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Nachricht vom 24.08.2015    

Festival „Rock im Feld“ Rotenhain

Das Grinsen und die Zufriedenheit waren bei „Rock-im-Feld“-Gründer und Macher Hubertus Limbach an beiden Tagen ins Gesicht geschrieben. Denn die 19. Ausgabe von „Rock im Feld“ wurde zu einem Zuschauermagneten, bei dem sich tausende von Besucher auf dem Gelände vor der großen Showbühne einfanden.

Rock im Feld. Fotos: Klaus-Dieter Häring.

Rotenhain. „Wir haben keine Eintrittskarten mehr und müssen auf Karten vom vergangenen Jahr zurückgreifen“ war am Abend des zweiten Tages vor dem Auftritt der Rammstein-Coverband „Völkerball“ zu erfahren.

Eintrittskarten brauchte man am ersten Tag nicht, denn der Familientag war eintrittsfrei. Dabei war hier schon das Aufgebot an tollen Bands groß und hätte bei normalen Eintrittspreisen so manchen „Groschen“ in die Kasse des Veranstalters gespült. Darauf verzichtet man, denn man wollte mit dieser Maßnahme Eltern ermöglichen, den Nachwuchs an das Rockspektakel heranzuführen. Was toll gelang, denn viele Väter oder Mütter waren vor der Showbühne anzutreffen, die mit ihren Kindern zu den Stücken der vielen Rockbands ab Mittag rockten.

Den Anfang machte die Gruppe „Randale“ gefolgt von „Deckers Road Company“. Am Schluss spielte die Stargruppe für diesen ersten Tag – die „Queen-Kings“. Die Queen-Coverband verstand es mit den größten Hits der Freddy Mercury Band das Feeling der unvergessenen Gruppe rüber zu bringen. Stücke wie „I want it all“, „Another one bites the dust“, „I want to break free“ oder die Hymne „We are the Champinos“ wurde von fast allen textsicher mitgesungen.

War dieser erste Tag schon mit über 1600 Besuchern zur Zufriedenheit von Hubertus Limbach und seinen vielen Mitstreitern verlaufen, setzte der zweite Tag noch eins drauf. Bis Sekunden vor dem Auftritt von „Völkerball“ waren Karten am Eingang für dieses sensationelle Konzert der Rammstein-Coverband gefragt. Und jeder Cent für die Band hat sich gelohnt. Denn die Band um Leadsänger Rene Anlauff versteht es nicht nur mit den Rammstein-Stücken das Publikum zu fesseln. Selbst eingefleischte Rammstein-Fans attestieren der Cover-Band eine authentische Show, die schon bei der Bühne anfängt, weiter geht über die schon „brachial“ zu nennende Musik, die bei vielen Fans eine Gänsehaut hervorrief.



Die mitreißende Bühnenshow, die bestimmt wurde von viel Feuer, Pyrotechnik, Nebel und Rauch, war dazu angetan, die Fans in eine tolle Stimmung zu versetzen. Bei vielen Liedern zeigten sich die Fans ziemlich textsicher und Stücke wie „Feuer frei“, „Du riechst so gut“, „Seemann“, „Mein Teil“ oder „Du Hast“ leiteten dann nach fast zwei Stunden über zu „Pussy“ und „Engel“, die als Zugabe so recht nach dem Herzen der Fans waren.

Das feierfreudige und zahlreiche Publikum erzeugte dann bei den Gruppen Gänsehaut, die als Vorbands zu „Völkerball“ auf die Bühne mussten. „Ich hab meine Nerven kaum im Griff“, war gleich mehrmals im Backstage-Bereich von den Bandmitgliedern von „Siamese Smile“ oder „Fireburst“ zu hören. Diese verstanden aber auch ihre Musik toll rüber zu bringen und das Publikum bis hin zum Show-Höhepunkt so richtig einzuheizen. Krönender Abschluss war das Feuerwerk, das auf den letzten Tag überleitete, an dem wieder die Oellinger-Musikanten einen unterhaltsamen Frühschoppen für die Besucher des Zeltplatzes gestalteten. kdh


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