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Nachricht vom 13.02.2016    

Vereine in Montabaur stellten sich vor

Die Mons-Tabor-Halle war am Samstag, 13. Februar voller Menschen, die sich für Vereinsarbeit interessieren oder in dieser integriert sind. Die zahlreichen Vereine aus der Verbandsgemeinde Montabaur stellten ihre Organisationen vor. „Montabaur Verein(t)“ lautete das Motto. Anlässlich des 725-jährigen Stadtrechte-Jubiläums strengen sich die Vereine der Stadt besonders an.

Werbung und Selbstdarstellung der Montabaurer Vereine. Fotos: Wolfgang Tischler.

Montabaur. Wenn mehr als zwei Deutsche zusammenkommen, gründen sie einen Verein, besagt ein gängiges Vorurteil. Das schien sich zu bestätigen. In zwei Räumen der großen Halle stellten Sportler, Sänger, Tänzer, Hilfs- und Sozialgruppierungen ihre Aktivitäten vor. Vorträge und Bühnendarbietungen veranschaulichten, was die Besucher in Gesprächen, aus Plakaten und Flyern erfuhren.

Stadtbürgermeisterin Gabi Wieland begrüßte um 15 Uhr die zahlreich anwesenden Vereinsvertreter und Besucher. Anschließend wurde im großen Saal ein abwechslungsreiches Bühnenprogramm und im kleinen Saal ein non-stop-Vortragsprogramm geboten. Der Musikverein Horressen, der FSV Elgendorf, die Shotokan Karate Montabaur, der Folklore-Chor, der Modell-Flug-Club, der Tanzsportclub Blau-Gold, der Kinder- und Jugendchor St. Peter in Ketten, der Reiterverein und die Sudhaus Boys zeigten die schier unendliche Vielfalt an Freizeitbeschäftigungen für jede Vorliebe und jedes Alter auf.

Mit Naschereien und kleinen Werbegeschenken wurden Interessenten an die Stände gelockt, die Kinder durften viele Dinge ausprobieren. Verschiedene Sportabteilungen werben um den Nachwuchs. Eine länderübergreifende Kooperation von Jugendlichen und Vereinen in Montabaur freut sich auf die europäische Sport- und Begegnungswoche für Jugendliche mit Spiel und Spaß ohne Grenzen im Juli.

Mit einem herzlichen „Hui!Wäller?-Allemol!“ brachte der Westerwald-Verein, Zweigverein Montabaur 1888 e.V. seinen umfangreichen Wander- und Veranstaltungsplan des Jahres unter die Leute.



Um Mithilfe und Spenden baten zum Beispiel der Verein zur Förderung behinderter Kinder und Jugendlicher e.V. Montabaur und „donum vitae“, die Beratungs- und Unterstützungsvereinigung in Schwangerschaftsfragen und im Schwangerschaftskonflikt. Auch der rührige Hospizverein Westerwald war mit einem Informationsstand zugegen. Ebenso der VDK Kreisverband und der Kunstverein Montabaur. Der Verein der Freunde und Förderer der Josef-Kehrein-Schule vertrat die Grundschulen, das Gymnasium Mons Tabor erläuterte seine erfolgreiche Teilnahme am Jugend-Engagement-Wettbewerb zusammen mit der Tanzgruppe, die das Motto „Ich bin dabei“ lebt. Neben Parteien-Vertreter warben das Amateurtheater „die oase“, die Arbeiterwohlfahrt und die Pfadfinderschaft um Zuspruch.

Aktive Mitglieder suchen auch die Gruppe „Mittelalter leben“, der Naturschutzbund (NABU), die Freiwillige Feuerwehr Montabaur und die Deutsche Lebensrettungsgesellschaft (DLRG). Bei dem Stadtjubiläum engagiert sich der Film-Club Montabaur mit geschichtlichen und geographischen Filmen. Die deutsch-englische Gesellschaft bringt sich ebenso ein wie der deutsch-texanische und der deutsch-französische Freundeskreis.

Aufgrund des Andrangs war es schwierig, einen Überblick zu erhalten, nette und interessante Gespräche waren überall im Angebot. Die Deutschen lieben ihre Vereine und schätzen deren Gemeinschaftserlebnisse. Das bewies die Veranstaltung des Bürgervereins Montabaur. htv


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