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Nachricht vom 21.11.2015    

Der Hahn(er Stock) hebt ab

Über die Entwicklung des Gewerbegebietes „Hahner Stock“ informierten sich Landrat Achim Schwickert, die Landtagsabgeordneten Ralf Seekatz und Gabi Wieland sowie die Mitglieder der CDU-Kreistagsfraktion. Firmeninhaber Gerhard Kunz und Bürgermeister Klaus Lütkefedder berichteten dort über die Ansiedlung und die Aktivitäten des Luftfahrtzulieferers Kunz-Aero.

Die im Hintergrund erkennbare ausgediente Tupolev TU 134 wird für Schulungszwecke genutzt. Foto: privat.

Hahn am See. Fazit von Fraktionschef Dr. Stephan Krempel nach dem Besuch: „Es ist beeindruckend, was sich hinter mancher Halle im Westerwald verbirgt: Perlen der Innovation und Weltmarktführer in ihrem Bereich.“

Gerhard Kunz und Luftfahrt-Ingenieur Philipp Grahner als Assistent der Geschäftsleitung stellten Produktionshallen, Schulungscenter und die verschiedenen Geschäftsfelder vor. Kunz-Aero unterstützt und berät weltweit Luftfahrtunternehmen bei der Bergung von Flugzeugen (Aircraft Recovery). Das Unternehmen stellt Geräte und Hilfsmittel für die Bergung her. Ein weiteres Geschäftsfeld ist die Reifenwartung (Aircraft Wheels). Hier werden die vielfältigen Anforderungen bei den Arbeitsabläufen für die Wartung von Flugzeugbremsen und -rädern gelöst. In beiden Arbeitsfeldern ist Kunz-Aero weltweit mit einem Jahresumsatz von über 11 Millionen Euro tätig. Beschäftigt sind zurzeit 24 Mitarbeiter/innen, überwiegend Techniker und Ingenieure.



Sehr zufrieden zeigte sich Firmeninhaber Gerhard Kunz über die Zusammenarbeit mit den mittelständischen heimischen Zulieferfirmen. Hier sei Zuverlässigkeit und Präzision ein wichtiger Faktor. Auch die von der Wirtschaftsförderungsgesellschaft des Westerwaldkreises (WFG) durchgeführten Informationsfahrten mit Studenten benachbarter Hochschulen seien begrüßenswerte Elemente zur Nachwuchsgewinnung.

Gerhard Kunz machte deutlich, dass die nahe Anbindung des Gewerbegebietes Hahner Stock an den ICE-Bahnhof Montabaur, die B 255 und die A 3 ein wichtiger Grund für die Standortentscheidung mit einem Investitionsvolumen von 4,5 Millionen war. Dringend notwendig sei die Fortführung des B 255-Ausbaues in Richtung A 45 über Langenhahn, Höhn und Rennerod hinaus.


Lokales: Wallmerod & Umgebung
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