Werbung

Nachricht vom 09.02.2016    

Blutspende in Stahlhofen hilft Leukämiepatienten

"Blutspender helfen Leukämiepatienten“ unter dieser Überschrift rufen der DRK-Blutspendedienst West sowie die Stefan-Morsch-Stiftung, Deutschlands älteste Stammzellspenderdatei, zur Blutspende und zur Typisierung auf. Mittwoch, 24. Februar will man gemeinsam mit dem DRK Ortsverein darauf aufmerksam machen, wie durch Blutspenden und Stammzellspenden das Leben von Krebspatienten gerettet werden kann.

Blutspende hilft. Foto: Stefan-Morsch-Stiftung.

Stahlhofen. Von 16:30 bis 20 Uhr heißt es deshalb im Lindensaal, Ringstr. 8, in Stahlhofen (Westerwaldkreis): „Lebensretter gesucht!“

Warum kooperiert die Stefan-Morsch-Stiftung mit dem DRK? Der überwiegende Teil der Empfänger von Bluttransfusionen sind heute Patienten mit bösartigen Erkrankungen: Kinder, Jugendliche und Erwachsene, die beispielsweise an Blutkrebs (Leukämie) erkrankt sind. Dies hängt neben der eigentlichen Erkrankung insbesondere mit der modernen Chemotherapie zusammen. Diese Chemotherapie führt in vielen Fällen zu einer vorübergehenden kompletten Unterdrückung der körpereigenen Blutbildung im Knochenmark (Aplasie). Daher sind Patienten in diesen kritischen Behandlungsphasen auf lebenswichtige Blutübertragungen angewiesen. Viele moderne und heilende Behandlungsverfahren, gerade im Kampf gegen Krebs, können nur durchgeführt werden, wenn für diese Patienten genügend Blut zur Verfügung steht. So helfen Blutspenden auch über die Wartezeit hinweg, die es dauert, um beispielsweise einen passenden Stammzellspender zu finden, wenn eine Transplantation erforderlich ist.
Jährlich erkranken allein in Deutschland rund 11 000 Menschen an Leukämie. Oft reichen Bestrahlung und Chemotherapie nicht aus, um den Blutkrebs zu besiegen. Dann ist die Transplantation von Knochenmark oder Blutstammzellen eines gesunden Spenders für die Patienten die letzte Hoffnung auf Heilung. Deshalb kann jeder Blutspender mit der Typisierung gleich zweimal zum Lebensretter werden. Unter dem Motto „1 mal Stechen, 2 mal Helfen“ bekommen Blutspender, die sich typisieren lassen wollen, einfach ein Röhrchen Blut (knapp einen Fingerhut voll) zusätzlich abgenommen. Dieses Röhrchen geht dann zur Analyse ins Labor der Stefan-Morsch-Stiftung. Die Gewebemerkmale werden dort registriert und anonymisiert an das deutsche Zentralregister der ZKRD in Ulm weitergegeben, wo sie für weltweite Suchanfragen zur Verfügung stehen.



Als Stammzellspender kann sich jeder gesunde Erwachsene ab 18 Jahre bis 40 Jahre kostenlos registrieren lassen. Mit dem Einverständnis der Eltern kann man sich bereits ab 16 Jahren typisieren lassen. Die Eltern sollten dann die Einverständniserklärung mit unterschreiben. Über die Ausschlusskriterien kann man sich im Vorfeld unter www.stefan-morsch-stiftung.de informieren. So muss man mindestens 50 Kilo wiegen, ähnlich wie bei der Blutspende.

Bei der Blutspende sind jedoch die Altersgrenzen anders. Denn hier muss man mindestens 18 Jahre alt sein. Neuspender dürfen nicht älter als 68 Jahre sein.

Für alle, die mehr über die Blutspendetermine mit Typisierungsaktion in Wohnortnähe wissen wollen, hat der DRK-Blutspendedienst West im Spender-Service-Center eine kostenlose Hotline geschaltet. Unter 0800 -11 949 11 werden montags bis freitags von 8 bis 18 Uhr alle Fragen beantwortet. Weitere Informationen erhält man auch im Internet unter www.blutspendedienst-west.de.

Informationen zur Stammzellspende und zum Thema Stammzellspende und Typisierung finden Interessierte unter www.stefan-morsch-stiftung.de. Oder über die gebührenfreie Hotline der Stefan-Morsch-Stiftung (0800/ 76 67 724) oder unter folgendem Link auf Facebook: https://www.facebook.com/events/1664605067147294/ .


Jetzt Fan der WW-Kurier.de Lokalausgabe Montabaur auf Facebook werden!


Kommentare zu: Blutspende in Stahlhofen hilft Leukämiepatienten

Es sind leider keine Kommentare vorhanden

Anmeldung zum WW-Kurier Newsletter


Mit unserem kostenlosen Newsletter erhalten Sie täglich einen Überblick über die aktuellen Nachrichten aus dem Westerwaldkreis.

Beliebte Artikel beim WW-Kurier


Lockdown, Lockdown light, Lockdown hart, Brückenlockdown

LESERMEINUNG | Immer weniger Bürger können die Entscheidungen der Politik verstehen und nachvollziehen. Ihnen fehlt eine klare Strategie. Ein gewisser Frust macht sich bei den Bürgern breit. Der nachstehende Leserbrief beschreibt dieses Empfinden.


Waldbrandtragekörbe bei den Feuerwehren angekommen

Die SPD in der Verbandsgemeinde Bad Marienberg hatte im VG-Rat beantragt, dass die Feuerwehren mit Waldbrandtragekörben ausgestattet werden. Die Antragsteller haben die langen und heißen Sommer der vergangenen Jahre nicht vergessen.


Krankenhausneubau in Müschenbach: Mediziner reagiert auf Äußerungen von Erwin Rüddel

LESERMEINUNG | Kürzlich hatte der CDU-Bundestagsabgeordnete Erwin Rüddel die "Vorgänge" rund um den geplanten Klinikneubau in Müschenbach kritisiert. Die vom Land favorisierte Einheitslösung vor Hachenburg sei nicht überzeugend. Eine Gegenrede des Arztes Tıp Dr. Türkei Michael Blees.


Wir vom „WällerLand“ - Monika Leithold: „Wir gehen wandern“

„Ich würde mir wünschen, dass mehr Menschen das Wandern wieder neu für sich entdecken. Der Westerwald ist so schön. Zudem hilft es, das Leben zu entschleunigen, es kostet nichts und hält fit.“


Region, Artikel vom 10.04.2021

Leserbrief zu Corona-Regeln für Kindergärten

Leserbrief zu Corona-Regeln für Kindergärten

LESERMEINUNG | Bildungsministerin Dr. Stefanie Hubig stellte verstärkte Maßnahmen für sicheren Kita-Betrieb vor: Ausweitung der Maskenpflicht, weniger Durchmischung und Teststrategie. Hierzu erreicht uns ein Leserbrief eines Kita-Leiters, der die Situation aus seiner Sicht schildert.




Aktuelle Artikel aus der Region


Lockdown, Lockdown light, Lockdown hart, Brückenlockdown

Der Brief im Wortlaut:
„Sehr geehrte Frau Weber, sehr geehrte Frau Dreyer,
ich bin Bürgerin des Landes RLP, wohnhaft im ...

Waldbrandtragekörbe bei den Feuerwehren angekommen

Bad Marienberg. Daher war es der SPD ein Anliegen, dass jetzt reagiert wird und nicht erst, wenn das Kind in den Brunnen ...

Wir vom „WällerLand“ - Monika Leithold: „Wir gehen wandern“

Weltersburg. Das ist das Fazit von Monika Leithold aus Weltersburg, die sich vornahm, mit ihren beiden jüngsten Kindern in ...

Nicole nörgelt... - über Maskenmode und Testwahnsinn

Region. Jetzt, wo jeder Schüler in Rheinland-Pfalz das Recht hat, sich zweimal pro Woche in der Schule selbst auf Corona ...

Neue Schulmensa der Heinrich-Roth-Realschule plus eröffnet

Montabaur. Das großräumige und aufgrund der fast komplett aus Glas bestehenden Fronten lichtdurchflutete Gebäude lädt nicht ...

Tipps zum Umgang mit Zecken

Region. Die blutsaugenden Spinnentiere werden aktiv, sobald draußen die Temperatur an mehreren aufeinanderfolgenden Tagen ...

Weitere Artikel


Spende an Kindertagesstätte in der Pestalozzistraße

Bad Marienberg. Im Beisein der Stadtbürgermeisterin Sabine Willwacher, die sich beim Firmeninhaber Lehr bedankte, wurde die ...

Wirgeser beim Rosenmontagszug geduscht

Wirges. Die Wirgeser starteten am Rosenmontag um 10.11 Uhr mit ihrem Rosenmontagszug. Anfangs hatte sich das Wetter ungefähr ...

HCV Hundsangen briet Speck und Eier

Hundsangen. Am Anfang sah es nicht nach diesem Erfolg aus. Eine Nachfrage am frühen Morgen, ob der Zug durch das Dorf stattfindet, ...

Hühnerkadaver illegal in der Natur entsorgt

Montabaur. Eine Überprüfung durch das Veterinäramt der Kreisverwaltung ergab, dass die Tiere offenbar aus einer Hobbyhaltung ...

DGB und IG Metall nehmen Kandidaten unter die Lupe

Kreisgebiet. Der DGB-Kreisverband Altenkirchen und die IG Metall Verwaltungsstelle Betzdorf veranstalten für die beiden Wahlkreise ...

Das ist närrisch: Müschenbach im Sonnenschein

Müschenbach. Abgesagte Karnevalsumzüge überall in den Hochburgen wegen schlechter Wetterprognosen. Die Müschenbacher trotzen ...

Werbung