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Nachricht vom 19.06.2015    

Winfried W. Weber in den Ruhestand verabschiedet

In einer Feierstunde wurde kürzlich der Gründer und langjährige Geschäftsführer der Gemeinnützigen Gesellschaft für Behindertenarbeit gGmbH (GFB) Hachenburg, Winfried W. Weber, in den Ruhestand verabschiedet.

v.l. Klöckner, Orthey, Krause, Schuck, Weber, Weidenfeller, Schwickert. Foto: privat

Hachenburg. Thea Orthey, die Vorsitzende des Vereins für Behindertenarbeit, freute sich, rund fünfzig vom Verein geladene Gäste zu begrüßen, darunter Landrat Achim Schwickert, Verbandsbürgermeister Peter Klöckner und der Landesgeschäftsführer des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes RLP/Saarland Wolfgang Krause.

In ihrer Ansprache schätzte sie Webers Weitblick, sein Gespür für gesellschaftliche Veränderungen und Trends, seine Kreativität und Konsequenz und bezeichnete ihn als großen Visionär und vorbildlichen Chef. Darüber hinaus hob sie seine Empathie und seine liebevolle Fürsorge für die Menschen, die in den Einrichtungen der GFB leben und gefördert werden, ebenso hervor wie die Wertschätzung, die er seit über dreißig Jahren seinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern entgegen bringt. Nur so seien Motivation und hohe Qualität in der Arbeit gewährleistet.

Ortheys Dankesrede folgte die Ansprache des ausgeschiedenen Geschäftsführers Winfried Weber, versetzt mit Sinnbildern aus der Schifffahrt. Er dankte den Bewohnerinnen und Bewohnern der stationären und ambulanten Wohnformen sowie den Besucherinnen und Besuchern der Tagesförderstätte für ihre Treue. Ein weiterer herzlicher Dank richtete sich an die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der GFB sowie an den Vorstand des Vereins für die jahrzehntelange vertrauensvolle Zusammenarbeit.

Die Bedeutung des gemeinsamen Wirkens mit dem wichtigen Partner Paritätischer Wohlfahrtsverband RLP/Saarland, mit Stadt und Verbandsgemeinde Hachenburg sowie mit dem Landkreis als Träger brachte der scheidende Geschäftsführer ebenso zum Ausdruck wie „die jederzeit angenehme, unkomplizierte und hilfreiche Zusammenarbeit“ mit Jochen Krentel, dem Geschäftsführer der Lebenshilfe im Landkreis Altenkirchen. Sein Dank für über viele Jahre gewachsenes Vertrauen galt darüber hinaus der Schwestergesellschaft HSG, den regionalen Geldinstituten Kreissparkasse und Westerwaldbank wie auch den verschiedenen Arbeitsgemeinschaften.

Es folgte eine kurze Skizzierung seiner beruflichen Laufbahn, die sich nach seiner Anstellung im Direktorium der Deutschen Bundesbank in Frankfurt in eine völlig andere Richtung entwickelte. Soziale Lebenswelten habe er gestalten wollen und Fürsorge für Menschen übernehmen, die am Rand der Gesellschaft lebten. Ein Wunsch, der der stark genug war, um die Lebensstellung bei der Deutschen Bank gegen ein sozialpädagogisches Studium einzutauschen. An dieser Stelle dankte Weber besonders seiner Frau und seiner Familie für die bedingungslose Unterstützung und den Rückhalt.




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Als herausragende Leistung wurde während der Feierstunde das von Weber Geschaffene bezeichnet. Was man anfänglich für eine verrückte Idee hätte halten können, ist heute zu seinem Lebenswerk geworden. Ein Lebenswerk, das er nun mit gutem Gefühl, wie er betonte, in die Hände seiner Nachfolgerin legt.

Helena Schuck, die 1999 im Rahmen eines geringfügigen Beschäftigungsverhältnisses in der GFB ihren Dienst antrat, im Jahr 2000 die Verwaltungsleitung übernahm und seit 2009 die Prokura ausübt, wird künftig die Geschicke der Gesellschaft für Behindertenarbeit als Geschäftsführerin lenken.

An ihre Rede schlossen sich Grußworte von Krause, Schwickert und Klöckner an. Krause übermittelte Grüße vom Vorsitzenden des Verbandes und hob Webers Qualitäten als Teamplayer hervor. Der Paritätische Wohlfahrtsverband sei stolz darauf, Weber bei sich zu haben und von seiner Erfahrung zu profitieren. Schwickert griff in seiner humorvollen Rede das Sinnbild der Schifffahrt auf, überreichte ein Buch mit einer Liste der Sozialreformer und versprach, Weber in diese Liste aufzunehmen. Klöckner nannte Weber einen „Glücksfall für die Region“ und seine Arbeit eine „bemerkenswerte Lebensleistung“.

Musikalisch wurde die Feierstunde von Gitarrist und Sänger Sebastian Maaßen gestaltet, selbst Mitarbeiter der GFB und Mitglied des Duos Mojos Revenge.

Winfried W. Weber wird nach seinem Ausscheiden als Geschäftsführer der GFB weiterhin für die Organisation tätig sein.


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