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Nachricht vom 08.09.2015    

Neue Vorstände der Evangelischen Kirchengemeinden

Für die 351 gewählten Kirchenvorsteherinnen und Kirchenvorsteher der evangelischen Dekanate Selters und Bad Marienberg beginnen nun spannende sechs Jahre. Bis zum kommenden Wochenende werden sie in ihren jeweiligen Gemeinden ins Amt eingeführt – wie hier in Wahlrod, wo Dekan Wolfgang Weik den neu zusammengesetzten Gremium Gottes Segen mit auf den Weg gab.

Der neue Kirchenvorstand der Evangelischen Kirchengemeinde Wahlrod. Fotos: privat.

Westerwaldkreis. „Es ist schön, dass Sie bereit sind, die Gemeinde zu leiten“, sagte Weik und spricht damit nicht nur zu den Wahlrodern, sondern zu allen neu gewählten Kirchenvorständen. „Damit werden Sie nicht der Kopf des Leibes Christi. Denn das Haupt der Gemeinde ist Christus selbst. Aber vielleicht werden einzelne von Ihnen zu Augen, um die Gaben in der Gemeinde zu entdecken. Oder zu Ohren, um die Nöte der ehrenamtlich Mitarbeitenden zu hören. Vielleicht werden Sie zu Händen, die sorgfältig mit dem Geld der Gemeinde umgehen, oder zu Füßen, die den Weg zu den Kranken finden. Vielleicht werden Sie zum Mund, der für Gerechtigkeit und Frieden spricht“, sagt der Dekan und ermutigt die Kirchenvorsteherinnen und –vorsteher, ihre Begabungen einzubringen und sich von Gottes Liebe leiten zu lassen.

In den kommenden sechs Jahren legen die neuen Kirchenvorstände fest, in welche Richtung sich die Gemeinden entwickeln und treffen wichtige Entscheidungen zu Finanzen, Gebäuden, Mitarbeitenden und Veranstaltungen. Aufgaben, die auch die nun scheidenden Kirchenvorsteher treu übernommen haben und in den Gottesdiensten aus ihrem Dienst entpflichtet werden.



Insgesamt haben sich – gemäß dem Durchschnitt der Landeskirche, der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) – die Vorstände leicht verjüngt, und es wurden mehr Frauen als bei der letzten Wahl aufgestellt und gewählt. Außerdem machten acht Kirchengemeinden des Westerwalds von der neuen Möglichkeit Gebrauch, Jugenddelegierte in die Vorstände zu berufen. In Dreifelden-Steinen, Roßbach, Wahlrod, Altstadt, Emmerichenhain, Hachenburg, Rabenscheid und Rennerod arbeiten künftig insgesamt 13 Jugendliche in der Leitung der Kirchengemeinden mit. EKHN-weit gibt es 110 Jugenddelegierte. Insgesamt waren 1,47 Millionen Protestanten ab 14 Jahren aufgerufen worden zu wählen, 300.000 davon in Rheinland-Pfalz. (bon)


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