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Nachricht vom 20.12.2015    

Die „kleinste Umleitung“ in Hachenburg

Das ehemalige Stammhaus der „Druckerei Hachenburg“ wird nun endlich saniert. Bedingt durch die schmale Judengasse ist für den Durchgangsverkehr eine Umleitung unumgänglich. Rund 50 Meter müssen umfahren werden.

Foto: Reinhard Panthel

Hachenburg. Eine der kürzesten Umleitungen in der Innenstadt wird derzeit durch die Sanierung des Stammhauses der Druckerei Hachenburg in der Judengasse notwendig. Der gesamte Verkehr wird derzeit rings um das Gebäude (50 Meter) herum über die Zeitzengasse wieder in die Judengasse umgeleitet. Nicht ganz angenehm, aber auch für Ungeübte bei Langsamfahrt machbar.

Vor ein paar Jahren sorgte die „Alte Poststraße“ in der Stadtmitte der Einkaufsstadt Hachenburg für Diskussionen. Eine Straßen-Umbenennung stand an und erhitzte die politischen Gemüter. Bürgerversammlungen waren notwendig um die unterschiedlichen Meinungen zu versachlichen. Ganz früher gab es einmal eine „Judengasse“, die im dritten Reich in „Alte Poststraße“ umgewandelt wurde. Geschäftshäuser, die im Besitz von Juden waren, wechselten kurz vor dem Krieg schnell und kostengünstig die Besitzer.



Eines dieser Gebäude war in der Nachkriegszeit das Stammhaus der „Druckerei Hachenburg“. Hier wurde auch die Heimatzeitung gedruckt und bis spät in die Nacht ratterten die Rotationswalzen im Stadtkern und sorgten für druckfrische Exemplare in zwei Landkreisen.
Bedingt durch den Umzug der Druckerei Hachenburg im Jahr 1960 in einen funktionelleren Neubau in der Saynstraße fand der Altbau als Mietobjekt verschiedene Verwendungsmöglichkeiten. Zur zeit praktiziert auch ein Arzt in den Räumen, in der früher einmal die Setzerei war. Parterre standen die Druckmaschinen und im zweiten Stock (wo jetzt Wohnungen vermietet sind) sorgte die Buchbinderei für einen reibungslosen Arbeitsablauf. Der „Zahn der Zeit“ nagte an dem gesamten Gebäudekomplex, der nun wieder ein freundliches und frisches Aussehen erhält. (repa)


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