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Nachricht vom 09.11.2015    

Westerwälder Berufsinformationsbörse

Über 1200 Schülerinnen und Schüler informierten sich in der Kreissporthalle bei der 6. Berufsinformationsbörse der Anne-Frank-Realschule plus und Heinrich-Roth-Realschule plus Montabaur sowie erstmals auch der Theodor-Heuss-Realschule plus aus Wirges.

Gut besuchte Berufsinformationsbörse. Fotos: Klaus-Dieter Häring.

Montabaur. „Welchen Beruf kann ich erlernen?“ „Welche Aufgaben habe ich und welche Arbeitszeiten und welches Gehalt habe ich in diesem Beruf?“. Dies waren nur einige der Fragen, die auf einem Arbeitszettel abzuarbeiten waren und die den Schülerinnen und Schülern mit auf den Weg durch die Gassen der Berufsinformationsbörse in der Kreissporthalle gegeben wurden. Ein gemeinsames Projekt der beiden Montabaurer Schulen dem sich erstmals eine Schule aus Wirges anschloss.

Es nahmen mehr Schülerinnen und Schülern teil, aber auch die Anzahl der teilnehmenden Unternehmer war höher als im Vorjahr. „Wir haben auch in diesem Jahr eine sehr hohe Ausstellerresonanz“ war von Stephan Szasz, dem pädagogischen Koordinator, bei einem Gespräch zu erfahren. In diesem Jahr stellten sich viele Eltern an die Seiten ihrer Kinder und unterstützten deren Weg durch die Reihen der Berufsbörse.

Über 70 Aussteller kamen aus dem Handwerk, der Industrie und weiterführenden Schulen. Aus der gesamten Region des Westerwaldes aber auch aus dem Kreis Limburg-Weilburg waren Angebote für die Schülerinnen und Schüler vorhanden. Diese wurden im Vorfeld im Unterricht der Schulen mit Begleitmaterial in einem Berufsorientierungsunterricht ausgestattet. Nach diesem Tag wird es noch eine Nachbearbeitung im Unterricht geben.



So gut ausgestattet wurden die vielen Stände regelrecht belagert und die dort anwesenden Mitarbeiter mit Fragen geradezu überhäuft. So wie Claudia Ahrens als Leiterin eines Seniorenwohnheims, die ruhig alle Fragen beantwortete. Sie findet diese Möglichkeit, ihr Unternehmen zu präsentieren gut, hat aber spontan eine Verbesserung parat. „Es sollte mehr Handwerk da sein und auch die Gastronomie ist unterbesetzt“.

Ebenfalls positiv ist auch Wilfried Noll, Geschäftsführer der Wirtschaftsförderungsgesellschaft des Westerwaldkreises, eingestellt. „Unternehmen müssen nach außen gehen. Da sind solche Möglichkeiten wichtig.“ Auch Wilfried Noll hat für die Zukunft eine Verbesserung parat: Es sollten solche Berufsbörsen gebündelt und konzentriert werden. Es soll aus drei einzelnen Berufsbörsen eine einzelne, große gemacht werden. „Davon hätte jeder, Unternehmer wie auch Schülerinnen und Schüler, etwas“.

Die gesamte Berufsbörse, die über mehrere Stunden ging, wurde einhellig als Erfolg bezeichnet. kdh


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