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Nachricht vom 30.06.2015    

Griechenlandaustritt ohne größere Rückwirkungen auf Region

Das mögliche Ausscheiden Griechenlands aus der Euro-Zone sorgt aktuell für Diskussionsstoff, aber auch für große Verunsicherung. Vor dem Hintergrund der aktuellen Diskussion über einen „Grexit“ steht auch die Frage möglicher Rückwirkungen auf die rheinland-pfälzische Wirtschaft im Raum.

Region. „Angesichts der vergleichsweise geringen Import-Export-Verflechtung zwischen Rheinland-Pfalz und Griechenland gehen wir aktuell davon aus, dass ein möglicher „Grexit“ ohne größere direkte Rückwirkungen auf die heimische Wirtschaft bleibt“, erläutert Karina Szwede, Geschäftsführerin International der Industrie- und Handelskammer (IHK) Koblenz. Allerdings herrsche an den Märkten und in den Unternehmen nach wie vor Unsicherheit darüber, wie ein Ausscheiden Griechenlands auf die europäischen Märkte insgesamt wirken würde. Das könne unter anderem die Investitionsbereitschaft der Unternehmen dämpfen und zumindest mittelfristig auch in der Region Wachstum kosten.



Zur Einordnung: 2014 wurden knapp Waren im Wert von rund 26,6 Milliarden Euro beziehungsweise 60 Prozent aller rheinland-pfälzischen Exporte in Mitgliedsstaaten der EU geliefert. Auf Griechenland entfielen dabei Waren im Wert von knapp 400 Millionen Euro, das entspricht etwa 1,5 Prozent der Exporte in die EU-Mitgliedsstaaten.


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