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Nachricht vom 02.11.2015    

Erstaufnahmeeinrichtung des Landes in Hachenburg?

In den vergangenen Tagen berichtete der WW-Kurier über das Angebot eines privaten Investors, Gebäude der ehemaligen Firma Brigitte in Hachenburg an das Land für die Einrichtung einer Erstaufnahmeeinrichtung zu vermieten. Das Land hat noch nicht entschieden.

Foto: Reinhard Panthel.

Hachenburg. Wie in all solchen Fällen wird durch eine Kommission im Auftrag des Landes die Geeignetheit des Objektes geprüft. Dieser Termin hat zwischenzeitlich stattgefunden. Hierzu waren auch die Vertreter von Verbandsgemeinde und Stadt Hachenburg geladen. Bürgermeister Peter Klöckner, Stadtbürgermeister Karl-Wilhelm Röttig und Ortsvorsteherin Annerose Nink nehmen zu den Vermietungsplänen des Investors - als auch zu einer möglichen Einrichtung in Hachenburg - wie folgt Stellung:

„Das Schicksal der Flüchtlinge betrifft uns außerordentlich. Sollte sich das Land für eine Erstaufnahmeeinrichtung in Hachenburg entscheiden, bieten wir gerne unsere Unterstützung an. Da uns eine gelebte Willkommenskultur besonders am Herzen liegt und wir auch den Menschen in einer Erstaufnahmeeinrichtung gerecht werden wollen, bedarf es einer konkreten Abstimmung über die Zahl der aufzunehmenden Menschen, auch wenn diese nur für einige Wochen vor Ort verbleiben. Dabei sind auch die hierfür zur Verfügung stehenden Helferinnen und Helfer und die Einbeziehung der Bürgerinnen und Bürger von besonderer Bedeutung. Ebenso müssen die oder das Gebäude für eine menschenwürdige Unterkunft geeignet sein.



Hierzu haben wir klare Vorstellungen. Aus Sicht von Verbandsgemeinde und Stadt kommt nur das ehemalige Bürogebäude des Unternehmens in Betracht.
Ob es zu einer solchen Einrichtung kommen wird, hängt insbesondere davon ab, ob der Investor bereit ist, die notwendigen Brandschutz- und Sanitärmaßnahmen umzusetzen. Darüber hinaus muss das Angebot des Privatinvestors für das Land finanziell akzeptabel sein.

Sobald in der Sache eine Entscheidung getroffen wird, wird die Bürgerschaft zeitnah über die nächsten Schritte informiert. Dies kann jedoch nach übereinstimmender Meinung erst in den nächsten Wochen und Monaten der Fall sein.“


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