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Nachricht vom 25.10.2015    

Freunde pflegen das Miteinander

Es gehört schon zur Tradition, dass sich ein paar Freunde zur alljährlichen Apfelernte treffen und gemeinsam gesunden Apfelsaft für den Hausgebrauch pressen. „Es ist harte Arbeit, aber der Spaß überwiegt“, heißt die Devise. In diesem Jahr kam der Familienbetrieb in Nisterau erneut zum Einsatz.

Start in die Saftproduktion. Fotos: Reinhard Panthel

Nisterau. Leckerer frisch gepresster Apfelsaft war das Ergebnis eines Einsatzes, am dem sich ein paar befreundete Familien auch in diesem Jahr mächtig ins Zeug legten. Die Ausbeute von etwa 1000 Liter Apfelsaft wurde redlich geteilt und man war sich einig: 2016 wird wieder Apfelsaft gepresst.

Im Laufe der Jahre haben sich die Apfelfans ein ideales Equipment angeschafft. Elektrische Schreddermaschine, eine große Spindelpresse mit passenden Rahmen und notwendigen Tüchern, Vor- und Aufheizgeräte und eine Vielzahl von Lagerboxen und das nötige Zubehör. Man merkte dem Team an, dass es mit der Fertigung von „hausgemachtem Apfelsaft“ schon ausreichende Erfahrung hatte.

In dem Holz-Schuppen hinter dem Wohnhaus in Nisterau herrschte reges Treiben, als die vorbeieilenden Anwohner den Arbeitseinsatz bewunderten. Zuerst war in den Hausgärten die Apfelernte angesagt. Die verschiedensten Apfelsorten wurden gepflückt oder vom Baum geschüttelt. Renette, Cox Orange, Jonagold um nur einige zu nennen.



Die bunte Mischung der eigenen Äpfel sorgte für ein tolles Aroma, wobei die natürliche Süße überraschte. Pro Familie kamen dann nach ein paar Stunden Arbeit etwa 250 bis 300 Liter Saft zusammen. Für die Haltbarkeit erhitzt und in kleineren oder größeren Kanistern abgefüllt. Natürlich haben einige der Familien inzwischen auch eigene Edelstahltanks, die im Keller kühl gelagert und im Bedarfsfall abgezapft werden. (repa)


Lokales: Bad Marienberg & Umgebung
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