Werbung

Region | - keine Angabe -


Nachricht vom 04.09.2015    

Wirtschaft und Landwirtschaft besucht

Auf Sommertour im Westerwald war der Fraktionssprecher von Bündnis 90/Die Grünen im rheinlandpfälzischen Landtag, Daniel Köbler. Begleitet wurde er von der Landtagsabgeordneten Anna Neuhof und Mitgliedern der Partei. Bad Marienberg und Wissen waren das Ziel.

Daniel Köbler und Anna Neuhof besuchten das Hofgut Hagdorn bei Wissen. Foto: pr

Bad Marienberg/Wissen. Der Fraktionssprecher der Grünen Landtagsfraktion, Daniel Köbler hat zusammen mit MdL Anna Neuhof und den Kreisgrünen die Firma Vecoplan in Bad Marienberg besucht. „Wir haben uns für einen Besuch bei Vecoplan entschieden, weil diese Firma Gründungsmitglied der Initiative Ecoliance Rheinland-Pfalz ist“, erklärten Anna Neuhof und Daniel Köbler. „Ecoliance ist ein Zusammenschluss der rheinland-pfälzischen Wirtschaft und wird durch das Wirtschaftsministerium gefördert. Wasser/Abwasser, Dezentrale Energiesysteme, Kreislaufwirtschaft/Recycling und Gebäudetechnik/Gebäude-Energieeffizienz sind aussichtsreiche Zukunftsbranchen im Bereich der Umwelttechnologie,“ so die Abgeordneten. Ein Vecoplan-Mitarbeiter leitet als Vorstandsmitglied den Fachbereich Kreislaufwirtschaft/Recycling.

Vecoplan ist in den Bereichen der Wertstoffaufbereitung und der Optimierung tätig. Das Leistungsspektrum der Firma in diesem Bereich ist einzigartig und umfasst hochwertige Technologie- und Servicelösungen zur Zerkleinerung, Förderung und Aufbereitung von Holz und Reststoffen. Ihre Maschinen und Anlagen unterliegen ständiger Innovationen, alles aus einer Hand und individuell auf die Kundenanforderungen abgestimmt.

MdL Anna Neuhof: „In Rheinland-Pfalz, auch hier bei uns im nördlichen Teil, gibt es heute schon eine große Zahl innovativer Unternehmen. Durch den Zusammenschluss in dem Ecoliance-Netzwerk werden neue Technologien besonders gefördert“. Fraktionssprecher Köbler dazu: „Nachhaltige Innovationen ebnen den Weg für eine zukunftssichere Wirtschaft in Rheinland-Pfalz auch mit Blick auf die Entwicklung von Exporten.“

Das Netzwerkvorhaben Ecoliance werde auch mit europäischen Mitteln gefördert und bietet große Chancen für die regionale Entwicklung, so abschließend die Besucherinnen und Besucher der Firma, gerade in unserer ländlichen Region Westerwald-Sieg seien moderne Entwicklungen äußerst wichtig.

Zudem besuchte die Delegation der Landtagsfraktion den Biobauernhof Hagdorn in Wissen. Die Landwirtschaft stellt eine tragende Säule der Entwicklung und des Erhalts der ländlichen Räume dar. Deshalb folgte der Besuch des Hofguts Hagdorn in Wissen: Bio-Bauer, Partnerbetrieb Naturschutz und Lernort Bauernhof.

„Für uns ist ökologischer Landbau und Tierschutz ein wichtiges Thema. Wir können uns bewusst für regionale und auch biologisch erzeugte Produkte entscheiden. Die bäuerliche Landwirtschaft verdient unseren Respekt und unsere Wertschätzung, sie ist eine wichtige Grundlage für ein umweltbewusstes und nachhaltig orientiertes Leben“, so die Grünen Landtagsabgeordnete Anna Neuhof. „Es gibt in unserer Region viele regionale Produzenten, auch von Bioprodukten. Auf dieser nachhaltigen Basis können dauerhaft regionale Kreisläufe und Wertschöpfungsketten aufgebaut werden,“ führte sie aus.

Nachhaltig erzeugte Produkte bedeuten für die Bauern einen erhöhten Aufwand, erhöhte Kosten und zum Beispiel in der Tiermast auch längere Mastzeiten bis zur Schlachtung. „Für diese Produkte einen fairen Preis zu zahlen, so Daniel Köbler, „gibt den Bauern eine verlässliche Wirtschaftsgrundlage, sichert eine gesunde Ernährung und stärkt den regionalen Standort“.
Die Topografie und die Bodenbeschaffenheit bei uns stellen hohe Anforderungen an unsere Bäuerinnen und Bauern. Die Artenvielfalt in unserer Region wird auch durch die oft extensive Nutzung durch die Landwirtschaft gesichert. „Landwirtschaft, Erhalt der biologischen Vielfalt, der Schutz von Böden und Gewässern geht gut zusammen, das unterstützen wir ausdrücklich“, meint Köbler.

„Die von der EU eingeforderte neue Düngeverordnung für Deutschland ist für die Regionen mit Massentierhaltung ein sinnvolles Instrument. Für unsere Region bedeutet es aber eine erhebliche Beeinträchtigung der bäuerlichen Landwirtschaft, die diesen Anforderungen nicht nachkommen kann und auch nicht muss, weil vorwiegend flächenangepasste Mengen von Gülle und Festmist anfallen. Wir unterstützen daher die Änderungsanträge des rheinland-pfälzischen Landwirtschaftsministeriums für angepasste Lösungen“, sagt Neuhof. Und Köbler: „Die daraus entstehenden Wettbewerbsnachteile wollen wir für unsere Landwirtschaft nicht.“



Kommentare zu: Wirtschaft und Landwirtschaft besucht

Es sind leider keine Kommentare vorhanden

Anmeldung zum WW-Kurier Newsletter


Mit unserem kostenlosen Newsletter erhalten Sie täglich einen Überblick über die aktuellen Nachrichten aus dem Westerwaldkreis.

Beliebte Artikel beim WW-Kurier


Westerwaldkreis: Seit Samstag 12 neue Coronafälle

Am 11. August gibt es 435 bestätigte Fälle im Westerwaldkreis, davon sind inzwischen 368 wieder genesen. 153 Westerwälder befinden sich in angeordneter Quarantäne. Damit gibt es seit Samstag 12 neue Fälle.


Wirtschaft, Artikel vom 11.08.2020

Ausbildung in der Westerwald-Brauerei begonnen

Ausbildung in der Westerwald-Brauerei begonnen

Das Traditionsunternehmen setzt auf modernste Kommunikationstechnik, Digitalisierung, viel Eigenverantwortung und persönliche Betreuung. Zum Ausbildungsstart im August verstärken nun drei weitere junge Menschen das Azubi-Team der Westerwald-Brauerei.


NI fordert: Flächennutzungsplan Heiligenroth aufheben!

„Der geplante Autohof Heiligenroth wird nicht gebaut. Dies ist nach über sieben Jahren ein großer Erfolg des Umweltverbandes Naturschutzinitiative e.V. (NI) für unsere Landschaften, Wälder, Wildtiere, Lebensräume und die Menschen, denen nun ein wichtiger Erholungsraum erhalten bleibt. Den Anwohnern bleibt nun weiterer Lärm, Gestank und Dreck erspart und der Wald bleibt als wichtiges Biotop erhalten“, erklärte Harry Neumann, Landesvorsitzender der Naturschutzinitiative e.V. (NI).


Die Kurfürsten in ihren Kutschen kannten keine Kreisel

Dieser Knotenpunkt in der Stadt hat sich schon oft gewandelt: Einst stand im Kreuzungsbereich Fürstenweg / Freiherr-vom-Stein-Straße / Albertstraße / Elgendorfer Straße eine Brücke aus Bruchstein; sie wurde in den 70er Jahren durch eine Unterführung ersetzt. Jetzt gibt es hier wieder eine Großbaustelle: Damit der Verkehr fließen kann, wird ein Kreisel gebaut. Zudem muss an die Sicherheit der Fußgänger und Radfahrer gedacht werden. Eine solche Welt hätten sich die Kurfürsten von einst nie träumen lassen, als sie in Kutschen auf diesen Wegen nach Montabaur fuhren.


Region, Artikel vom 11.08.2020

Standortschießanlage Seck saniert

Standortschießanlage Seck saniert

Der Betrieb der Standortschießanlage Westerburg/Seck ist nach einer Grundsanierung nun wirtschaftlicher und noch sicherer. Statt wie bisher in eine meterdicke Sandschicht, schießt die Bundeswehr jetzt in 50 Zentimeter Polyurethan-Granulat in den Geschossfangkammern. Das Kunststoff-Granulat soll etwa dreimal so vielen Schüssen standhalten und ist deutlich weniger wartungsintensiv als Sand.




Aktuelle Artikel aus der Region


FCK-Fanclub spendet über die Jahre mehr als 10.000 Euro

Dernbach. An der letzte Runde des Tippspiels haben rund 500 Mitspielerinnen und Mitspieler aus „nah und fern“ teilgenommen. ...

Westerwaldkreis: Seit Samstag 12 neue Coronafälle

Montabaur. Die Kreisverwaltung Montabaur gibt aktuell folgende Zahlen bekannt:
Getestete Personen gesamt 7.157
Positiv ...

Standortschießanlage Seck saniert

Westerburg/Seck. Rund 1,5 Millionen Euro investierte der Bund in die Sanierung der drei Schießstände, an denen mit Handfeuerwaffen ...

Hohe Anforderungen an Zuverlässigkeit in der Luftfahrt

Region. Der Kläger begehrt die Feststellung seiner luftverkehrsrechtlichen Zuverlässigkeit, weil er im Frachtbereich eines ...

Das „Spiele-Mobil“ des Jugendzentrums kommt auch in Corona Zeiten

Hachenburg. Einige Ortsgemeinden hat das Team bereits in den letzten Wochen besucht. Auf seinen Besuch freuen dürfen sich ...

Fortbildung für Feuerwehren der VG Wallmerod

Wallmerod. Allein im Juli dieses Jahres wurden die Feuerwehren der VG Wallmerod zu vier Flächenbränden alarmiert. Anfang ...

Weitere Artikel


Radtour von Obererbach nach Istanbul

Obererbach. Der Radfahrer schmiedet schon jetzt Pläne für das Endziel dieser Pilgerreise, Jerusalem, das er in diesem Jahr ...

Perspektiven des ländlichen Raums

Staudt. Kaputte Infrastruktur, mieser Nahverkehr und Schnecken-Internet – diese Zustände halten heute nur noch wenige junge ...

Kendo - neuer Anfängerkurs

Koblenz. Die Kursinhalte umfassen Grundlagen wie Fußarbeit, Körperhaltung, Atemtechnik sowie einfache Grundtechniken. Den ...

Bätzing-Lichtenthäler: Land fördert Krankenhaus auch zukünftig

Selters. Die Ministerin stellte zudem fest: „Die gemeinsamen Anstrengungen des Krankenhausträgers und der Landesregierung ...

Mit Lenni sicher zur Schule

Region. Bald ist es so weit: Ab Montag beginnt für etwa 34.000 Kinder in Rheinland-Pfalz der Start in einen neuen Lebensabschnitt ...

IHK-Appell an die Unternehmen der Region zum Thema Flüchtlinge

Region. Die Diskussion um Flüchtlinge reißt nicht ab, die Industrie- und Handelskammer (IHK) appelliert an die Unternehmer ...

Werbung