Werbung

Nachricht vom 03.02.2016    

Schockraumübung am DKR Klinikum Altenkirchen - Hachenburg

Bestens auf den Ernstfall vorbereitet sein, das soll mit einer sogenannten Schockraumübung gewährleistet werden. Im DRK Klinikum Altenkirchen - Hachenburg, Standort Hachenburg, wurde jetzt eine solche praxisnahe Übung durchgeführt.

Schockraumübung in Hachenburg. Foto: privat.

Hachenburg. Unter der Leitung von Dr. Frank Hostmann (Chefarzt der Unfallchirurgie), Oberarzt Dr. Johann Pretli, Oberarzt Jochen Weinlich (Leitender Notarzt Standort Hachenburg), Bernd Schneider (Leiter der Chirurgischen Notaufnahme), Dieter Schneider (Leiter der Rettungswache in Hachenburg und Bad Marienberg) sowie Pflegedirektorin Monika Lehnen erfolgte die Schockraumübung.

Das Ziel: Schwächen erkennen und beseitigen, das Prozedere optimieren und noch besser werden in der Erstversorgung. Im März nächsten Jahres steht die Rezertifizierung im Rahmen des Qualitätsmanagements an. Aber auch wenn dem nicht so wäre, „Wir müssen nicht, wir wollen diese Übung durchführen“, bekräftigt Frank Hostmann. „Kommunikation ist das A und O“.

Was geschieht im Detail? Ein schwerstverletzter Patient, der von Rettungskräften eingeliefert wird, muss primär versorgt werden. Bestimmte Standards, die zu befolgen sind, damit man auch im Echtbetrieb die Nerven und den Überblick behält. Dazu bedarf es klarer Anweisungen und klarer Absprachen.

Das Handwerkliche muss sitzen und immer wieder Blick auf den Austausch, die Kommunikation unter allen Beteiligten - und das ist eine große Anzahl von Personen - die gemeinsam ein schlagkräftiges Team bilden. Dazu gehören Ärzte aus der Chirurgie, Anästhesie, bei Bedarf aus der Inneren Medizin, Pflegekräfte aus der Anästhesie, dem OP, der Zentralen Notaufnahme, Mitarbeiter aus Röntgen und Labor.



„Den Rettungsdienst im Westerwald stärken durch gemeinsame Weiterbildungen und nicht zuletzt durch vierteljährlich stattfindende Qualitätskonferenzen“, wünscht sich Frank Hostmann.

Am Ende jeden Jahres erhält das Krankenhaus wertvolle Informationen aus den Auswertungen des Trauma-Registers. Das Trauma-Register der DGU (der Deutschen Gesellschaft für Unfallchirurgie) ist ein Zusammenschluss unfallchirurgischer Schwerpunktkliniken zur wissenschaftlichen und standardisierten Erfassung und Auswertung von Unfallverletzungen und der Behandlung unfallverletzter Patienten.

Damit wird auch Hachenburg als Traumazentrum nicht nur auf dem Papier, sondern in der Praxis gelebt. „Die Alarmierungskette steht“, bestätigt auch Bernd Schneider, das Miteinander komme Patienten zugute und dem Personal.

Wie Monika Lehnen ist auch Frank Hostmann wichtig, dass die Kooperation zwischen Altenkirchen und Hachenburg reibungslos funktioniert. Mit dem Ziel, die Vorgaben zu vereinheitlichen und somit die optimale Versorgung an beiden Standorten mit jeweiliger Schwerpunktsetzung zu gewährleisten. Monika Lehnen betont: „Diese Zusammenarbeit muss wachsen und kann nicht einfach übergestülpt werden.“ (Doris Kohlhas)


Lokales: Hachenburg & Umgebung
Feedback: Hinweise an die Redaktion

WW-Kurier Newsletter: Immer bestens informiert

Täglich um 20 Uhr kostenlos die aktuellsten Nachrichten, Veranstaltungen und Stellenangebote der Region bequem ins Postfach.

Anmeldung zum WW-Kurier Newsletter


Mit unserem kostenlosen Newsletter erhalten Sie täglich einen Überblick über die aktuellen Nachrichten aus dem Westerwaldkreis.

» zur Anmeldung



Aktuelle Artikel aus Region


LEADER-Programm im Westerwald: Zukunft der ländlichen Entwicklung im Fokus

Am 2. Februar besuchte der Europaabgeordnete Ralf Seekatz den Westerwald, um ein LEADER-gefördertes Projekt ...

Straßensperrung wegen Rodungsarbeiten zwischen Niedererbach und Dreikirchen

Zwischen Niedererbach und Dreikirchen müssen sich Verkehrsteilnehmer auf Einschränkungen einstellen. ...

Lkw-Unfall auf abschüssiger Strecke bei Langenbach bei Kirburg

Ein Lastwagen ist auf der Straße Richtung Friedewald von der Fahrbahn abgekommen. Die Bergung des Fahrzeugs ...

GFB nimmt inklusive Servicewohnanlage in Hachenburg in Betrieb

In Hachenburg wurde eine neue inklusive Servicewohnanlage eröffnet, die barrierefreien Wohnraum bietet ...

Führungswechsel bei der Löschgruppe Luckenbach

Nach vielen Jahren engagierter Führung gibt es bei der Löschgruppe Luckenbach einen Wechsel an der Spitze. ...

Unbekannte Täter scheitern beim Aufbruch eines Geldautomaten in Bad Marienberg

In Bad Marienberg versuchten Unbekannte vergeblich, einen Geldautomaten aufzubrechen. Die Polizei ermittelt ...

Weitere Artikel


Erfolgreiche Integration von Flüchtlingen in den Sportverein

Sportjugend Rheinland veranstaltet einen Infoabend in Hachenburg. Die große Anzahl an Flüchtlingen macht ...

Westerwald-Verein weiterhin im Buchfinkenland aktiv

Das neue Programm des Westerwaldvereins, Zweigverein Buchfinkenland, weist vielseitige Aktivitäten - ...

„Folk, Chanson, Fingerstyle & Unplugged- Rock vom Feinsten”

Mit Harald und Jonas Becker stehen nicht nur Vater und Sohn auf der Bühne, sondern zwei Generationen, ...

Jahresprogramm der Naturschutzinitiative e.V.

Das Jahresprogramm 2016 der neu gegründeten Naturschutzinitiative enthält folgende Themen: Rechtliche ...

Ungewöhnliche Ordensübergabe im Sanitätsregiment 2

Es gab eine ungewöhnliche Ordensübergabe im Sanitätsregiment 2 in Rennerod. Gleich zwei Prinzen gibt ...

Wäller Heimat sucht wieder Autoren

„Wäller Bäche, Flüsse, Weiher“ sind Schwerpunktthema – andere regionale Themen sind auch zugelassen. ...

Werbung