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Nachricht vom 21.10.2015    

Demo-Weg und Kundgebungen sind verlegt worden

Die beiden angekündigten Demonstrationen in Bad Marienberg werden viele Menschen in den kleinen Luftkurort bringen. Mit ein Grund, dass die Ordnungsbehörden die Veranstaltungsorte neu eingeteilt haben. Das Bündnis für Menschlichkeit und Toleranz wird die Kundgebung auf dem Marktplatz durchführen.

Symbolfoto: Die Kuriere

Bad Marienberg. Der Aufruf des neuen Bündnisses für Menschlichkeit und Toleranz am Donnerstag, 22. Oktober, 18 Uhr bleibt bestehen nur der Austragungsort hat sich geändert. Aufgrund der zu erwartenden hohen Teilnehmerzahlen hat die Ordnungsbehörde reagiert und für die Kundgebung den Marktplatz in Bad Marienberg zur Verfügung gestellt.

Die Veranstalter freuen sich auf die vielen hundert Wäller, die Gesicht zeigen werden. Die IG Metall Betzdorf, für die Betriebe der Region in zwei Landkreisen zuständig, hat in ihren Mitgliedsbetrieben am Mittwoch, 21. Oktober zur Teilnahme aufgerufen. "Menschenverachtendes und extremistisches Gedankengut dürfen in unserer Heimat keinen Fuß fassen", sagt Uwe Wallbrecher, 1. Bevöllmächtigter der IG Metall Betzdorf.



Auch die Partei "Die Linke" im Kreis Altenkirchen wirbt für eine Teilnahme. Die Landesgeschäftsstelle von Bündnis 90/Die Grünen verurteilt den Aufruf "Nein zum Stegskopf" und ruft zur Gegendemo auf. Es haben sich viele Organisationen, Parteien, die Kirchen, Verbände und Institutionen aber auch Privatpersonen zum Bündnis bekannt.

Nach den eigenen Angaben der Organisatoren der Demo "Nein zum Stegskopf" erwartet man 800 Personen, das ist aber nur den Hetzseiten im Netz zu entnehmen. Diese ebenfalls genehmigte Kundgebung wird nun in den Bereich der Bismarckstraße gelegt. Pressemitteilungen und Hintergrundinformationen von Seiten der Organisatoren gibt es nicht, jedenfalls nicht offiziell. (hws)


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Kommentare zu: Demo-Weg und Kundgebungen sind verlegt worden

3 Kommentare

Dem Kommentar von Herrn Lakotta ist eigentlich nichts hinzuzufügen. Man hat langsam den Eindruck, dass unsre Politik sich kaum noch um das Wohlergehen des eigenen Volkes kümmert. Seien sie nun rot, schwarz gelb. Grün lasse ich hier mal aussen vor, da denen das sowieso egal ist, bzw. von denen gar nicht gewollt ist, wenn man so diverse Aussagen von Grünen-Politikern nachliest (Özdemir, Trittin, Roth).
Es gibt sicherlich genug Bürger mir gesundem Menschenverstand und Realitätssinn, von vielen Mitgliedern der politischen Kaste mal abgesehen. Nur wird man da ja ruck-zuck in die braune Ecke geschoben.
#3 von Reinhold Schmidt, am 22.10.2015 um 12:30 Uhr
Die Pegida-Leute stehen eindeutig zu weit rechts, die Willkommenskulturverfechter sind realitätsfern. Warum ist es nicht möglich, dass die Politik ganz sachlich auf die Ängste und Sorgen der Bürger eingeht? Warum wird ignoriert, dass Deutschland keine unbegrenzte Aufnahmekapazität hat? Gibt es eigentlich noch Leute die mit gesundem Menschenverstand in der Mitte stehen und die Realität beim Namen nennen? Was beide Extreme von Pegida und Gutmensch angeht, beides ist Kindergartenkram und fernab jeder Lösung von Problemen.
#2 von Reinhold Lakotta, am 22.10.2015 um 08:01 Uhr
Deutschland hat 2009 auch die UN-Behindertenrechtskonvention( UN-BRK) ratifiziert
Darum:
Bei Flüchtlingen die Menschen mit Behinderungen nicht vergessen!
https://www.bizeps.or.at/news.php?nr=15968
#1 von Manfred Wolter, am 21.10.2015 um 18:05 Uhr

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