Werbung

Nachricht vom 16.02.2016    

Wegweiser durch den Förderdschungel

Energiesparen soll belohnt werden: Deshalb gibt es für den bau- oder sanierungswilligen Bürger viele unterschiedliche öffentliche Förderprogramme. Diese werden von Bund, Ländern und Gemeinden, teilweise auch von Energieversorgern angeboten. Förderfähig sind sparsame Neubauten, umfassende Sanierungen von bestehenden Gebäuden, aber auch einzelne Maßnahmen, wie die Modernisierung der Heizungsanlage oder der Fensteraustausch.

Logo der Verbraucherberatung RLP.

Montabaur. Zwei Angebote sind Deutschlandweit verfügbar: Die Programme der KfW-Bank sowie die des Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA). Die KfW bietet zum einen sehr günstige Kredite, zum anderen gibt es Einmalzuschüsse für ausgewählte Vorhaben. Die Zinsvergünstigungen wirken beim aktuell niedrigen Zinsniveau zunächst nicht attraktiv. Allerdings gibt es bei umfassenden Modernisierungen zum Teil hohe Tilgungszuschüsse. Das BAFA hingegen fördert bestimmte Einzelmaßnahmen, vor allem im Bereich erneuerbare Energien. Außerdem koordiniert das BAFA zwei öffentlich geförderte Energieberatungsangebote: Die Energieberatung der Verbraucherzentralen sowie die BAFA-Vor-Ort-Beratung.

Problematisch ist, dass für Laien die Programmvielfalt sowie die detaillierten Rahmenbedingungen kaum verständlich sind. Die Energieexperten raten deshalb zur fachkundigen Beratung vorab. Oft muss die Förderung vor Beginn der Maßnahme beantragt werden. Die Verbraucherzentrale stellt als Einstieg Übersichten über die Förderprogramme für Energiesparmaßnahmen im Altbau- und Neubaubereich zum kostenlosen Download zur Verfügung: https://www.verbraucherzentrale-rlp.de/Foerderprogramme.

Bei allen Fragen zu Förderprogrammen und dem effizienten Energieeinsatz in privaten Haushalten hilft die persönliche Energieberatung der Verbraucherzentrale. Die Beratung ist unabhängig von jeglichem Anbieterinteresse. Damit die Gespräche ungestört und ohne lange Wartezeit erfolgen können, ist eine telefonische Terminvereinbarung erforderlich.



Die Beratungsgespräche sind kostenlos. Die nächsten Sprechstunden der Energieberater finden wie folgt statt:
• in Montabaur am Donnerstag, den 10. März von 14.15 - 18 Uhr in der Verbandsgemeindeverwaltung, Zimmer 301, Konrad-Adenauer-Platz 8. Voranmeldung unter 02602/126-199 oder –0.
• In Höhr-Grenzhausen am Mittwoch, den 2. März von 15 Uhr – 18 Uhr in der Verbandsgemeindeverwaltung, Rathausstraße 48. Voranmeldung unter 02624/104 215.
• in Hachenburg am Donnerstag, den 10. März von 13.45 - 18.15 Uhr in der Verbandsgemeindeverwaltung, Gartenstraße 11, Voranmeldung unter 02662/801-102.
• In Rennerod am Donnerstag, den 3. März von 16 bis 18.15 Uhr in der Verbandsgemeindeverwaltung, Hauptstraße 55. Voranmeldung unter 02664/506 744.
• in Westerburg am Donnerstag, den 10. März von 16 Uhr – 18.15 Uhr in der Verbandsgemeindeverwaltung, Zimmer 13/2, Neumarkt 1, Voranmeldung unter 02663/2910.

Für weitere Informationen und einen kostenlosen Beratungstermin:
Energietelefon Rheinland-Pfalz: 0800 / 60 75 600 (kostenfrei)

montags von 9 bis 13 und 14 bis 18 Uhr,
dienstags und donnerstags von 10 bis 13 und 14 bis 17 Uhr.


Lokales: Montabaur & Umgebung

Jetzt Fan der WW-Kurier.de Lokalausgabe Montabaur auf Facebook werden!


Anmeldung zum WW-Kurier Newsletter


Mit unserem kostenlosen Newsletter erhalten Sie täglich einen Überblick über die aktuellen Nachrichten aus dem Westerwaldkreis.

» zur Anmeldung



Aktuelle Artikel aus der Region


Überfall in Nastätten: Mutiger Juwelier vertreibt bewaffneten Räuber

Nastätten: Um 17.25 Uhr ereignete sich der versuchte Raubüberfall auf ein Juweliergeschäft in Nastätten (Rhein-Lahn-Kreis). ...

Open-Air zum Ausbildungsplatz: Dritte Ausbildungsmesse der Arbeitsagentur in Montabaur

Montabaur. Es gab viel zu entdecken und auszuprobieren. Ein bunter Branchenmix - vom produzierenden Gewerbe über Handwerk ...

Waldbrandserie in Ransbach-Baumbach: Jugendlicher Tatverdächtiger in Untersuchungshaft

Ransbach-Baumbach. Nach den teils verheerenden Waldbränden in der Region Ransbach-Baumbach, Höhr-Grenzhausen und Köppel, ...

Planungen zum dritten Wäller Fahrradkongress am 21. September in Wirges laufen auf Hochtouren

Wirges. Damit soll der WFK ein Forum und Impulsgeber für den weiteren Ausbau des Radverkehrs im Westerwald sein und gleichzeitig ...

Sommer, Sonne, gute Laune und jede Menge Spielvergnügen am 7. Juli in Hachenburg

Hachenburg. Mit ganz besonderen Aktionen überraschen die Vereine und Verbände in der Hachenburger Innenstadt die Besucher ...

Öffentlichkeitsfahndung nach Taschendieben in Neuwied und Andernach

Neuwied/Region. Am 8. November 2023 wurden im Modehaus Adler in Neuwied von bislang unbekannten Tätern, darunter mindestens ...

Weitere Artikel


Mon-Stiletto trägt Wolle

Montabaur. Mehr als 500 bunte Woll-Läppchen bilden im Patchwork-Stil den kuscheligen Mantel des Riesenpumps. Hinzu kommen ...

Seekatz: „Jusos verbreiten Unwahrheiten“

Westerburg. Seekatz erläutert weiter: „Die Unterstellungen entbehren jeder Grundlage und versuchen Bürgermeister und Rat ...

Kreuzweg führt von Berod nach Wahlrod

Berod. Währenddessen machen sie an sieben Stationen Halt, die die jungen Ehrenamtlichen der Gemeinde gestaltet haben. Obwohl ...

Kindergeld gibt es auch noch nach dem Abitur

Montabaur. Sie ist zum Beispiel dann nicht erforderlich, wenn der nächste Ausbildungsabschnitt innerhalb von vier Monaten ...

„Fachabi“ an FOS Ernst-Barlach bietet beste Zukunftschancen

Höhr-Grenzhausen. Die neueste Anschaffung ist eine computergesteuerte CNC-Maschine für rund 40.000 Euro. „Unsere Fachrichtung ...

Sprach-Kitas im Wahlkreis 205 Montabaur

Montabaur. Dr. Andreas Nick MdB: „Die sprachliche Entwicklung eines Kindes ist von besonderer Bedeutung für den weiteren ...

Werbung