartung um bis zu zehn Jahre. In Abhängigkeit vom Stadium der Gefäßablagerungen kommen unterschiedliche Behandlungsmethoden in Betracht, von medikamentös bis zu einem schonenden Eingriff.

Im Herz-Jesu-Krankenhaus ist jetzt eine neue Therapieform hinzugekommen, der Gefäßlaser. Dabei handelt es sich um ein minimal-invasives Verfahren zur Behandlung der peripheren Gefäßerkrankung. Diese macht sich bemerkbar, indem die Waden schmerzen und das Gehen zur Qual wird. Daher rührt der volkstümliche Name Schaufensterkrankheit, da die Gehstrecken immer kürzer werden, gerade von einem Schaufenster zum anderen. Ursprung sind Ablagerungen, die sich im Laufe der Zeit in den Gefäßen von Beinen (und Armen) gebildet haben und diese verstopfen. Mittels des neuen Gefäßlasers können diese schonend entfernt werden.

Bei der Gefäßlaserbehandlung wird durch einen kleinen Schnitt in der Leiste der Laserkatheter unter Röntgenkontrolle eingeführt und bis zum betroffenen Gefäßabschnitt geschoben. Dort angekommen, werden gezielt Laserimpulse von ultravioletter (UV) Lichtenergie gesetzt, die die Ablagerungen verdampfen. In der Regel sind die Ablagerungen nicht nur punktuell zu finden, sondern haben sich über eine Strecke innen an der Gefäßwand angesiedelt. Daher wird der Gefäßlaser vorsichtig durch die Arterie bewegt, um auch großflächige Ablagerungen zu entfernen. So können Gefäßverengungen und sogar –verstopfungen beseitigt und der Blutfluss wieder hergestellt werden. Zur Überprüfung des Behandlungsfortschrittes erfolgt die Therapie mit dem Gefäßlaser unter fortwährender Röntgenkontrolle.




Stellenanzeigen | WesterwaldJobs

Mitarbeiter für Wasserzählerwechsel (m/w/d)

Verbandsgemeindeverwaltung Altenkirchen-Flammersfeld
57610 Altenkirchen (Westerwald)

Gruppenleitung (m/w/d) in der Werkstatt

Lebenshilfe im Landkreis Altenkirchen GmbH
57632 Flammersfeld

Fachkraft Wohnstätte Einzelfallhilfe (m/w/d)

Lebenshilfe im Landkreis Altenkirchen GmbH
57632 Flammersfeld

Sachbearbeiter (m/w/d) Organisation und Verwaltung

Verbandsgemeindeverwaltung Altenkirchen-Flammersfeld
57610 Altenkirchen (Westerwald)

Bildungsbegleitung (m/w/d)

Lebenshilfe im Landkreis Altenkirchen GmbH
57610 Altenkirchen

Mehr Westerwald Jobs entdecken    |    ⇒ Stellenanzeige schalten


„Wir arbeiten im Herz-Jesu-Krankenhaus Dernbach fachübergreifend zusammen“, erläutert Dr. Ralph Wickenhöfer stellvertretend für das Team aus Internisten, Gefäßchirurgen und Interventionellen Radiologen. „Schließlich handelt es sich bei Gefäßerkrankungen um systemische Krankheitsbilder. In einer Gefäßkonferenz wird anhand der Diagnosedaten die individuell passende Therapie der betroffenen Gefäßabschnitte besprochen. Im Anschluss an die akute Gefäßbehandlung ist es wichtig, dass der Patient seinen Lebensstil ändert. Unter Berücksichtigung von Risikofaktoren, wie beispielsweise Diabetes, Rauchen, Bewegungsmangel, Bluthochdruck und Übergewicht, gilt es, das Behandlungsergebnis und damit die optimierte Lebensqualität zu erhalten. Das reicht von der Ernährung bis zum Bewegungstraining“, beschreibt der Chefarzt der Klinik für Radiologie, Interventionelle Radiologie und Nuklearmedizin.


Lokales: Wirges & Umgebung
Feedback: Hinweise an die Redaktion

WW-Kurier Newsletter: Immer bestens informiert

Täglich um 20 Uhr kostenlos die aktuellsten Nachrichten, Veranstaltungen und Stellenangebote der Region bequem ins Postfach.

Anmeldung zum WW-Kurier Newsletter


Mit unserem kostenlosen Newsletter erhalten Sie täglich einen Überblick über die aktuellen Nachrichten aus dem Westerwaldkreis.

» zur Anmeldung



Aktuelle Artikel aus Region


Nicole nörgelt...über die Abschaffung der Minijobs

Da ist sie wieder – die weltfremde Ansicht der Politik über das Leben des steuerzahlenden Bürgers. Da ...

Innovationsraum in Koblenz stärkt Klimahandwerk und Berufsbildung

Ein halbes Jahr nach der Eröffnung zeigt der Innovationsraum erneuerbare Energien der Handwerkskammer ...

Motten und Käfer in der Küche: So bleiben Vorräte geschützt

Motten, Käfer und Larven können sich im Sommer schnell in Küchenvorräten ausbreiten. Sie gelangen oft ...

Wolf-Sonntag an der Westerwälder Seenplatte: Spannende Einblicke in das Leben der Wölfe

Die Naturschutzinitiative e.V. (NI) lädt am Sonntag, 19. Juli 2026, zu einem besonderen Wolf-Sonntag ...

KAH kehrt nach Hachenburg zurück: Musikalisches Highlight auf dem Alten Markt

Am Donnerstag, 16. Juli 2026, erwartet die Besucher des Treffpunkts Alter Markt in Hachenburg ein besonderes ...

Bonjour Neuwied: Der Französische Markt verzaubert mit Gaumenfreuden und Kunsthandwerk

Am 25. und 26. Juli verwandelt sich der Marktplatz in Neuwied wieder in ein kleines Stück Frankreich. ...

Weitere Artikel


Bündnis für Menschlichkeit und Toleranz gegen Pegida

Der Pegida-Ableger „Bekenntnis zu Deutschland“ hatte am Donnerstag, den 18. Februar erstmals zur Demonstration ...

Getankt und nicht bezahlt - Wer kennt diesen Mann?

Am 29. Dezember 2015 gegen 21.35 Uhr betankte ein Unbekannter an einer Tankstelle in Bonn-Kessenich einen ...

Verkehrsunfall auf Kreuzung – vier Verletzte

Am Freitag, den 19. Februar, um 10.05 Uhr ereignete sich in der Gemarkung Marzhausen, Bundesstraße 414 ...

Ursula Jakob ist nach langer Auszeit wieder Pfarrerin

Sie weiß gar nicht, wie sie dieses Gefühl beschreiben soll. Es ist eine eigenartige Mischung aus Vertrautheit, ...

SGD Nord: Bündnis für die Flussperlmuschel

Zum Erhalt der vom Aussterben bedrohten Flussperlmuschel in der Nister hat das Land Rheinland-Pfalz gemeinsam ...

Die WFG Montabaur informiert

Die Westerwälder Wirtschaftsförderungsgesellschaft informiert über Förderprogramme, Wettbewerbe, Veranstaltungen ...

Werbung