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Nachricht vom 27.10.2015    

Eröffnung von zwei weiteren Fly and Help Schulen

Lesen, Rechnen und Schreiben lernen ist für viele Kinder dieser Welt nicht möglich. Die ärmsten Länder der Erde können ihrer Jugend keine Bildung und Zukunft bieten. Mit ein Grund für viele Fluchtursachen. Die Stiftung "Fly and Help" von Reiner Meutsch setzt mit dem Bau von Schulen ein wichtiges Zeichen. Jetzt konnten zwei weitere Schulen eingeweiht werden.

Eröffnung der Schule in Nyambiti. Fotos: Priska Kuntz-Belleville

Kroppach. Reiner Meutsch, Gründer der Stiftung Fly and Help, eröffnete die inzwischen neunte Schule in Kenia und die zweite Schule in Tansania. Gerade in den ländlichen, völlig abgelegenen Gebieten herrscht der größte Bedarf an Schulen, um den Schulweg der Kinder zu verkürzen und die Lernbedingungen zu optimieren.

Meutsch und eine Delegation besuchte die fertiggestellten Schulen. Die Route führte zunächst von Nairobi entlang des Lake Naivasha zum Maasai Mara National Park über die Grenze nach Tansania. Hoch oben inmitten der freien Wildnis besuchen 1.450 Kinder die Nyambiti Primary School in der Nähe des Victoria-Sees. Selbst für tansanische Verhältnisse war die Ausstattung der Schule zuletzt äußerst schlecht. Es gab lediglich acht Klassenräume, die zum größten Teil in einem sehr baufälligen Zustand waren. Pro Klasse wurden bis zu 200 Kinder unterrichtet, die auf dem Boden sitzen mussten, da keine Schulmöbel existierten. Es gab nur wenige Schultoiletten, die in einem desolaten Zustand waren. Auch die Wasser- und Stromversorgung war nicht sichergestellt und die Kinder mussten daher über weite Strecken Kanister Wasser von Zuhause zur Schule tragen.

Dank Fly and Help sind vier neue Klassenräume entstanden, so dass die Kinder heute mit
45 Klassenkameraden pro Klasse an geordneten Tischen und Bänken lernen dürfen. In einer feierlichen Eröffnungszeremonie führten die Kinder Reiner Meutsch und seinen Begleitern voller Dankbarkeit einstudierte Tänze vor und berührten die Gäste mit ihren sehr bewegenden Gesangseinlagen.

Die Route führte anschließend weiter durch den Serengeti National Park zum Ngorongoro, einem Einbruchkrater am Rande der Serengeti. Zurück Richtung kenianischer Grenze reiste die Delegation am Fuße des Kilimandscharo weiter zum Amboseli Nationalpark und anschließend zur zweiten Schuleröffnungsfeier in Yiuma Mavui. Auch der Empfang hier war geprägt durch große Herzlichkeit und Freude. Eine völlig marode, extrem kleine Holzhütte wurde durch einen Schulkomplex mit vier zusätzlichen Klassenräumen, Latrinen und einer Zisterne ersetzt. Durch das Engagement der Stiftung können nun mehr Schüler unterrichtet werden und es entfällt für sie der bisherige, gefährliche Schulweg – auch bei Dunkelheit – von 16 Kilometern bis zur nächsten Schule.




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Insgesamt legte die Delegation circa 2.400 Kilometer über unwegsames Gelände fernab
jeglicher Zivilisation zurück, um an den Eröffnungsfeierlichkeiten der Schulen
teilzunehmen. Reiner Meutsch freut sich über jede Spende und verspricht: „Alle Spendengelder fließen 1:1 in die Bildungsprojekte, da ich alle Kosten der Stiftung privat übernehme bzw. diese durch Sponsoren abgedeckt werden. Auch die Reisekosten zahlt natürlich jeder Reiseteilnehmer selbst.

"Ich würde mich freuen, wenn Sie den Kindern in Entwicklungsländern mit Ihrer Spende Bildung ermöglichen!" Spendenkonto: Westerwald-Bank, IBAN: DE94 5739 1800 0000 0055 50, BIC: GENODE51WW1

Hauptziel der 2009 gegründeten Reiner Meutsch Stiftung Fly and Help ist die Förderung von Schulbildung. Mit Hilfe der Spenden errichtet die Stiftung neue Schulen in Entwicklungsländern. Bis Ende 2015 wird die Stiftung schon über 90 Schulbauprojekte
umgesetzt haben. Weitere Informationen unter www.fly-and-help.de


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