Werbung

Nachricht vom 01.01.2016    

Kompetenznetz Prostata erneut zertifiziert

Erfolgreiche Rezertifizierung: Das Kompetenznetz Prostata mit Sitz in Siegen hat erneut ein Qualitätssiegel erhalten. Damit untermauert es sein Alleinstellungsmerkmal in der Region Siegen-Wittgenstein, Olpe, Märkischer Kreis, Lahn-Dill und Westerwald.

Verdienter Lohn für gute Arbeit zum Wohle des Patienten: Das Kompetenznetz Prostata um Chefarzt Dr. Peter Weib (3. von links) vom Diakonie Klinikum Jung-Stilling in Siegen hat erneut ein Qualitätssiegel erhalten. Foto: pr

Siegen. Das Zertifikat des Dachverbandes der Prostatazentren Deutschlands bescheinigt dem Kompetenznetz damit die kontinuierliche und herausragende Qualität bei der Behandlung aller gut- und bösartigen Prostataerkrankungen. Im Kompetenznetz haben sich 25 Spezialisten aus Nordrhein-Westfalen, Hessen und Rheinland-Pfalz zusammengeschlossen – darunter Urologen, Strahlentherapeuten, Pathologen und Selbsthilfegruppen.

Dr. Peter Weib, Chefarzt der Urologie am Diakonie Klinikum Jung-Stilling in Siegen, leitet das Netzwerk. „Unser Bestreben, Patienten umfassend und auf höchstem Niveau zu behandeln, wurde belohnt“, freut sich Weib stellvertretend für das Team. „Und Patienten schätzen es, wenn Ärzte zusammenarbeiten.“ Das zeigen auch die Zahlen. 841 Patienten mit Prostataleiden zählt das Kompetenznetz, das vor drei Jahren erstmals zertifiziert wurde. Dabei handelt es sich um Entzündungen sowie gutartige und bösartige Vergrößerungen der Prostata. 546 Mal lautete die Diagnose Krebs. Prostatakrebs ist in Deutschland mit mehr als 60 000 neuen Fällen pro Jahr die häufigste Krebsart bei Männern.

Die Rezertifizierung ist mit einem nicht unerheblichen Aufwand verbunden. Die Prüfer bescheinigten den Zentrumsmitgliedern, Leiden der Prostata nach hohen Standards zu diagnostizieren und zu therapieren. Um zertifiziert zu werden, gilt es unterschiedliche Vorgaben zu erfüllen. Dazu zählen beispielsweise wöchentlich abwechselnd Video- und Online-Konferenzen, in denen die Ärzte mit eigener Praxis und Klinik-Ärzte gemeinsam Untersuchungsergebnisse besprechen. Alle drei Monate folgen Qualitäts- und Morbiditätskonferenzen und einmal im Jahr ein großes Ärzteseminar.



„Aber bei akuten Fragen telefonieren wir natürlich auch tagesaktuell“, sagt Weib. Am meisten vom regelmäßigen Austausch der Fachleute profitieren freilich die Patienten, die sich im Kompetenznetz in den allerbesten Händen fühlen dürfen. „In der fachübergreifenden Zusammenarbeit können wir im Team eine optimale Therapie entwickeln und Doppeluntersuchungen vermeiden“, weiß Weib. Weitere Kriterien sind regelmäßige Fort- und Weiterbildungen der Partner, die Zusammenarbeit mit Selbsthilfegruppen, wissenschaftliche Projekte zu begleiten und ein Qualitätsmanagementsystem. Im Kompetenznetz bieten die Mediziner außerdem umfangreiche diagnostische und therapeutische Möglichkeiten an. Die Ärztinnen und Ärzte verstehen sich als Mitglieder eines interdisziplinären Kompetenzteams. Durch das Zusammenwirken unterschiedlicher Disziplinen und Fachkompetenzen können wir unsere Patienten sowohl in der diagnostischen Phase, als auch im weiteren Therapieverlauf und in der Nachsorge begleiten. Zudem könnten die Ärzte, so Weib, den Erfolg der Behandlung langfristig überwachen und unnötige Therapien und Eingriffe vermeiden. „Unser Ziel ist, unsere Prozesse auch weiterhin kontinuierlich zu verbessern sowie transparent und messbar zu machen.“


Feedback: Hinweise an die Redaktion

WW-Kurier Newsletter: Immer bestens informiert

Täglich um 20 Uhr kostenlos die aktuellsten Nachrichten, Veranstaltungen und Stellenangebote der Region bequem ins Postfach.

Anmeldung zum WW-Kurier Newsletter


Mit unserem kostenlosen Newsletter erhalten Sie täglich einen Überblick über die aktuellen Nachrichten aus dem Westerwaldkreis.

» zur Anmeldung



Aktuelle Artikel aus Region


Kostenlose Schulbücher: Unterstützung für Familien mit geringem Einkommen

Finanzielle Entlastung für Familien im Westerwaldkreis: Wer bestimmte Einkommensgrenzen nicht überschreitet, ...

Straßensperrung in Halbs sorgt für Umleitung über umliegende Orte

Vom 12. bis 14. Januar wird ein Abschnitt der Ortsdurchfahrt Halbs vollständig gesperrt. Grund sind notwendige ...

Klangvoller Jahresauftakt: Musikkorps der Bundeswehr spielt in Ransbach-Baumbach

ANZEIGE | Mit einem hochkarätigen Benefizkonzert beginnt das Musikjahr 2026 in Ransbach-Baumbach. Das ...

Verkehrsunfall bei Stein-Neukirch: Vier Personen leicht verletzt

Am Mittwoch (7. Januar 2026) ereignete sich in Stein-Neukirch ein Verkehrsunfall, bei dem mehrere Personen ...

Prozess wegen mutmaßlichen Missbrauchs durch Großvater am Landgericht Koblenz vor dem Abschluss

Im Prozess gegen einen 63-jährigen Mann wegen des Vorwurfs des schweren sexuellen Missbrauchs seiner ...

A48 wird voll gesperrt: Brückenverschub bei Höhr-Grenzhausen steht bevor

Zwischen Dernbach und Bendorf/Neuwied kommt es am 10. und 11. Januar 2026 zu einer Vollsperrung der A48. ...

Weitere Artikel


Neuer Westerwaldkrimi erscheint

Regionalkrimis sind beliebt, das belegen Statistiken. Schriftsteller Alfred Wallon veröffentlicht einen ...

Niedererbach begrüßte das Jubiläumsjahr

Seit vielen Wochen und Monaten laufen die Vorbereitungen für das große Jubiläumsjahr 2016 in Niedererbach. ...

Mehr Kindergeld und höhere Freibeträge

Die Steuerberaterkammer Rheinland-Pfalz (SBK) informiert zu den Steueränderungen 2016: Mehr Kindergeld ...

„Schreibm nach gehöa“

„Das ist falsch geschrieben, du musst das mit „ck“ schreiben,“ so oder in vielen weiteren Variationen ...

Unverständnis bei SPD über Entscheidung des Kreistages

Der sozialpolitische Sprecher der SPD-Kreistagsfraktion, Uli Schmidt (Horbach), zeigt sich enttäuscht ...

Tschüss 2015 - Willkommen 2016

Das Team der Kuriere wünscht Lesern und Anzeigenkunden ein friedliches, gesundes und erfolgreiches Neues ...

Werbung