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Nachricht vom 16.12.2015 - 09:48 Uhr    

„Gigamega-Riesenscheck“ für den Raiffeisen-Campus

Die Westerwald Bank kam mit einem „Gigamega-Riesenscheck“: Fast 55.000 Euro hat die Genossenschaftsbank an den Dernbacher Raiffeisen-Campus gespendet. Darin enthalten sind auch zwei laufende Stipendien.

Fast 55.000 Euro übergab die Westerwald Bank an den Dernbacher Raiffeisen-Campus: (von links) Schulleiter Bernhard Meffert, Wilhelm Höser, Vorstandssprecher der Westerwald Bank, Bankvorstand Dr. Ralf Kölbach, Martina Düring und Dr. Jörn-Peter Kukuk, Vorstand der Raiffeisen-Campus eG, sowie Bankvorstand Markus Kurtseifer. (Foto: Westerwald Bank eG)

Dernbach. Vom ersten Tag an unterstützt die Westerwald Bank den Raiffeisen-Campus (RC). Nach dem Umzug von Wirges nach Dernbach hat sich die Schulgemeinschaft des landesweit ersten privaten Gymnasiums in genossenschaftlicher Trägerschaft eingelebt. Bis zum Endausbau wird es zwar noch etwas dauern, der nächste Bauabschnitt umfasst unter anderem Physik- und Chemielabore. Wie im Vorjahr unterstützt die Westerwald Bank auch in diesem Jahr die Baukosten mit einer Spende von 50.000 Euro. Martina Düring vom Vorstand der Raiffeisen-Campus eG hatte die passenden Worte zur Scheckübergabe in der Schulversammlung des Campus gefunden: Die Bankvorstände Wilhelm Höser, Dr. Ralf Kölbach und Markus Kurtseifer hätten einen „Gigamega-Riesenscheck im Gepäck“.

„Es macht richtig Spaß, zu Euch zu kommen!“ rief Vorstandssprecher Höser den Lernerinnen und Lernern im neuen Forum der Schule zu. Mit dem Raiffeisen-Campus sei etwas ganz Besonderes entstanden, er ermögliche den Jugendlichen eine außergewöhnliche Ausbildung. Die Westerwald Bank wolle mit der Spende „nicht nur den Bau eines Schulgebäudes fördern, sondern langfristig mithelfen, die Bildungslandschaft in der Region zu bereichern und den Lernern die bestmögliche Ausbildung zu ermöglichen.“ Die Gesamtkosten für Umbau des ehemaligen Sitzes der Siag-Gruppe und Neubau-Abschnitte betragen rund neun Millionen Euro.

Der Unterricht findet seit Beginn des Schulbetriebs 2011 ohne eine einzige Ausfallstunde statt. Höser dankte dem Lehrer-Kollegium um Schulleiter Bernhard Meffert sowie dem Vorstand der Genossenschaft mit Dr. Jörn-Peter Kukuk und Martina Düring für deren Einsatz. Er würdigte insbesondere das mehrsprachige Unterrichtsangebot, die Integration der Medienkompetenz und die bereits in den unteren Klassen startende Beschäftigung mit Wirtschaftsfragen. Der Beweis: Ebenfalls zur Schulversammlung konnten Schüler der 9. Klasse ihr Projekt „RC SnackBar“ vorstellen. Sie betreiben im Rahmen einer Schülergenossenschaft einen Imbiss-Verkauf an der Schule. Auch hier stand die Westerwald Bank mit Rat und Tat zur Seite. Ein Dank ging daher an den zuständigen Marktbereichsleiter der Bank, Andreas Veith.

Die dauerhafte Unterstützung der Westerwald Bank für den Raiffeisen-Campus drückt sich noch in zwei weiteren Schecks über jeweils 2.280 Euro aus, die die Bankvorstände mitgebracht hatten. Der Hintergrund: Das zweizügige Gymnasium mit derzeit 230 Lernenden finanziert sich zum Teil durch Spenden der Eltern in Höhe von monatlich 190 Euro. Wo dies nicht möglich ist, werden diese Beträge durch Stipendien gedeckt. Zwei solcher Stipendien hat die Westerwald Bank für die Dauer von acht Jahren, bis zum Abschluss des ersten Abiturjahrgangs, übernommen. „Bildung als Grundvoraussetzung dafür, dass junge Menschen ihr Leben selbst in die Hand nehmen können, ist für uns seit Jahren das Top-Thema bei allen unseren Engagements. Dabei liegen uns insbesondere solche Initiativen am Herzen, die sich gezielt der Zukunft der Jugendlichen hier in der Region widmen“, erläuterte Höser.

Wie engagiert die Lernenden auch selbst für ihre Schule sind, zeigte die Schulversammlung an anderer Stelle: Mit der Teilnahme am Nikolaus-Lauf in Montabaur erzielten die Teilnehmer des RC durch Unterstützung von Sponsoren einen Gewinn von insgesamt 2.350 Euro.


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