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Nachricht vom 12.10.2015    

CDU verleiht Adenauer-Plakette an Joachim Hörster

Die CDU Westerwald hat den langjährigen CDU-Bundestagsabgeordneten Joachim Hörster bei einer Feierstunde in Westerburg für seine Verdienste um die Westerwälder Heimat mit der Konrad-Adenauer-Plakette ausgezeichnet. Kanzleramtsminister Peter Altmaier MdB machte es sichtlich Spaß Hörster in einer humorigen und kurzweiligen Rede für seine vielfältigen Verdienste für die Westerwälder Heimat und das Engagement auf der Bundesebene zu würdigen.

Verliehung der Adenauer-Plakette. Fotos: CDU.

Montabaur. CDU-Kreisvorsitzender Andreas Nick MdB konnte neben den heimischen Landtagsabgeordneten Ralf Seekatz und Gabi Wieland in der mit über 300 Gästen gut gefüllten Stadthalle viele Weggefährten von Joachim Hörster begrüßen: Heinz Schwarz, Theo Zwanziger, Gerhard Krempel, Johannes Gerster, Dr. Peter Jakoby, Ulrich Schmalz und Erwin Rüddel MdB. Auch zahlreiche Vertreter des öffentlichen Lebens und der Wirtschaft dokumentierten mit ihrer Anwesenheit die Verbundenheit zu Joachim Hörster, darunter die IHK-Vizepräsidentin Susanne Szczesny-Oßing, Sparkassenchef Dr. Andreas Reingen sowie THW-Ortschef Thorsten Kraft.

MdB Andreas Nick machte nochmals die Verdienste, die zur Auszeichnung von Joachim Hörster mit der Konrad-Adenauer-Plakette führten deutlich: „Du hast deine politische Arbeit stets als Dienst verstanden, als Dienst an den Menschen und unserer Heimat, als Dienst vor allem an der Sache und für unser Land. Mit Nüchternheit und Zähigkeit, mit Grundsatztreue und Verlässlichkeit, mit Augenmaß und manchmal auch dem nötigen Stück Westerwälder Bauernschläue bist du deinen Weg gegangen. Dabei bist du den Menschen deiner Heimat immer eng verbunden geblieben und hast nie vergessen, wo du herkommst. Joachim Hörster hat sich um unsere Westerwälder Heimat und um unser Land bleibende Verdienste erworben. Persönlich füge ich noch an: Jeder Nachfolger könnte froh sein, einen Vorgänger wie Joachim Hörster zu haben.“

In einer immer wieder durch Beifall unterbrochenen Rede verband Kanzleramtsminister Peter Altmaier die Würdigung seines langjährigen Weggefährten mit den aktuellen politischen Themen: „Du Joachim hast dafür gesorgt, dass der „Laden“ in Berlin lief und dass wir unser Land voran bringen. Du warst Garant für zuverlässige und solide Arbeit.“

Zu seinem neuen Aufgabenbereich in der Flüchtlingsproblematik merkte Altmaier an: „Wir wollen Missbrauch des Asylrechts verhindern und den Menschen helfen, die alles verloren haben. Wir haben als Christen eine Aufgabe, eine Verpflichtung, dass wir denen helfen, die ihre Heimat verlassen und unter schweren Bedingungen fliehen mussten. Wir packen das.“

In seinen Dankesworten ging Joachim Hörster auch auf die politischen Leitlinien von Konrad Adenauer ein. Mit der Westintegration, der Freundschaft zu Frankreich und der Einführung der Sozialen Marktwirtschaft habe Adenauer wesentliche Grundlagen für Frieden, Freiheit und Wohlstand in Europa gelegt. Adenauer habe den Menschen etwas zugetraut. Diese Grundsätze gelte es auch heute noch zu beherzigen.

Landrat Achim Schwickert gratulierte Joachim Hörster zu der hohen Auszeichnung. Der von Hörster verfolgte Ansatz: „An die Kleinen denken, deren Vertrauen nicht aufs Spiel setzen“ sei ein kluger Rat und helfe auch ihm in der Alltagsarbeit. Die CDU-Landesvorsitzende Julia Klöckner MdL gratulierte Joachim Hörster per Videobotschaft.

Die Veranstaltung schloss mit dem vom Musikverein Bellingen intonierten Westerwald-Lied und der Nationalhymne „Dem Lied der Deutschen“. In lockerer Runde konnten anschließend Erinnerungen ausgetauscht und politische Themen diskutiert werden.

Im Vorfeld der Veranstaltung in Westerburg hatte eine Delegation der Westerwälder Christdemokraten gemeinsam mit Peter Altmaier und Joachim Hörster der Adenauer-Gedenkstätte auf der Nistermühle in Hachenburg einen Besuch abgestattet. Dort hat die CDU Westerwald auf dem Anwesen der Familie Victor in Erinnerung an Konrad Adenauer und dessen Unterschlupf vor dem Naziregime im September 1944 einen Gedenkstein errichtet. Der von Steingestalter Rainer Schlemper entworfene und gefertigte Gedenkstein ist Vorlage für die aus Ton hergestellte Adenauer-Plakette.


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