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Nachricht vom 11.08.2015    

Okanona Kinderhilfe Selters hat Besuch aus Namibia

Bildung und Ausbildung sind der Schlüssel zu einem selbstbestimmten und erfolgreichen Leben. Das gilt weltweit. Die Okanona Kinderhilfe konnte jetzt mit Freude eines ihrer "Patenkinder" aus Namibia begrüßen. Amos Johannes war einst ein Straßenkind in dem Küstenort Swakopmund und schien ohne Chance.

Der Okanona-Vorstand und weitere engagierte Mitglieder luden Amos Johannes schon zu vielen Ausflügen ein. Hier war es ein Rundgang mit Restaurantbesuch in Selters. Foto: Verein

Selters. Wohlerzogen, gebildet, freundlich. Das würden Menschen sagen, die man nach ihrem Eindruck von Amos Johannes fragt. Der junge Mann aus Namibia, 24 Jahre jung, hat diesen guten Eindruck zwei Dingen zu verdanken: seinem eigenen Fleiß und der Unterstützung durch den Westerwälder Verein Okanona.

Okanona heißt Kind in der Landessprache Swahili. Die Okanona Kinderhilfe Deutschland wurde 2001 von Mitarbeiterinnen des Krankenhauses Dierdorf/Selters gegründet, die bei einem ehrenamtlichen Einsatz in Namibia die segensreiche Arbeit der kleinen Organisation „Okanona Child Care Project“ kennengelernt hatten. Ein besseres Leben wollten und wollen die Vereinsmitglieder auch jenen ermöglichen, die zu den ärmsten Einwohnern von Namibia gehören: den Straßenkindern von Swakopmund. Heute werden vornehmlich Kindergärten eingerichtet und Schulen ausgerüstet. In den Anfangsjahren half man vornehmlich mit Patenschaften.



Als eines der ersten Patenkinder wurde vor 15 Jahren Amos unterstützt. Es wurde seine Schuluniform bezahlt, sein Schulgeld, seine Bücher und später auch sein Weg zur Ausbildung als Kfz-Mechatroniker. Nun hat er die Gelegenheit erhalten, bei Volvo in Hannover ein Praktikum zu machen. Auf dem Weg dorthin hat er eine längere Pause im Westerwald eingelegt, um seine ehemaligen Gönner „live“ kennenzulernen.

Die Westerwälder Okanona-Mitglieder wiederum sind hocherfreut, das einstige Slumkind als stattlichen jungen Mann wiederzusehen. Einladungen zum Übernachten, zu Einkaufs- und Sightseeing-Touren durch Vorstandsmitglieder und weitere Mitstreiter des Vereins sind die Folge. Wer also demnächst im Westerwald einem Trupp Einheimischer begegnet, die einen jungen dunkelhäutigen Mann – wohlerzogen, gebildet und freundlich – dabei haben: So kann ein erfolgreiches Hilfsprojekt aussehen.



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