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Nachricht vom 24.02.2015    

450.000 Euro für eine sichere Trinkwasserversorgung

Hochbehälter Höchstenbach und Roßbach werden zeitgleich saniert. In den Hochbehältern werden Fliesenbelag an Wand- und Bodenflächen sowie die Deckenfarbe entfernt, überprüft und wieder instand gesetzt. Im Zuge der Sanierungsarbeiten werden die vorgelagerten Betriebsgebäude von innen und außen mit saniert.

Eine Wasserkammer im Hochbehälter Roßbach vor der Sanierung. Fotos: privat.

Höchstenbach. Die beiden Hochbehälter Höchstenbach und Roßbach mit einem Speichervolumen von insgesamt 360 Kubikmetern werden seit Oktober 2014 komplett saniert und modernisiert - eine Maßnahme für die nächsten Jahrzehnte.

Der Hochbehälter Roßbach wurde 1957 errichtet und stellt einen Nutzinhalt von 160 Kubikmetern in zwei Wasserkammern zur Verfügung. Bei der nun laufenden Sanierungsmaßnahme in beiden Hochbehältern wird der Fliesenbelag an Wand- und Bodenflächen, sowie die Deckenfarbe entfernt. Alle Flächen werden bis auf den Kernbeton freigelegt.

Danach werden die gesamten Flächen auf Untergrundschäden und Bewehrungskorrosion überprüft und gemäß der Instandhaltungsrichtlinie für Trinkwasserbehälter instand gesetzt.
Die neue Beschichtung der Wasserkammern besteht aus rein mineralischem, trink-wasserzugelassenem Microsilicia-Spezialmörtel, der in circa 20 mm Stärke auf die Innenflächen aufgetragen wird.

Um den Zugang zu den Wasserkammern zu gewährleisten werden neue Edelstahlzugangsleitern und neue Edelstahlfenster in das vorgelagerte Betriebsgebäude installiert. Außerdem werden die bestehenden Guss-Rohrleitungen durch Edelstahl-Rohrleitungen ersetzt und eine neue Druckerhöhungsanlage im Hochbehälter Roßbach installiert.

Im Zuge dieser Sanierungsarbeiten werden die vorgelagerten Betriebsgebäude von innen und außen mit saniert.

Der Hochbehälter Roßbach erhält ebenso ein neues Satteldach.

In einigen Tagen wird die neue Edelstahl-Eingangstür eingesetzt, sowie die nicht mehr zulässigen Fenster verschlossen.

Mit Beendigung dieser für die Trinkwasserversorgung wichtigen Maßnahme ist mit Juli 2015 zu rechnen. Es kommt während der Baumaßnahme zu keinerlei Beeinträchtigung der Wasserversorgung.

Die Verbandsgemeindewerke Hachenburg investieren kontinuierlich in das Trinkwassernetz und in die technischen Anlagen, um eine dauerhaft hohe Trinkwasserqualität zu gewährleisten.

Ob für den Haushalt, zur Körperpflege oder als Lebensmittel - das Trinkwasser hat in unserem Versorgungsgebiet eine hohe Qualität und wird regelmäßig kontrolliert. Es erfüllt alle Anforderungen der Trinkwasserverordnung.

Im Jahr 2015 wird zudem mit der Sanierung weiterer Trinkwasseranlagen begonnen. So steht die Sanierung des Hochbehälters Steinebach – mit einem Fassungsvermögen von insgesamt 400 Kubikmetern – auf der Agenda. Auch dies ist eine Investition für die nächsten Jahrzehnte.


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