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Nachricht vom 26.09.2015    

Mehrsprachigkeit eröffnet Chancen

Bildungsministerium und Volkshochschulen unterstützen dabei, diese Chancen zu ergreifen. Feierliche Übergabe von „telc-Türkisch Zertifikaten“ an der Kreisvolkshochschule Westerwald e.V. an 45 Schülerinnen und Schüler.

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Westerwaldkreis. Schülerinnen und Schüler, die Türkisch als Herkunftssprache sprechen und ihre Sprachkenntnisse im Rahmen des Projektes „Stipendien für Schüler/innen zum Erwerb von telc-Zertifikaten Türkisch“ unter Beweis gestellt haben, bekamen am Freitag, 25. September ihre Zertifikate von Hans Beckmann, Staatssekretär im Ministerium für Bildung, Wissenschaft, Weiterbildung und Kultur, dem Vorsitzenden des rheinland-pfälzischen Volkshochschulverbandes, Landtagspräsident Joachim Mertes, sowie vom Landrat des Westerwaldkreises Achim Schwickert überreicht. Die Schülerinnen und Schüler hatten sich hierfür zuvor in sechs vhs-Vorbereitungskursen an fünf Standorten der Kreisvolkshochschule Westerwald e.V. qualifiziert.

„Es ist erklärtes Ziel der Landesregierung, die Sprachfertigkeiten von Kindern und Jugendlichen mit nichtdeutscher Herkunftssprache umfassend zu fördern. Neben der intensiven Förderung in der Unterrichtssprache Deutsch ist uns die Förderung der Herkunftssprache von Schülerinnen und Schülern mit Migrationshintergrund ein wichtiges Anliegen und ein Bestandteil des Maßnahmenplans zur Sprachförderung“, sagte Bildungsstaatssekretär Beckmann und betonte: „Kinder und Jugendli-che aus Familien mit Migrationshintergrund, die häufig beide Sprachen – Herkunftssprache und Deutsch – beherrschen, verfügen über ein sprachliches Potenzial, das ihnen in einer globalisierten Welt viele Chancen bietet. Mit der Möglichkeit, zusätzlich zum schulischen Herkunftssprachenunterricht die telc-Sprachprüfung abzulegen, können die Jugendlichen diese besonderen Kompetenzen perfektionieren und als Beleg ein international anerkanntes Zertifikat erwerben, das ihnen nach der Schule Türen öffnen kann.“ Das Bildungsministerium unterstützt die Kursteilnehmerinnen und -teilnehmer mit Stipendien, sodass die Kurse für sie kostenfrei sind.

Die Zertifizierung der Herkunftssprachenkenntnisse wird durch eine Kooperationsvereinbarung zwischen dem Ministerium für Bildung, Wissenschaft, Weiterbildung und Kultur und dem Verband der Volkshochschulen von Rheinland-Pfalz e.V. ermöglicht. Die Kooperationsvereinbarung hat zum Ziel, die Mehrsprachigkeit von Kindern und Jugendlichen in Rheinland-Pfalz, zu fördern. Für den Vorsitzenden des vhs-Verbandes Joachim Mertes ist dies ein Beispiel für die gelungene Zusammenarbeit von Schulen und Volkshochschulen in Rheinland-Pfalz – und damit für die gute Vernetzung von rheinland-pfälzischen Bildungseinrichtungen zur Verwirklichung des lebenslangen Lernens in der Bevölkerung. „Schulen und Volkshochschulen sind natürliche Partner in der Kette des lebenslangen Lernens – das wird hier eindrucksvoll demonstriert. Solche Bildungspartnerschaften sind enorm wichtig und fester Bestandteil in der Programmarbeit unserer 70 Volkshochschulen.“ Der Landrat des Westerwaldkreises Achim Schwickert hebt hervor, dass die Volkshochschule im gesamten Westerwaldkreis präsent ist: „Wir konnten diese Kurse an fünf Standorten im Kreis durchführen. Für die Kreisvolkshochschule ist es nicht nur wichtig, Angebote für Erwachsene zu machen, sondern auch eine Anlaufstelle für Kinder und Jugendliche zu sein.“



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