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Nachricht vom 16.03.2015    

Raiffeisen-Gesellschaft tagte in Montabaur

Die Deutsche Friedrich-Wilhelm-Raiffeisen-Gesellschaft tagte in Montabaur. Im Mittelpunkt stand die Aufnahme der erfolgreiche Aufnahme der Genossenschaftsidee in das neue bundesweite Verzeichnis des immateriellen Kulturerbes. Und: Der 200. Geburtstag des Sozialreformers wirft seine Schatten voraus.

Vorstand und Kuratorium der Deutschen Friedrich-Wilhelm-Raiffeisen-Gesellschaft tagten in der Akademie Deutscher Genossenschaften (ADG) in Montabaur. (Foto: pr)

Montabaur. Am 11. März 2015, dem 127. Todestag von Friedrich Wilhelm Raiffeisen, tagten Vorstand und Kuratorium der Deutschen Friedrich-Wilhelm-Raiffeisen-Gesellschaft in der Akademie Deutscher Genossenschaften (ADG) in Montabaur. Vorstand und Kuratorium würdigten Leben und Werk des großen Sozialreformers, dessen Idee inzwischen weltweite Bedeutung habe.

Im Mittelpunkt der Tagungen stand die erfolgreiche Aufnahme der Genossenschaftsidee in das neue bundesweite Verzeichnis des immateriellen Kulturerbes. Sie wurde damit als erste und zurzeit einzige deutsche Nominierung für die repräsentative Liste des immateriellen Kulturerbes der Menschheit der UNESCO ausgewählt.

Manfred Wilde, Oberbürgermeister der Stadt Delitzsch, und Josef Zolk, früherer Bürgermeister von Flammersfeld, die gemeinsam die Bewerbungsunterlagen für die Hermann-Schulze-Delitzsch-Gesellschaft und die Raiffeisen-Gesellschaft erarbeitet haben, stellten das Projekt und die Bewerbungsunterlagen vor. Einstimmig sprachen sich der Vorstand und anschließend das Kuratorium, dem unter anderem der Altenkirchener Landrat Michael Lieber angehört, für die Bewerbung um die Anerkennung der Genossenschaftsidee als Kulturerbe aus und machten in ihren Beschlüssen deutlich, dass sie sich der großen Verantwortung, die sie mit dieser Bewerbung eingehen, bewusst seien. Weiter versicherten die Führungsgremien der Raiffeisen-Gesellschaft, dass sie sich selbst auch gegenüber der Politik und der Gesellschaft intensiv für die Erhaltung und Weiterentwicklung der großartigen Genossenschaftsidee einsetzen werden.



Ein weiterer wichtiger Tagesordnungspunkt dieser Sitzungen war der Einstieg in die Vorbereitungen des großen Jubiläumsjahrs 2018 zum 200. Geburtstag von Friedrich Wilhelm Raiffeisen. Einmütig waren die Gremien davon überzeugt, Raiffeisen aus Anlass dieses Jubiläums entsprechend zu würdigen. Desweiteren vereinbarten die Gremien, die Raiffeisen-Stätten in Hamm und Flammersfeld weiterhin zu unterstützen. Ebenso gibt die Raiffeisen-Gesellschaft die zweite Auflage der Broschüre „Raiffeisens Weg“ , die im März erscheint, heraus.


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