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Nachricht vom 21.07.2015    

Ministerin Ulrike Höfken genoss „Schatten in Designqualität“

Die innovative Holzbaukonstruktion, die seit Beginn dieser Badesaison im Freibad Hundsangen „Schatten in Designqualität“ für das neu gebaute Kinderplanschbecken spendet, wird nicht nur von den Besuchern des Bades sehr gut angenommen. Die sogenannten „SUN-Tripods“ haben auch das Interesse der rheinland-pfälzischen Umweltministerin Ulrike Höfken geweckt. Sie kam nun nach Hundsangen zu einer Stippvisite, um sich ein eigenes Bild zu machen.

Besuch Ministerin Höfken in Hundsangen. Fotos: Klaus Dieter Häring.

Hundsangen. Dabei zeigte sich Ministerin Höfken begeistert vom gestalterischen Konzept, dem Innovationsgehalt und von der handwerklichen Qualität der Holzbaukonstruktion. Sie ging insbesondere auf das Holzbau-Cluster Rheinland-Pfalz ein, dessen Ziel es sei, qualitativ hochwertigen Holzbau in Rheinland-Pfalz zu etablieren und nachhaltige Lösungen zu realisieren. „Wir wollen unsere Wälder werthaltig nutzen“ so die Ministerin bei dem Besuch. Dies sei nun in Hundsangen in hervorragender Weise gelungen. Die Fördermittel aus dem europäischen „EFRE-Programm“ in Höhe von 115000 Euro, die das Umweltministerium zu den Projektkosten dieses gleichermaßen spannenden wie anspruchsvollen Projektes beisteuerte, seien gut angelegt.

Bürgermeister Klaus Lütkefedder erläuterte zu Beginn des Besuchs die Gesamtkonzeption für das Freibad Hundsangen, die in mehreren Bauabschnitten umgesetzt wird. Bei dem jetzt fertiggestellten Bauabschnitt „Kinderplanschbecken mit Sonnenschutz - SUN-Tripod“ habe es hinsichtlich der Kosten eine Punktlandung gegeben. Der Bauabschnitt sei mit rund 307000 Euro abgerechnet worden, gegenüber Schätzkosten von 296000 Euro. In diesen Kosten enthalten seien aber auch die Außenumkleide für rund 13000 Euro, sowie erforderliche Anpassungsarbeiten für die Außenanlagen in Höhe von rund 8000 Euro. Nach Abzug der Zuschüsse in Höhe von 115000 Euro „für die wir sehr dankbar sind“, verbleibt ein Eigenanteil von 192000 Euro, von dem die Verbandsgemeinde 144000 Euro übernimmt und die Ortsgemeinde 48000 Euro.



Besonders erfreulich sei es, dass der geplante Kostenanteil der Orts- und Verbandsgemeinde von 1,2 Millionen Euro netto unter Berücksichtigung der bereitgestellten Zuschüsse voraussichtlich eingehalten werden kann. Dieser Rahmen sei einstimmig im Verbandsgemeinderat und im Ortsgemeinderat Hundsangen beschlossen worden. Für die Entscheidungen im Einzelfall sei ein gemeinsamer Sportstättenbeirat eingesetzt worden. Als vorerst letzter Bauabschnitt beginne ab Mitte September die Erneuerung des Beckens und die energetische Optimierung der Badewassertechnik. Hierzu kündigte der Bürgermeister an, dass im September in Hundsangen eine weitere Informationsveranstaltung über die geplanten Baumaßnahmen erfolgen wird.

Neugierig zeigte sich die Ministerin nach den Ausführungen über „das Pilotprojekt“, sie wolle sehen was man alles mit dieser Konstruktion noch machen kann „Vor allem in Hinsicht auf den nachwachsenden Rohstoff Holz“. Details über Planung kamen noch von Architekt Patrick Weyand: „Für das Projekt ist ein eigener Klebstoff entwickelt worden“, von der ausführenden Firma durch Theresia Schlag-Pröbstl: „eine Mammutaufgabe im Aufbau und Transport“ sowie durch Ortsbürgermeister Alois Fein, der daran erinnerte, dass schon bei der letzten Sanierung vor 25 Jahren an ein Kinderbecken gedacht worden ist. „Schon damals geplant, aber finanziell nicht durchführbar“. kdh


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