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Nachricht vom 14.09.2015    

Infofahrt zu den Windrädern bei Höchstenbach

Die Bürger-Initiative Wildenburger Land hatte alle interessierten Bürger am Sonntag, den 6. September zur Exkursion per Bus zum Windpark bei Höchstenbach/Hachenburg eingeladen. Die 60 Teilnehmer konnten sich vor Ort ein eigenes Bild der bis zu 200 Meter hohen Großwindanlagen jenes Types machen, wie sie auch von der Firma Altus im Hatzfeldt'schen Wald bei Steeg und an den Gemeindegrenzen zu Reichshof und Morsbach geplant sind.

BI Wildenburger Land an Windrädern bei Höchstenbach. Fotos: privat.

Höchstenbach. Vor Ort wurden die Teilnehmer von Frau Dr. Julia und Olaf Uwira (Regionalgruppe Nördlicher Westerwald) empfangen und unter dem Rauschen und Dröhnen der Rotoren über die wesentlichen Aspekte und Auswirkungen dieser Anlagen aufgeklärt. Sachlich und kompetent legten Sie dar, was Bau und Betrieb solcher Windindustrieanlagen unter anderem für den Wald, den Vogelzug, an sonstiger Naturbeeinträchtigung, an Infraschallbelastungen und Werteinbußen für die umliegenden Häuser und Anwesen mit sich bringen.

Auf der Rückfahrt wurde noch ein Halt in der Ortsgemeinde Friesenhagen nahe Wöllenbach eingelegt, wo Horst Braun (Steeg) beim Blick über die weite und noch freie Landschaft den Teilnehmern die geplanten Standorte der Windkraftanlagen mit den damit einhergehenden Veränderungen anschaulich zu machen versuchte. Dieser Vorher-Nachher Effekt - beziehungsweise in diesem Falle: Nachher-Vorher-Effekt- hinterließ bei allen einen nachhaltigen Eindruck, welche gravierenden Veränderungen es für Heimat, Landschaft und ihre Bewohner bedeuten würde, wenn die Investoren ihre Pläne durchsetzen könnten. Ein ausgewiesenes Landschaftsschutzgebiet - so war von allen Mitfahrern zu vernehmen- hatte man sich jedenfalls anders vorgestellt.

Zum Abschluss der Informationsfahrt wurde im Bürgerhaus Steeg bei Kaffee und Imbiss noch rege über das Gehörte und Gesehene diskutiert. Im Namen der Bürgerinitiative bedankten sich Udo Otterbach und Christoph Gehrke herzlich bei allen Helfern und Teilnehmern. Die nächste der regelmäßigen BI - Veranstaltungen ist zum Thema "Gesundheitliche Aspekte der Windkraft" für den November geplant. Für aktuelle Informationen sei im Übrigen auf die eigene Website: www.bi-wildenburgerland.de verwiesen.


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Kommentare zu: Infofahrt zu den Windrädern bei Höchstenbach

1 Kommentar

Einige sachliche belegte Daten:

Externe Effekte verursachen bei der Stromerzeugung sogenannte externe Kosten. Diese sind allerdings nicht im Strompreis enthalten und so auf den ersten Blick für den Verbraucher nicht ersichtlich (im Gegensatz zur EEG-Umlage, die transparent ist). Die Folge: Bei konventionellen Energien bezahlt man den Strom zweimal - einmal über die Stromrechnung und ein anderes Mal über tatsächlich abfließende Subventionen aus Steuermitteln. Eigentlich müssten diese Kosten zusätzlich über den Strompreis erbracht werden, um eine Wettbewerbsverzerrung zwischen konventionellen und Alternativen Energieträgern zu vermindern ("Verursacherprinzip"). Solche externen Kosten können jedoch nicht monetär bewertet werden, sondern nur durch Schätzungen ermittelt werden. Einen Ansatz für die externen Kosten der Umweltbelastung der Stromerzeugung ist die Methodenkonvention des Umweltbundesamtes. Danach betragen die externen Kosten der Stromproduktion aus Braunkohle 10,75 ct/kWh, aus Steinkohle 8,94 ct/kWh, aus Erdgas 4,91 ct/kWh, aus Photovoltaik 1,18 ct/kWh, aus Wind 0,26 ct/kWh und aus Wasser 0,18 ct/kWh. Hinzu kommen Subventionen, die aus Steuermitteln erbracht werden.

Die vermeintlichen Gesundheitsschäden durch diese Art der Energieerzeugung sind nicht derart negativ, wie oftmals in den Medien oder von BIs dargestellt (Quelle: Schreiben der danish energy agency an des Landesamt für Umwelt BW, Faktenpapier Infraschall Hessisches Ministerium für Klima und Energie,...)
#1 von Marvin Schnell, am 22.09.2015 um 14:43 Uhr

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